Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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Umei,(Br. 630 49% 46° Li 370.58) Schwed. Hauptst. des gleichn. Läns od. der Landschait Westerbottn, mitıK.,, ı Lazarethe und 1,010,&., die Schiftfahrr mit ıg Schiffen von 804 Last und Han- del treiben. Die Exporten bestehen ıq9 Brettern; Lachs und anderen geirock- neten Fischen. rohen Rennthierhäuten, Butter und Theer. Sie hat z Haven, wovon der eine bei Bredskär lirgt.

Umieälän, Schwed. Provinz, welche

das eigentl. Westerbottn und fast alle Lappmaärken begreift und ıg05 auf 3.059 QM. 76,15: B. in 4 St. und 1,072 Höfen zählte. Umeäslappmark, Schwed. Lappmark, zu Umeäläu gehörig, die 1775 erst 540 Kolonisten uud 616 Lappen zählte, wo- von die ersteren sich hauptsächlich von Viehzucht,, die letzteren von BRenn- thierzucht, Jagd und Fischerei nähren. er eernge nur das einzige Pastorat Lyck« sale.

Ummanz. Preufs. Eiland an der Westseite der Insel Rügen, zu dem Pommern. Rbz. Stralsund gehörig.

.. Ummendorf, Würt. Mil. in der L. V. Donau, 0. A. Biberach an der Umlach, mit ı Schl. und 500 E., zum wMetter- nichschen Fürstenthume Ochsenhausen gehörig.

: Ummerapura,(Br. 23055° L. 1139 46/)

Birın. Hauptstadt des ganzen Reichs u. besonders der Provinz Birma auf einer Halbinsel, die durch einen See und den Iravaddy gebildet wird. Sie ist in dem letzteren Viertel des ıgten Jahrhunderts aus den Trümmern von Ava gegründet, hat ı Fort, gerade und breite Strafsen, aber nır von Bambus gebzuete und mit Ziegeln gedeckte H., mehrere Markt- plätze, einen prächtigen kais. Palast u. viele Paläste der Prinzen und Grolfsen, das Kiomdogie. oder kais. Kloster, eine Menge anderer Tempel und KRicums, nach Cox 20 bis 25,000 H. und 1800 175,000 E., die aber von Jahr zu Jahre zunah- men. Die Stadt hat manxcherlei Arten vonMf., wor. sich bes. die Goldschmie- de auszeichnen. Ueberhäupt findet man hier'aties, was in Birma grofs u. schön ist, aber der Handel ist blols Binnen- hande!. a -.::Ummerstadt, Hildburgh. St. im- A. Heldburg auf einer kleinen Anhöhe am Rodach,; ummauert, mit 3 Thoren, 2K., 121 R. und:039 E., die Wolte spiunen u. gute Töpferwasren verfertigen.

Umnabad,(Br. 180 51° L. 920 6°) Hind. Stadt in der Provinz Bejapur, den Mah- ratten gehörig.

Umnak, Umülak, Kuss. Insel im Kamtschatkischen Meere, zu derGruppe der Kawalang-Aleuten gehörig, 20 OM. gro[s, mit mehreren Vulkanen, die 1806 völlig lebendig waren,

Umrut, Amrita,Br. 200 90°. L. 990 57). Britt. Stadt in der Provinz Aurun- gabad,

Umstadt, Hess. St. und Sitz eines

Amts von ı St., 9 D., 1,431 H. und 9,199.

Einw: in der Provinz Starkenburg. Sie liegt auf dem Odenwalde und hat r lu: ther. und ref. Simultank., ı kathol. Beth., 72H. u. 2,441 E. Unalaschka, Russ. Insel schatkıschen Meere, zu der G KRawalang-:Aleuten gehörig. bis ı2 M. lang, nordöstl. Seite viele Baien uud Buch- ten, und im Innern hohe Piks, worun- ter. sich 2 feuerspeiende. auszeichnen. Der Graswuchs ist üppig, aber Bäume:

im Kamt- ruppe der Sie ist 20

hat auf der nördl. und' ‚mögen.

