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; Deutsche, u., mit wenigen Ausnahmen, Katholi- ken. Nalırungszweige: vorzügl. Land- wirthschaft.. Die eigentl. Kornkammer Baierns sind die Gegenden um Strau- bing, im Vilsthale und von Regensburg bis Plattiing, wo auf dem tetten Tuu- kaboden das Korn eine seltene Fülle u, Schwere erlangt. Auch die Viehzucht ist sehr beträchtl., aber der Kunstfleıfs unbedeutend: Doch findet man etwas Tuch- u.. Leineweberei, Tabakslabr., bedeutende Glashütten u. Potascheusie- dereien; es werden eine Menge Töpter- waaren verfertigt, man macht Arbeiten aus Holz, und hat grolse Gärbereien nu. Brauereien. Ausfuhr: Korn, Holz, M.ast- vieh, Töpfer- u. Holzwaaren, Leine- wand u. Glas. Aufder Donan, Isar n. Inn findet ‚eine lebhafte Schifffahrt Statt. Staatsverbindung: der Kreis hat wie die übrigen Kr. Baierns; der Sitz des Generalkom- missariats ist zu Passau, des Appella- tionsgerichts zu Straubing. Eintheilung: in ı8 Landgerichte: Passau, Hegen, Woifstein, Wegschaid, Vilshofen, Gries- bach, Pfarrkirchen, Landau, Deggen- dorf, Viechtach, Mitterfels, Straubing, Eggenfelden, Cham, Közting, Simbach, Burghausen und Altenötting. Untergröningen, Würt. Mfl. am Ro- cher, in der L. V. Kocher, O.A. Gail- dorf, mit 794 E., wobei das Schl. Grö-, ningen. Das Haus Hohenlohe- Bar- tenstein hat einen Autheil an diesem Orte. Unterhayd, Dolni Bor, Oester.: MN. im Böhm. Kr. Budweis am Maisch. Unterjettingen, Würt. D. in der L. V, Mittelneckar, VO: A. Herrenberg, mit 647 Einw,; Vaterland einer bekannten Rübenart.| Untermetzenseifen, Also- Metzensef, (Br. 480 41° 29° L. 589 34° 13°%) Oester. MIl. in der Ung.Gesp. Abauigvar, mit ı kath. K. u. 3,030 E.(s- Metzensef). Unterneckar, Würt. L.V., im W., N, und N.O. an Baden, im O. an dıe L. V: Jaxt und Kocher, im 8.©. an die UL, V.Fils und Rems und im S. an die L. V. Rothenberg und Enz gränzend. Sie enthält dieO. A.Backnang, Bracken- heim, Heilbronn, Neckarsulm u. Weins- berg und hat Heilbronn zur Haupt- stadt.||| Unteröwisheim, Bad. Mfl. in dem Pfinz- u. Enz B. A. Bruchsal, mit 1,605 E., und gutem Weinbau. Unterseen, Helv. St. im Kant. Bern an der Aar), zw. dem Ühuner- u. Brien- zerseen, mit ı Schl., vielen Säge- und andern Mühlen und Fischerei. fn der Nähe die berühmte Höhle, das Beaäten- loch.|\ Intersteben, Baier. D. in dem Main- kreise, mit 632 E. Sitz eines Bergamts. Mineralquelle.
. Unter'türkheim, Würt. Mil. in der L. VW. Rothenberg, u Rannstadt am Neckar, worüber eine Brücke führt, mit 1,588 E: Wein- und Obstbau.
