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des. Kaukasus sind sämmtlich Mahome- daner, die"meisten TFscherkessen im. Russ. Beiche, deren Zahl man 1796 auf 587,256 Köpfe schätzte, haben das Chri- sienthum angenommen.
Tscherkessien, Asiat. Landschaft am Schwarzen Meere, welche die Wohn- sitze der Tscherkessen, die grolse und kleine Kabardah und einen Theil des Kuban. umfalst. Sie enthält mehrere kleine, zum Theil verbündete Staaten, die unter Erbfürsten stehen, welche größtentheils ganz unabhängig sind, aber durch. das unter ihnen hkestehende. Feudalsystem,‘eingeschränkt werden; andere haben sich unter den Schutz. des. Russischen Adlers begeben, der sıch viel-
leicht bald über das ganze Volk ans-:
breiten wird: In diesem Lande sind keine Städte, sondern Alles wohnt in kleinen. D. oder einzelnen Höfen, Die. Kabardinischen Escherkessen sind meh-
rern Fürsten: unterthan und zählen 1,500.
Usden und über ıo 000 Bauern; die Zahl der Kubanischen Tscherkessen ist nicht
bekannt. Unter ihnen leben aber auch
viele Awchasen, Basianer und andere. Kaukasier, so. wie des Handels, wegen Armenier und Juden, I
Tscherliiz, s. Tschirlitz.
Tschern,'Br. 530 47' 1 560 32%) Buss, ‚Breisst. des Gouv. Tula, am Tschere,, zait.:48 HB. und 5x2 E.
Zschernambi, Zernamel, Oester. St. im Iliyr. Kreise Neustädtl, am 7hermo-
malshiza, mit ı Schl:, 270 H. und. 1,100,
E. Weinbau.
Tschernigow, Russ. Gouvernement zw. 48 bis 520 15°. L. und gı bis n. Br,, im N. W. an Mohilew, imN. an Smolensk, im N O: an Orel, im O, . an Kursk, im S, an Slobodsk Ukräne u.
im, W. an Minsk gnönzend, 1,189,94 OM. grols. Oberfläche: wellenförmig eben, strichweise stark bewaldet. Boden: fett ; und fruchtbar. Gewässer: Dnepr, Des- : Ra, Ostr, Borsna, Jesman, Seim, Sudin- ka, Iput:;| "Barken fahrbar. Klima: milde, Proe- dukte: Getraide, Hülsen. und Garten- Jrüchte,. Hanf, Flachs, Obst, Leindotter, Tabak, Hopfen, Holz, die gewöhnli- chen: Hausthiere, Kleinwild, Fische, Bienen, Kalk, Alaun und Vitriol, Sal- peter, Eisenstein, Moostorf. Volksmen- ge 1817: 1,120,000. Lndiv.; 1793/6, wurden 1,013,600, gezählt; VYichmann rechnet 3,014,690. meistens Kleinrussen, gegen 3,000 Kolonisten, einige Armenier, Ju- den, Griechen u. Zigeuner. Nahrungs- zweige: Landwirthschaft, besonders. Ackerbau: und Viehzucht; die Waldun- gen beschäftigen durch Holzhauen, Tolzflöfsen und Fuhren; Jagd und Fi-. scherei sind: Nebengewerbe. Aulser ei- niıgen Keinewand- und Landtuchmnf., aufser den Branntweinbrennereien, ei- nıgen geringen Eisen- und Glashütten, Papiermühlen und Gärbereien, giebt. es keine erheblichen Industriezweige. 1802 wurden geärntet an Winterkorne . 2,949,639, an Sommerkorne 1,13%, 116, kon-. sumırt von jenem 2,152,403, von diesem 638,793, blieben von beiden, nach Abzuge der Einsaat, 763,096. Uschetwert übrig. 3808 fand, man nur ız gröfsere Fabrikan- stalten; das Kapital der Kaufleute war zu#.800,000, die Steuer zu 3,812,000 Rub. angeschlagen. Ausfuhr: Schlachtoch. seu, Pferde, Häute, Talg, Wolle, Schweine, Schweinsbor.ten, etwäsLand. tuch, Hönig, Wachs, Hanf,, Leinewand, Hanfsaamen und Oel, Lein.
