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WFanecola, Australeiland, zu der Grup-
pe der Admiralitätsinseln gehörig. Vancouversinsel, s. Quadra.
.. VYandalen, Oester. Volksstamm im Eisenburger Komitate von Ungarn, nach Einigen von Deutscher, nach An- dern und nach Schwartner von Slawi- scher Abstammung, wahrscheinlich ein Gemisch von: beiden Köpfe stark.
Vandaluzia, Andaluzia, der Kollek- Span. Prov. Sevilla, Jaen, Cordova und Granada, wovon er- stere drei Niedervandaluzia, Granada aber Obervandaluzia genannt werden. Der Name ist jetzt wenig mehr ge- bräuchlich, und kommt nur noch im Kanzleistyle zuweilen vor, auch'be- zeichnet er die Rasse der Pferde und Stiere,' die in den genannten 4 Provin- zen zu Hause gehören.
Vandiemensinsel, s, Diemensinsel,
Vandiemensland, s. Diemensland.
Vandoeuvres, Franz, St. im Dp. Au- be, Bez. Bar sur Aube, mit 1,677 Einw. Geburtsort des latein. Dichters Nikol. Bourbon und seines gleichn. Neffen.
Vandresse, Franz: Mfl:im Dep. Ar- dennen, Bez. Mezieres, am Bar, mit 719 EB. und ı Hochofen,
Vandsburg, Preuls. Stadt im Posen. Pebz. Bromberg, an einem See, in wel- chem ein Schl. auf einer Insel steht, mit ı kath, ı luth. K,, 89 H, und 58 E, worunter viele Schuster und einige TFuchmacher. Die Stadt gehört mit Zempelburg dem Grafen Potulizky.
Vangen, Franz. Mfl. im ‚Dep. Nie- derrhein, Bez. Strasburg, mit 684 Ein- wohnern.”- is n
“ YPannes,(Br. 470 39" 14” L. 14° 53° 44° Franz. Hauptst. Den. Mörkihen und eines Bez. von 36,75 QM. und 113,735 E., an’einem kleinen El. und nur 1/, M. vom Meerbusen Morbihan._ Sie ist mit starken Mauern umgeben, hat 2 Vorst., March& und S. Paterne, ı Kathedrale, 3 K.,’ı Hosp., 1,800 H. und: 10,605 E. Bi- schof; Handelsgericht;, Schifffahrts- schule. Haven; lebhafter Handel mit Korn(jährl. werden an Waizen 6,000, an Rocken 0,000 Tonnen ausgeführt), mit eingesalzenen Sardellen, Butter,
Honig und andern Landesprodukten;
Fischerei; ı Mf. von groben'Tüchern.
Vans,. Franz. St. im Dep, Ardeche, Bz. Argentiere, mit 1,650 Einw. Seiden- zwirnerei u. Seidenzeuchmf.
‚ Vanvey, Franz. Mfl. im Dep. Cöte &or, Bez. Chatillon sur Seine, an der Ouse, mit zıı E. 3 Eisenhammer und Hochofen. er Vaprie, ‚Oester. Dorf in der Milan. Digz. Milano, mit mehrern grolsen Pa- piermühlen.||
Var, Franz. Küstenfl., welcher auf den Seealpen entspringt, die Gränze zw, dem Dep. Var und Piement macht und unweit Antibes dem Mittelländischen ‚Meere zufällt, es: a -. Var, Frauz. Departement im südöstl]. Frankreich,. zw. 230 14° his 249 54° ö._.L. und 430 2° bis 440 n. Br., im N. an Nie- deralpen, im N. O. an Piemont, im S. O. und S. an das Mittelländische Meer, im W. an RBhonemündung gränzend, 133,10 QM. grofs. Oberfläche: der nördl. u. nordöst]l. Theil ist ganz mit Alpen be- deckt, die sich auch, doch.in minderer Höhe, über den südl. Theil verbreiten; blofs die Küste läuft flach aus u. ıst san- dig u. morastig. ‚Boden: steinig, kalkıg und trocken:
Geog. Stat. Handwörterbuch. IL, Bd.