Unterwalden, Helv. Kanton zw. 250 39° bis 250 59° 6. L. und 469 44. bis 460 57° n. B., fast im Mittelpunkte Heivetieus, im N. an Luzern und deu Vierwaldstät- tersee, im OÖ. an Uri, im S. an Bern, im O. an Luzern gränzend, ı3 QM. grols. Oberfläche: ein Bergland, zu den schön- ‘sten Alpengegenden Helvetiens gehörig, Boden: vorzüglich zur Viehzucht geeig-
‚terhin
‚Sprache,
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net, mit den herrlichsten Alpenweiden. Gebirge: unter den Alpen der Tittlis mit seiner 10,300 Fuls hohen Eisspitze, der Nolie, ilenneber«, Engelberger Rothstock und die Wällistöcke, sämmt- lich mit ewigem Eis bedeckt, der Rotz- berg mit der Drachenhöhle. Gewässer: die beiden Aa und NMelch, der Vierwald- stätter-, Luneer, Sarner-,'Lrübi- u. Melichsee. Zweı Wasserfälle: das ge- feierte Hotzloch und der Tätschhach. Klima: gemälsigt, mit heiterem Him- ınel und reiner Luft. Im Engelberger- thale hört der Obstwuchs auf, uud wei- beginnt das Reich der Alpen. Produkte: Obst, Kastanien, Kartofleln, Hanf, Flaclıs, Ho!z, die gewöhnl. Haus- thiere, Fische, Schiefer, Sandsteine, Kalk, Volksmenge: 21,200, ein Hirten- volk, von Deutscher Abstammung und einfach, aber auch sehr un- wissend; die kath. Religion mit ız Pfar- ren und 5 Kl, mit grolser Bigotterie, unter der Diözese von Konstanz,! herrschende, Nahruugszweige:
Viehzucht mit Alpenwirthschaft,- dann
Obst- und Rastanien-, kein Getraide-
bau. Kunstfleifs fehit ganz: Die Wal-
dungen geben manche Beschäftigung.
Ausfulir: Vieh, Käse, Butter, Häute,
Holz. Staatsverfassung und Verwal-. tung: Unterwalden besteht aus 2Haupi- theilen, Ob und Nid.dem Walde, die durch den Kernwald geschieden wer- den. Jeder Theil bildet einen besondern
Staat,. der eine gleiche demokratische Verfassung, hat u..deren jeder wechsels- weise den Deputirten zur'Tagsatzung wählt, Der Landrath hat. in beiden ‘Lheilen 78 Mitglieder... Zur Bundesar-
mee stelli der Kanton 302M., Der Gelul- beitrag beträgt 1,957 Schweiz, Fr. Zur
Rechtspflege,besteht in Oberwalden das Blntgericht mit dem dreifachen Land- rathe und das Funfzehnergericht; in Nidwalden hat jeder Landmanu,, der 30 Jahre alt ist. im Blutgerichte Sitz und Stimme, und das. Siebner» und Elfner- gericht sind die geringern Justizbehör- den. Eintheilung: in Ob» und Nid. dem Walde,
Unzmarkt, Oester. Mil, im Steyrer Kr. Judenburg an der Mur, mit 70 3. In der Nähe das Schl. Schrättenberg.
Upaix, Franz. Mfl. im Dep. Oberal- pen, Bez. Gap, mit 720 E.
Upland, Schwed. Landsch., im N. u. O. an das Meer, im$. an den Mälar w Südermanland, im W, an Gästrickland u. Westmanland gränzend, 112 schwed.
M. grofs, wiit 230,000 B. Das Land ist ach, wenig über das Meer erhaben u. wird von vielen kleinen Fl., worunter der Sagan der vornehmste ist, bewäs- sert; es hat, aulser dem Mälar, einige kleinere Landseen, wie den'femnar, Dannemoöra u. a., und einen fruchtba- ren Boden, der Getraide, Hülsenfrüchte, Hopfen und Holz erzeut; die Vieh- zucht ist mittelmälsig. Strichweise wird eine starke Bieuenzucht getrieben, und der Fischfang beschäftigt viele Hände, An Mineralien ist Ueberlluls, jährlich ‚werden 30,000 Schiffpf. Eisen produziert. Upliand gehört jetzt unter die beiden Läne Upsala und Stockholm. i Uppingham, Britt. Mfi. ın der Engl. Sh. Kutland, mit ı Hosp. und ı Frei- schule.; Upsala,(Br. 590 51’ 50° L. 350 17° 54°» - Schwed. Hauptst. des gleichn. Läns am Fyrisä; regelmälsig ‚angelegt und gut
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