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Wittenberg,(Br. 519 52° 453°’ L. 300 25° 29°) Preufs. St. a, starke Festung an der Elbe in dem Preuls.'Rgbz, Merseburg. Sie hat 3 Thore u. ı Pforte, 2 Haupt- u. 130 Nebeustrafsen, 2 Vorst.,ı Schl., 3K., wor, die Schlolskirche, wo Luther und Melanchton begraben. liegen, 2 Kolle- giengebäude, diejetztleerstehen, ıWai- senh,., ı Hosp., 638 H. von Fachwerk u. 4,920 E., worunter 1506 337 Handwerker. Tuchweberei mit 30 Maiıstern(2,176 St.), Leineweberei, Gärbereien. Gymnasium;
' Bibliothek; botan. Garten. Hier begann 1517 die Reformation.
Wittenberge,“Preuls, St. in dem Brandenb. Rbz. Potsdam an der alten Elbe, mit ı63 Häus, und 889 Einwoh-
nern.
Fittenburg, Mecklenb. Schwer, St. im Distr. Schwerin, mit 250 H, u. 1,336 E., wor. 7 Judenfamilien u. 2490 Gewer- be treibende. Leineweberei mit 23 Mei- stern, 2 Tabaksspinnereien.
Mittichenau, Kulow, Preufs. St. in dem Brandenb. Rbz. Frankfurt an der schwarzen Elster, mit ı Vorst., 2 kath. K., r.Hosp., dessen Gebäude zur Nor-
wmalschule eingerichtet ist, 380 H. und
1,453 E. Strumpfstrickerei, Leinewebe- rei, Gemülsehau, Viehhandel.
HWittingau, Witrtgow, Trzebon, Oe- ster. St. im Böhm. Kr. Budweis; um- mauert, mit ı Schl,, 260 H. n. 2,8599 E., Hauptort einer fürstl. Schwarzenberg- schen Herrschaft.
».: Wiltingen,(Br. 520 43° gı’‘ L. 280 99° 77‘) Han: Mfl. im Lüneb. Amte Knese- beck, mit ı23 Häus. und$7ı Binwoh- nern.:
Wittlage, Han. Schl. an der Hunte u. Sitz eines Amts in der Prov. Osna- brück, welches 3 Kirchsp. u. 7,461 E, enthält.
Wittlich, FPreufs. St, in dem Nieder- rhein. Rgbz. Trier an der Lieser, mit 3,545 E._ Gesundbrunnen.
Wittmund,(Br. 530 34° 34° L. 240 59° 42‘) Han. Mfl. u. Sitz eines Amts in der Proy. Ostfriesland, mit ı luth. K., ı la- tein. Schule, ı Armenh. u. 1,550 Ein- wohnern Leineweberei mit ı40 Stüh-
len./ Wittow, Preufs. Halbinsel der Insel
Rügen, zum Pommern. Rbz. Stralsund gehörig; ziemlich fruchtbar u. gut be- wohnt,|
Wittsland, Austraiküste des Austral. kantinents im N. W. zw. Diemens- und Bendrachtsiande, 1616 von Wilh. de Witt entdeckt. Es umfalst eine Küsten- strecke von fast 309 M., vor welcher vie- je Inseln, bes. der Archipel Buonaparte liegen; ein niedriges u. einförmiges, u. auf der Küste unfruchtbares, mit öden wüsten Dämmen umzogenes Land.
. Wittstock, Preufs. St. in dem EBran- 'denb. Rbz. Potsdam ans Einfl. der Glinz in die Dosse, mit2 Ki ı Armen- und Invalidenh., 534 H.’u. 3,7% E. Wollen- zeuchweberei mit 188 Stühlen, 6Gärbe- reien, ı Tabaksfabr. Schlacht von 1636, worin die Kaiserlichen von den Schwe- den besiegt wurden,|
. MWitzenhausen, Kurhess. St. u. Sitz eines Amts von 962 H. u. 6,095 E., in der Prov. Niederhessen. der Werra, ist ummauert, hatıK..ı Stadtschule,, ı Hosp., 310 H. u, 2,241 E.,
wor. viele Leineweber, Gärber u Hand-
. werker, Weınbau, der nördlichste in Deutschland; gentes Obst, Essigsiede- ‚reien. Schifffahrt auf der Werra.