Ung

findet man nicht. Ihre E.'sind Aleu- ten, die hier u. auf den nahe belegenen Inseln nur noch 300 männl. Köpfe zäh- len, daes vor Ankunft der Russen so viele- Tausende waren. Ihre Nahrung bestehtin Fischen, Seehunden u. Wall- fischen. Die Russen besitzen auf dieser Insei eine Niederlassung bei dem Haven Illuiuk.;

Unalga, Russ. Eiland, zu der Grup- pe der Chao Aleuten gehörig.

Ungarn, Magyar, Orszag, Vester. Königreich zw: 330. 45° 2° bis ga a6 ö L. und 449 137 58° bis 490 26° 20° n. Br., ım N. an Galizien, im O. an Siebenbürgen und Walachei, im'S. an den Osmani- schen Staat, Siawonien und Kroatien, im W.an Steyermark, das Land unter der Ens, Mähren und Schlesien grän- zend, mit der Militärgränze 3,971 67, ohne diese 3,827,350 QM. grofs. er- fläche: meistens gebirgig und von den Karpathen, diees terrassenförmig umge- ben, bedeckt; im S. O. giebt es grolse Fiächen, Boden: dieFla länder zeich- nen sich durch den treflichsten Boden und eine üppige Produktenfülle aus, doch giebt es gerade hier die meisten unangebaueten Strecken, wie die weıte Haide von Debreczyn und das Sandmeer von Keczkemet, und die ungeheueren Moräste an den Ufern der Theifs, Do- nau und anderer grolsen Ströme be- decken mehr als 2 Mill. Joche; der Rest hast zum Theil Bergboden, aber in den Thälern einen grolsen Produktenreich- thum und in den Gebirgen die edeisten Metalle und Mineralien. Gebirge: die Karpathen Mitihren Vorbergen dem Fa- tra und Matra, dann: die östl. Ungari- schen und Banatischen. Gebirge, die Cetischen Gebirge. Gewässer: die nau als Haupiflufs mit der Leitha, Raab, Vag, Gran, Drave, Theils und Temesch, die Poprad, als der eınzıge Flufs, der Ungarn mit Galizien verbin- det; der Platten- und Neusiediersee; der Palitscher Sumpf; der weilse See; -aulserdem viele andere Motsars u. Laps; der Bega-, Franz-, Albrechts-, Jarzina- und Sarvitzkanaı; viele Mineralquelien aller Art. Klima: milde und meistens

esund, nur genielst der Anwohner der

ngarischen Moräste natürlich keiner so gesunden Luft, und. diese sind. es auch, die Ungarn in den Ruf eines ungesunden Landes gebracht haben. Produkte: Getraide, Hülsen- und Gar- tenfrüchte, Reifs(doch nur im Banate), Flachs, Hanf, Tabak,, Obst,(auch Kastanien nnd Mandeln, häufig Melonen und Arbusen);. Holz, die gewöhnl. Hausthiere, Wıld, Fi. sche, Bienen, Seidenwürmer(im Ba-

.nate), alle edlen und unedlen Metalle,

mit Ausnahme von Platina und Zinn, vielerlei Mineralien, bes: Opale und an- ‚dere edie Steine, Steinkobien, Quell- und. Steinsaiz, Mineralalkali u. s W. Volksmenge: nach einer Berechnung

0-

in.den vaterl. Bl. von ı815, ohne die Mi-

litärgränze 7,126,008, mit dieser 7,298,343 nach Blumenbach Civilungarn mit Kroa- tien und Slawonien$,200,000 Individuen, wor. etwa 2,675,000 Magyaren in 3,668 3,983,100: Slawen in 58-389, 633.000 Wlachen in 1,024, 570,000 Deutsche in 92ı Wohn- plätzen, dann 129,000 Juden, 48,000 Zi- geuner und 1,500 Griechen u. s. w: SeyB Nach den Religionen findet man Jlatein. und.griech.. Katholiken 4,870,000, Griechen 1,344,100, Keformitte

.2,950,000,Kutheraner 650,009 und. J uden

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