höchstens; 12,000\
Seide 359,629,
am Var und um Grasse
Var 529
giebt es bessere Striche. Gebirge: die Alpinen unter dem Namen Maäures, de- ren Höhe 10,200 Fuls erreicht, Ihr An- blick hat wenig Erfreuliches: sie so- wohl, als die sie umgebenden Hügel, tragen weder Baum, noch Strauch und
flanze, sondern stehen!als nackte Fel- sen da, Gewässer!’ Var, Verdonr, Este- ron, Artuby und andere Bereströme u. Wildbäche; mehrere Teiche; an der Küste viele Moräste, aber kein einziges
Mineralwasser. Klima: äufserst milde, auch gesund, wo die Luft nichtstehen-
de Gewässer verpesten. Produkte;
Wein, Obst und edle Früchte,/ Kapern,
Trüffeln, Sülsholz, Brustbeeren, Ge-
traide, Schilfrohr, Sumach, Kermesei-
chen, die gewöhnlichen Häusthiere und
Geflügel, rothe Rephühner, See- und Flulsfische, Seidenwürmer, Kermes, Kanthariden, Steinkohlen, Marmon, Alabaster, Serpentin, Fajanzethon, Jas- pis, Porphyr, Granit.. Volksmenge
1810: 283,296 meistens Katholiken,'nur wenige Reform. ohne öffentl. Gottes- dienst. Nahrungszweige: der Ackerbau wird vernachlässigt; man hat nur für Monate Getraide. Der Weinbau wird mit Vorliebe behandelt, doch verwan- delt man den meisten Wein in Essig u, Branntwein und macht eine Menge.Ro- sinen. Keine Proy. Frankreichs ist'so reich an edien Früchten, auch zieht man vorzügl. Pflaumen und Prunellen, Die Oelkultur ist wichtig; jährl. wer- den 4o bis 60,000 Znir. geprelst. Der Seidenbau war vormals bedeutender; 1789 wurden 5,418 und ı801 nur 1,368 Znt. Kokons abgehaspelt, 1789 hatte man 602, 1®,ı nur noch 159 Seidenmühlen u.
1789 betrug der Werth der- gewonnenen 1801 nur 94821 Gulden.
An Holze ist drückender Niangel; eben so sind wenige Weiden vorhanden, u, Rindvieh- und Pferdezucht. in einem klägl. Zustande. Nur Ziegen, Esel und Schaafe finden hinlängl. Futter: letztere lälst' man im Sommer transhumiren u. auf den Alpenweiden der Dep. Über- und Niederalpen ausfütiern.: Die Bie- nenzucht lietert trefl. Honig u. Wachs, Die Seefischerei geht auf Thunfisch u.
Sardellen, und ist ein wichtiger Nah- rungszweig. Die Schätze der Berge werden, bis ‚auf 12,000 Zntr. Steinkoh- lien, nicht benutzt. Der Kunstflleils ist von keinem grolsen Umfange; man un-
'terhält 2 Kupferhammer, einige‘Töpfe-
reien, 16 Papiermühlen, 159 Seidenmüh- len, 6 Glashütten, viele Seifesiedereien, und macht vorzügl,. Parfüms, Hüte, seidene Waaren, etwas Landtuch u. s. w. Aüsfuhr: Wein, Branntwein, Oel, Seife, Parfümerien,- Kupferwaaren, trockene und eingemachte Früchte, Schilfrohr, Kapern, Trüffeln,, Jujuben, Seide und Seidenwaaren, eingesalzene Fische, Bleizucker. Staatsverbindung'; Die Prov. sendet 3 Deput, zur Kammer, und gehört zur&ten. Militärdivision, zur ı6ten Forstkonservation, zur Diö- zese und unter den königl. Gerichtshof von Aix.: in 4 Bezirke, 32 Kantone und 210 Gemeinden. "Varad Olaszi,.(Br. 470 3°.10°% D, 390 55°0‘) Oester. Mfl, im der Ung. er Bihar, am weilsen Körös, mit ı kathol., ı unirt., ı ref. K,, ı Ursulinernonnenkl,, ı barmherz, Brüderkl. und 4,000 RB. Sitz des kath. Bischofs und Domkapitels von Grofswardein; kön. Konvikt,. Yarades, Franz. D. im Dep. Nieder- loire, Bez. Andelys, RAN Loire,


