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sehr viele Paläste,
Ven
und ı8r[0 116,30 E. wor. 2,485 Juden und gegen 20,000 Bett- ler. Die Stralsen dieser Inselstadt sind enge, und werden daher weniger be- nutzt, als die Kanäle, die zwischen den Inseln hindurchgehen, und mit Gon- &eln bedeckt sind; doch sind sie sämmt- lich mit unpeliftem Marmor gepflastert- wie man denn anch mehrere Marmor, paläste findet. Merkwürdig sind vor- rüglich der S. Markusplatz als vorzüg- üchste Stadtpromenade, als Sammel-
Satz der Fremden, der Abenteurer und
ıukler, des Adels und der Bürger und al der Mittelpunkt des Karnevals, um- geben von Bogengängen-u. geschmückt mit den kolossalen Rossen, die eine Zeitlang Paris bewunderte; die antike S. Markusk.; der herzogi. Palast mit
deı Staatsgelängnissen; die neue Pro- ku:atie,;, das berühmte Arsenal, das
jet wieder angefüllt ist, die Scuola di S. Rocco, das Kaufhaus der Deutschen, die Patriarchalk. 8. Peter, die scuola.di Mwainari und eine Menge Kirchen und Klister, wor. die meisten mit den vor- züslichsten Gemälden der Venez, Schu- ie ırangen. Venezia ist der Sitz des
Oeiter. Guberniums, des Militärkom- wmaıdo, der Zentralkongregation, des Apprellationsgerichts,‘des Seesanitäts-
maßistrats und der ganzen Marine Oe- sterteichs; an der Spitze der.Geistlich- keit steht ein Patriarch, und die Grie- chenund Armenier haben Erzbischöfe. Konvktlyzeum; k. k. Bibliothek; k. k. Akademie der schönen Künste; Athe- näum; Schifffahrtsschule; Conservato- rium de Pieta, worin mehrere 100 Mäd- chen ir weibl. Arbeiten und in der Mu- sik Unserricht erhalten; Conseryato- yium cer Musik mit einem Pensienate für 24 Löglinge; mehrere Privatinsti- tute, Bbliotheken, Kunst- und Natu- raliensanmlungen, bes vorzügliche Ge- wmäldega.erien in den Palästen der No- bili. Aıncherlei Mnf. und Fahr., bes. in Tuchund saji venete, in Gold- und Silberstofen, in: Sammiet, seidenen Strümpfen und Nähseide, in Spiizen, die vorziglich auf der Insel Murano verfertigt werden, in Segeltuch und ’Fauen, ın Masken, Wachsblumen und Wachsfrüchten, in Golddraht und an- dern Goldarbeiten(besonders berühmt sind die manigli ossia Manini, d’Oro), in Seife(doch nur noch 8 bis roKessel), in Wachs(4 Bleichen), in Amidon, Le-
der; Theriak u, chemischen Präpara- ‘ten, in Porzelan u. Glas(die Glasfabri-
kanten theilen sich in Fornaseri, Spe- chieri, Margariteri u. Soffialumi, noch imrimer werden die Perlen, die Tele- skope u. Brillen Venezia’s geachtet), in Weinsteinrahm(4 Fabr.), ın Bleiweifs {ı Fabr.), in Venez. Lack(2 Fabr.), ın , Rufs- und. Kupferdrucker-
schwärze u. s. w.:Im Ganzen ist die Fabrikation gegen vormals aulseror- dentlich gesunken; noch mehr aber
der Handel, wenn Venezia gleich noch immer ein, wichtiger. Handelsplatz. u. Stapelort für. Italien bleibt. Es hatı Handelstribanal, ı Handelskammer, ı Börse, aber jeizt keine Bank mehr: sein
Haven ist sicher und geräumig, nur wird die Einfuhr in die Kanäle durch
und durch.den sich im-
deren Untiefe Sand erschwext.
mer: verändernden
Jährlich laufen noch immer 3 bis 4,000,
Fahrzeuge ein. Zu Venezia gehören u. machen gewissermalsen Vorstädte
aus: die Insela Giudeca, Giorgio, S.