. Weiber
‚Brennholz,
.Sie liegt an‘
Wla
‚MWiwirzen, Russ. Stadt im Gouwy.
Wilno.
Wizna, Russ, St, in derPoln. Woiw, Augustowo am Narew, mit 1,098 Ein- wohnern.
FVlachen, Europ. Nation in dem Osman. Fürstenth Moldau u. Walachei, in Siebenbürgen u. Ungarn sefshaft und etwa 2,230,000 Köpfe zählend. Ein Volk, das aus einem Amalgama der verschie- denartigsten Nationen, Daziern, Bulga- Gothen u. Römern ent-
ren, Slawen, standen ist, ein verdorbenes lateini-
sches Patois thümlicher Weise kleidet., Der Mann unterscheidet sıch eben sowohl durch einen untergesetzten knochigen Kör- perbau zls durch eine angeborene Wild. E, grofsen Hang zur Trägheit, aus schweifende Wolliust, Unempfindlich- keit u.'ekle Sitten, u. zieht meistens als Pierdehändler, Schäfer u. Fuhrmann im Lande uinher, läfst sich auch häufig durch seinen hartnäckigen, rachgıeri- gen Karakter zu Diebereien, Strafsen- raub und Mordihaten verleiten.'Ihre sind zum Theil angenehm ge- bildet, bei weiten Jleilsiger ua gutmü- thiger u. besorgen nicht aliein das Haus- wesen, sondern auch den ganzen Feld- bau. Nie hat sich der Wlache zu einer selbstständigen Nation erhoben. Zuih- nen gehören die Kalibassen in Sieben- bürgen die Zinzaren und nach Einigen auch die Uskochen in Krain u. Daima- tien, nicht aber die Wallachen ın Mäh-
ren, die einSlawischer Voiksstammsind,.
Ihre Religion ist die griech. Wladimir, Russ.. Gouv. zw. 56 bis 6196. L.u.55 bis aR9.n.:Br., im N..an Jarosläw u. Kosiroema, im OÖ. an Nishe- gorod,im S an lambow u. Rjäsan, im W. an Moskwa u. Twer gränzend, 920,64 QM. grols. Oberfläche: eben, of fen u, bewaldet. Boden: sandig, mit Schwarzerde vermischt, strichweise mo- rastig._ Gewässer: ka,’Kljäsma, Su- dogda, Tesa, Nerl, Schernjä; die Seen Pleschtschejewo,*Swjäto. Klima: ge- mäfsigt, mit schleppenden Frühlingen u. Herbsten, daher Wechselfieber häufig sind. Produkte: Getreide, Garten- u. Hülsenfrüchte, Hanf, Flachs, Hopfen, Kirschen, Holz, die gewöhn!. Hanusthie- re, Wild, Fische, Töpierthon, Sand- steine, Eisen, Torf. Voiksmenge 1817; 1,066,000 Indiv. in 13St, u. 4,828 D.; blofs Russen von griech Religion. 1793/, sind 060,446 gezählt, Wichman rechnet 900,670. Nahrungszweige: Ackerbau, Holzkul- tur, etwas Vrehzucht u. einiger Kunst-
fleifs. 1802 wurden geärntet an Win- terkorne 1,233,23%; an Sommerkorne .1,665,930, konsumirt von jenem 741,557,
von diesem 865,372, u. muf:sten von bei- den 314,429‘Uschetwert zugekauft wer- den. 1808 zählte man an grölseren Fabr. 285, das profitirte Kapital der Kaufleute betrug 10,822,757, die Steuer 3,765,000 Ru- bel. Ausfuhr: frisches bst, beson- ders Glasäpfel und Kirschen, Bau- und mehrere leinene\Vaaren, Potäsche, Seife, Leder, Mühl- nnd Kalksteine, gebrannter Kalk. Einthei- lung: in ı3 Kreise, ı) Wladimir, 2) Susdal, 3) Scherja, 4) Pereslawl Sales- ki, 5) Jurgew Polskij, 6) Pokrow, 7) Alexandärow, 8) Wjäsniki, 9) Murom, 10) Melenki, 11) Kowrow, 12) Gorocho- wez, 15) Sudogda. et
Wladimir, vor Alters IFolodimer,
Br. 500 44° 7°' L. 410 57°) Russ. Hoptst. des em
gleichn. Gouv. und. Kr. am Kljäsma;
redet u. sich nach eigen-.