530 20°
nur die beiden ersteren für
rrt,+ 2) Tse
öl, Blättertabak, Baw- und Brennholz, etwas Kocn und Branntewein ,’ frisches Obst, eingemachte Früchte, trockenes Obst, Potasche, reher Salpeter,-Ein- theilung: in 15 Kreise,'Ischernigow, Neshin, Konotop, Gluchow,. Melin, Sosniza, Krolewez, Nowgorod- Sewersk, Starodub, Borsna, Novomest, Gorodnia,, Ostr, Nowosylikä und Koselez,
Pscherniggw, Br. zı0 23° L. 490 10%) Russ. Hptst. des gleichn. Gour und Kr, an der M. der Strisna in die Desna; be- festist, wit vielen K. und Kl., 1,500 H.
und: 9,000. E, Bischof; Seminar; Kir- chendruckerei. Viele Gewerbe, aber keine eigentlichen Fabriken. 4 Jahr-
märkte.
Tschernoijarsk,(Br. 480 4° L. 650 33%):
Russ. Kreisst. und Festung an der Wol-
ga, in dem Kaukas. Kr. Kısljär, mit 3oo,
HE. und 1,200 E., wor. 216 Bürger und ı73 Kleinrussen. Fischerei, Wasserfahrt, Viehzucht.| ; PTschernoi Ostrow, Russ. Stadt am Bug; in.dem Gouv. Podolien. Tschernomorskische Kosaken, Russ, Kosakenstamm, ein Ueberrest der Sapo- roger, welchem seit dem letztern Auf- stande von 1775 Wohnsitze am Schwar- zen Meere angewiesen sınd. Ihr Land, welches jetzt dem Gouv. Taurien zuge- schrieben ist, liegt zwischen den Wohn- sitzen der Donischen. Kosaken, der TVscherkessen und dem Schwarzen Mee- re, enthält 1,017,00 Manytsch u.a. Fl. bewässert, und hat reiche:Viehweiden, doch auch’ Acker- bau, indem die Aernte von 1902,‘die je-
‚doch nicht ganz hinreichte, sich auf ‚und, 18,069,
40,997 Uschetwert Winter- Tschetwert Sommerkorn belief. Die Tschernomorskischen Kosaken stehen unter einem eigenen Administrations- tribunale, haben ihre eigene Koschewoi und Starschinen und machen gegen 15,000 M. aus, woraus seit 1801 sechs. Re- gımenter, jedes zu 578 Mann, werden‘ Ihr Land hat keine Städte.
T'schernoschin, Vester. Mfl. im Böhm.
Kr. Pilsen, zur Sinzendorfschen Herr- schaft Trpist gehörig. Tschernewicz, s. Czernowitz. Tschernowiczer Kreis, s. Bukowinas Tscherokier, s. Cherokees. ‚. Zschertorysk, Czartorisk, Buss. St. im Gouv. Wolhynien, am Ster, mit 272. H. und 1,400: B, , Russ. Festung. an der Wolga, in dem Kaukas. Kr. Kisljär, welcher gegenüber am Fufse des Gebirgs, das Katharınenbad liegt. Tscheschdorf, Oester. D. im Mähr, Kr. Olmütz, mit 44H. und 289. Einw., Zwei Sauerbrunnen. Eu Tschesme, s. Dschesme.
Tschetäzuga, Osm. Mfl. und Festung
"im; Zara de Sufs der Moldau,
Tschetin, Cettina, Osman. Mfl. im Reumel. Sandsch. Iskenderieh, auf der Westseite des See’s Bojano, der Hptort von Montenegro, mit wenigem Acker’ und etwas: Weinbau,
Tschet- kian, Schines.' Provinz,»447 QM. grofs, nach: Allerstein mit 15,49 090 E. Ein herrlicher Boden, vom TstMlang bewässert, ein äufserst sorgfältwer An- bau, und die stärkste Seiden!ültur in ganz. Schina. Sie führt ausseide und seidene Zeuche, Indigo, Ho2%, Bambus, Lichter und wohlschmectende Schin- ken, u. hat Han-tscheu“u zur Haupt-
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Tschudn, Gouv, Kiew, 4330 E. Faj;
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