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und nur zuweilen von Russ, Pelzjäxern besucht werden.' MWaigatz, Russ. Meerenge, zw. dem-
Gouv. Archangelsk und der Insel: Wai-
gaiz, welche aus dem Eismeere in den Karischen Meerbusen führt. Sie ist 1594 von Holländern entdeckt, und zw. 1735 bis 1759 von den Russen zuerst befah- ren u. näher untersucht.
Waihu, s. Osterinsel.
PR Britt. Mfl. in der Engl. County Lincoln am Meere; artig ge- bauet, mit ı Freischule.
. Waitersfelden, Oester. Mfl. im Mühl- viertel des Landes ob der Ens; in der
Nähe 2 Glashütten.
-ı Waitzen, Vacs,(Br. 470 47° L. 36° 48° 25’) Oester. bischöfl. St. an der Donau, in einer angenehmen fruchtbaren Ge- gend, der Ung. Gesp. Pest, mit r Ka- thedrale, mehrern andern K., r Kl. und
:ı Hosp. der barniherzigen Brüder und
6127 E. Sitz eines Bischofs. Ludovicei- sche Akademie zur Bildung künftiger Offiziere; bischöfl. Seminar; kath. Ep Buch-
aasium; Taubstummeninstitut; Bu äruckerei; Weinbau; ansehnl. Vieh- märkte.
Waitzenkirchen, Oester. Mil. im Inn- viertel des Landes ob der Ens.
Wake, Nordamer. County im Staate Nordcarolina, mit 17,086 E.
Wakenstedt, Mecklenb. Schwer. D. bei Gadebusch, im Distr. Wismar. Tref- fen zwischen den Dänen und Schweden
1712.
Wakefield,(Br. 550 gı L. 16° 6° 30°) Britt. Sau daidee Tr dem Westri- ding, der Engl. Sh. York, mit 802 H. u. 8,243 E._ Marktplatz für die wollenen Zeuche Pläiu Gamblets und Weatereds, Strumpfweberei u. Garnspinnerei.
Wakenitz,' Dän. Fl. im Lauenburg- schen. Es strömt aus dem Ratzeburger- see; geht in die Trave und ist schifl- bar.
Woalbeck, Preufs. Mfl. in dem Sächs. Rbz. Magdeburn, an der Aller, mit 139 H. und 844 E, abakspfeifenfabr. Vor-
= mals Sitz eines luth. Stifts.
Walchensee, Wallersee, Baier. Land- see in dem Isarkr., im S, nau, zw. dem Kesselberge und Katz- kopfe, ı QM. im Spiegel, 3/4.M. lang u. breit. Er fliefst durch die Jaichna ın die Isar ab
Walchern,- ‚Niederl. Insel, welche setzt zum Distr. Middelburg, der Prov.
eeland gehört.. Sie ist die grölste un- ter allen Zeeländ. Inseln, wird durch das Wasser Sloe von Zuidbeveland ge- trennt, und ist in 4 Uitwateringen ge. theilt, die nach den Himmelsgegenden benannt und durch kostbare Deiche ge- gen die Fluthen des Meers geschützt werden. Jede Uitwatering hat sein et- genes Kollegium von Dykgraayen und Geschwornen, welche die’Aufsicht dar- über führt. Hptort der Insel ist Mid. delburg,
Walcourt,(Br.500 13‘ L. 220 3°) Nied. St. an der Heure, in der Prov. Namur, Bz. Dinant; ummauert, mit 711 Ein- wohnern.,
Wald, Preuls. Dorf in dem,Kleve- Berg. Rbz. Düsseldorf, mit 3,075 Eiow. Siamoisen- und Sayetiweberel; T fabr.; Eisenarbeiten.
Vald Hwozd, Öester, Bezirk von& Gerichten und 1,260 H., im Böhm. Kr. Prachin, won königl. Freibauern be-
O, von-Mur-
Tabaks-
Wal
567 eu, die fleilsige Weber und Spinner SING.
