Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
525
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kaum bewohnbar seyn._Hauptst. der Provinz, wie der ganzen Insel, ist Pa- lermo,

al di Noto, Sizil. Provinz und der südöstl. Theil des Dreiecks, welches in #65 St. und Herrsch- 75,664 H. und 459,000 Einw. enthält: Das Binnenland hat an- sehnliche Gebirge, welche sich aber dem Ufer nicht nähern, und dabei üp- pige Triften, die eine starke Viehzucht begünstigen. Aufserdem machen Wein, Oliven, Honig, Wachs, Maadeln, Karu: ben, Sumach, Wanna, Kanthariden und Korallen Stapelwaaren aus; die Fische- rei an den Rüsten ist beträchtlich. Die Luft gesund, wenn schen hier die Hitze zum Theil einen furchtbaren Grad er- reicht Hoptstadt Catania.

Val Sugana, Oester Thal in der Pr.

Tyrol, welches jetzt zu'den Wälschen Konfinien, Kr. Trient, gehört; durch dasselbe zieht die Heerstrafse über

Trient nach Italien.

Val di Travers, s. Travers,.

Valangin, Helv. Mfl. am Seyon, mit ı Schl. und 300 E., Hauptort einer dem Könige von Preufsen zugehörigen und einen Bestandtheil des Kantons Neuf- chatsl ausmarhienden Grafschaft.

Valansolles, Franz. Mfl: im Dp. Nie- derpyrepäen, Bez. Digne, mit 3,48. EB. 4 grolse Gärbereien, die gutes Scohlleder liefern. . Valcarce, Span. Nebenfl. des Sil, in der Prov..Leon.

Väalcares, Franz. grolser Teich un- weit dem Meere, in dem Dep. RAhone- münduug, Bz. Tarascon.

Valdagna, Oester Mfl. in der Venet. Diez. Vicenza, am Gua, mit Wollen- zeuchweberei.

Valdemoro, Span. Villa an der Heer-

stralse von Madrid nach Aranjuez, in der Prov. Toledo, mit 2,800 E. Seiden-

strumpf- und Tuchweberei.

,- Valdepennas,(Br. 380 45 5° L. 1490 15° 44°% Span. Villa ın der Prov. Mancha,

mit ı Pfk., ı Kl. nnd 7,651 E. Wein- u, Safranbau; vortrefl. Brod.

Valderaguay,: Span. Nebenfluls des Doüero, in der Prov. Toro.|

Valdiera, Span, Villa in der Prov, Navarra, berühmt durch ihre Salzgrube, deren erölsester Gang 1,200 Fuls in der Länge hält und auf einem Kapitale von Salzsäulen ruht.;

Valdivia,(s.Br. 390 51° L. 3040 13°30°) Span. St. und Hauptort einer Intend. in dem Gener. Kapit. Chile, an einem

leichn. El., der etwa 13/4, M. unterhalb

er St, in den Australozean fällt und deinen durch ein Fort gedeckten Haven macht, welcher für einen der belsten an der gätzen westl. Küste gehalten wird. Sie ist gut gebauet, zählt 5,000 E. und hat einen Bischof, treibt auch so- wohl Land- als Seehandel.

Valedia, Afrik. Mfl. und Kastell am Meere, in der Marok. Prov. Duquells, von Juden bewohnt, und mit einem von Felsen eingeschlossenen Haven, der wohl 1,000 Schiffe fassen könnte, aber einen engen und beschwerlichen Ein- gang hat.;

Valengä, Port. feste Villa ın der Pr. Minho ‚und Hauptort einer Gorreigae, am Minho, der Span. Festung Tuy ge- genüber, Sie hat 2 K., i mathematische Schule, 214 H. und 1,000 E.,

Valenguy, Franz. St. am Nahon, in dem Depart. Indre, Bez. Chateauroux, mit ı schöndn Schi. und 2,299: Einwoh- nern.:

an dem RBhone.