Ver: r
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Helena,$S. Erasmo,. il-Lido.dı Mala- uocco, Michele u. Murano. Uebrigens ist,es der Geburtsort vieler berühmten Gelehrten u: Künstler, wor. ‚hier, nur die Namen der.-Dichter Fr, Algarosti+ 1704, Gasp. Gozzi 7 1786, Apost. Zano F 1750, Carl. Goldoni 7 1793, des BReäners Sansovino, des Mathem. Paolo Sarpi
1622, des Geschichtschreibers Bembo, des Malers Palma. u. s. w. stehen mör
gen.
Venezia, Venedie, Oester. Digz. im Gonr. Venezia, welche die Harptstais mit den dazu gehörigen Laguneninseln und einen kleinen'Lheil des festen Lan- des umfalst.— ı8i0 29,72 QM. mit 313,550 Einw.=]
«Venezuela„ Südamerik. Republik, welche sich für den Augenblick aus dem Span. Gen. Kapit. Garacas gebildet hat und.die 7 Federafivstaaten Caracas, Bar- celona, Cumana, Truxillo, Merida, Varinas und Margarita enthält, indelis
noch so wenig von dem Mutterlande, als einer der übrigen Europ. Mächte'aner-
kannt ist.
Venloo,(Br. 510 22° ı7'° L; 23° 50%. 16°) Nied. St. in der Prov. Limburg, an der Maas, worüber eine fliegende Brücke führt. Sie ist’fest, zählt 5,018 E., un- terhält Nähnadelfabr., Schifffahrt und Handel, wie denn der.gröfste Theil ıih- rer E. aus Schiffern, Fuhrleuten u. Spe- :ditören besteht.
Venloon, Leon op Zand., Nied. Dorf in. der Prov. Nerdbraband, mit. 3,500 Einw..
Venosa, Sie. St. am Ofanto Prov. Basilicata, wit 3,500.Einw. schof.
Vensolasca, Corsica, Bez. Bastia, nern.
Venthie,
in der Bi-
Franz. Mfl. in dem Dp. mit 615 Einwoh-
Franz. Mfl. im Dep. Pas
de Calais, Bez. Bethune, mit 3,904 Einw. Ventivalum,(Br. ı20 ı0°° E. 979 4%)
Britt. Stadt in der Madras Prov. Kar- natik.:
Vep.(Br. 470 13/.3° L. 349 23°-3°%) Oe- «ter. Mfl. in der Ungar. Gesp. Bisen- burg, mit ı kath. K. Er hat viele Zi- geuner zu RE. Veprinitz, Oester.
Fiume, mit Wein-
M£l. in dem Illyr. Kr. und Oliven- bau. Vera, Granada nahe,
indade in. der Prpv.
Span.= 2 mit 1,509 BE;
am Meere,
die Meistens. von der Fischerei sich nähren.;;
Vera, Span. Villa ın der Prrv. Na- varra.
Span. Intend. des Viz, Kön. Neuspanien, längs dem Mexika- nischen Meerbusen, im N, an 5. Luis Potosi, im W. an Mexiko u. Puebla, im S, an Oaxaca, u. im S. O.an Chiapa u. Merida gränzend— 1,49975 QM. grols mit 159,000 E., reich an den kostbarsten Produkten, aber auch mit vielen hohen Gebirgen bedeckt, wor. der Vulkan von Grizaba, der. Koffer. ven Peroze u. der kleine, noch immer lebendige Vulkan
von Tuxtlo. i
“ Kara Cruz,(Br. 19? ı1“ R2'‘ L. 2810 31°) Span. Hauptst. der gleichnam. Neusp. Intend. am Dee hübsch u. rer fsig rebauet, aber auf, eıner. Auen a Fi 5 ganz an fliefsendem Was- ser fehlt, u. die. mit den stehenden Wassern, des Baxio. de la Zembladera
u. mehreren
Vera Cruz,
kleinen Lagunen augefüllt ’ 3
ist; daher Wechselfieber u, das Vomito