‚ PPaldai, Russ. Waldgebirge im Gour. Ewer, eine Fortsetzung des Alaunischen Gebirgs.'|
Waldai,(Br. 57° 44° L. 500 4°) Russ. Kreisst. des Gouv. Nowgorod am See Waldai, mit 777 R. und 3,015 E. 4 Sei- fensiedereien, einige Gärbereien, T'ö- pfereien, Steil- und Rademacher:- und Kramhandel.
Faldau, Kurhess. D;, nur 3%; M. von Gassel, im Niederhess. A, Kaufungen, mit ı Jagdzeughause, jo HM. und.s25 Ein- wohnern,
s/’aldau, Preufs. Pfd. an der Schieu- fse, in dem Sächs. Rbz. Erfurt, Kr. Hen- neberg, woselbst viele Bütten und an«- deres Holzgeräthe verfertigt. und, ausge- führs werden.
Waldböckelheim, Preufs. D. in dem Niederrhein’Rbz. Koblenz, mit 605 Ein- wohnern.
FF aldbott- Bassenheim ,„ Dentsches gräfl., zum Theil noch freiherrl. Ge- schlecht, welches für seine unmittelba-' ren transrhenanischen Güter durch die
"unter Würtembergscher Hoheit steher-
de Herrsch. Heggbach— 3%oo OM., mit 620 E.,, und, einschlielsi. einiger Ren- ten, 13,300 Gulden Eink, entschädigt ist. Das Haus besitzt aber auch noch die Herrsch.-Reiffenberg und Krausberg, unter Nassauscher Oberhoheit u, meh- rere andere Güter jenseits des Rheins. Es ist kath. Religion. Wohnsitz: Ko- blenz oder Aschaffenburg.
YFaldburg, Würtemb. Grafschaft in der L. V. Bodensee, welche den Truch- sessen von Waldburg gehört, und aus mehrern einzelnen Herrsch. besteht— 1350 O Ä den verschiedenea Hauses'getheilt(s. den 525):
IYalddorf, Bad. Mfl. in dem Neckar B. A. Heidelberg; ummaäuert‘y£ yım‘ 213 H. u. 1,515 E.
Waldeck, Deutsches fürstl. u. gräfl. Geschlecht, welches seinen Starmım- baum auf die Dynasten von Schwalen- berg zurückführt, und!gegenwärtig in 2 Linien blühet: ı) der fürstl., welche die unmittelbaren Staaten, Waldeck u. Pyrmont als Deutsches Bundesland be- sitzt, und.2) der gräfl., welche, aulser andern mittelbaren Gütern und ihrer Appanage, einen Antheil an der Graf- schaft Linpurg@aildorf besitzt, und daher Standesherr des Königr. Würtenı- berg ist,
TYaldeck, Deutsches Reichsfürstenth. Es besteht aus den beiden Graischaften, Waldeck und Pyrmont— 21,6 QM
Linien des fürstl. Art. Truch-
M. u 47,900 E., die gegen 400,000 Gulden Eink.-
geben, Der Fürst hat mit den beiden "Hohenzollern, Liechtenstein, beiden Reufs und Lippe: auf der Bundesver- sammlung die ıöte Stelle, ım Plenum aber ı Stimme. Er ist Sonverän; doch hat er seit 1816 die Landstände wieder hergestellt, und ihnen einen Antheit an der Gesetzgebung und Besteurung überlassen. Die Primpogenitur ıst ım dem Hause seit 1698 eingeführt, und ge- nielst die paragirte gräfl. Linie ihre Güter unter fürstlicher. Hoheit. Die
Landeskollegien.. sind das geheime Rashs-Kollegium, das geheime Kabi- net,. die. Regierung, die Rentkam- mer, die Korstikammer,, das Holfge-
M., mit 26,472 E. Sie ist zwischen
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