Val 525

Valence,(Br, 440 55 59 L. 220 33 10%) Franz. Hauptst. des Dep. Dröme und ei- nes Bez. von 36,75 DM. und 109,612 Einw. Sie wird in die Ober- stadt, Unterstadt und den Flecken abge- theilt, ist enge und' winkalig gebauet, hat ı Citadelle, ı Kathedrale mit dem Monumente des 1799 hier gestorbenen Papstes Pius VII., ın andere K., 1,010 H, und 8,057 E. Bischof; Artillerieschule; Gesellschaft des Ackerbaues, Handels u. Künste; Öffentliche Bibliothek. Mf£f., in ledernen Handschuhen, seidenen Strümpfen, Rouennerie und Papier; ı2 Oelpressen; Twifsspinnerei; Handel mit Wein und Seide.

Valence, Franz. Stadt im Dep. Gers, Bez. Condom, an der Blaise, mit 1,180 Einw..

.-Falence dAgenois, Franz. St. im Dp. Lot. Gäronne, Bez. Agen, mit 2,126 E. Gärbereien. oe

Valence en Albigeois, Franz. St. im Depart. Tarn, Bez. Alby, mit 713 Ein- wohnern.

Palencia, Span. Provinz zwischen 160 ö2° bis 180 7° 6. L. und 370 52° bis 400 n.Br., im N. an Aragon und Qata- luüa, im©. und$. an das Mitteliändi- sche Meer, im W, an Murcia und Quen- ca gränzend, 381.52 QM grofs. Oberflä- che: voller Berge, Thäler.und kleinen Ebenen; auf das Bergland kommen 290, auf die Thäler und Ebenen 12 QM. Boden: im Ganzen üppig fruchtbar, theils Thon mit Sand vermischt oder Roxelet, theils Kreide oder Albaris. Gebirge: die Sierra de Espadan, der Monte Caballon, der Monte Penaglosa u.'a,, sämmtlich Aeste und Verflechtun- gen der Iiberischen Gebirgskette, die an seinen Küsten in den Vorgebirgen Mar- tin, Algibe und Forbat unter das Meer taucht. Gewässer: Segura, Xäcar, Tu- ria und Mijares, welche mit 1 geringe- ren El. das Land hinläng!. wässern; der mepbitische See Albufera. Klima; au- [serordentl. schön und erheiternd; ein unumwölkter Horizont und eine sehr gemälsigte Temperatur, da die erfri- :schenden Seewinde die Hitze dermafßsen mildern, dals sie im Sommer selten ı7 bis 180 übersteigt, und man im Winter regelmälsig auf eine Wärme von 7 bis

130 rechnen kann; höchst selten fällt

das Thermometer bis auf 30 über Null,

Reif und Nebel sind ganz ungewöhnl.,

und man zählt-im Jahre kaum:ıß bis 20

Begentage: doch hat diels paradiesische

Klima auch seine Unbequemlichkeiten

den glühenden und erstickenden So-

lano, zuweilen Erabeben und den.gan-

zen Sommer über schnell vorüberzie- hende Gewitter und Myriaden von In- sekten. Produkte: Wein, worunter der rothe und weifse Alicante und der vine deila Torre; Oliven, Südfrüchte, bes.

Mandeln, Feigen und Datteln, Karu-

ben, Aloe, Zuckerrohr, Chufas oder

Erdmendelin, Cacahuetes oder Erdnüs-

se, Waizen, Gerste, Mais, Reils, die

schönsten Gartenfrüchte, Sodapilanzen,

Flachs und Hanf, Esparto, Junko, die

gewöhnl. Hausthiere, Tauben, wildes

Geflügel, Seefische, Bienen, Seidenwür-

mer, Kermes, Eisen, Marmor, Thon,

Quell-, Stein- und Baisalz. eg

@ 1797. 825,059, worunter 11,577 Geistil.

er Draalgos; doch schätzen Reh-

fues u, Antillon die gegenwärtige Bevöl-

kerung nach andern Daten anf. 1,200,000

E. Die Valenrianer sind heitere fröhls-

che Menschen, die Kopf und Thätigkeit