Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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worauf sie dienen; sind von verschiede- ner Grölse,. Die kleinsten führen 2 Ka-, nonen und ı0 Soldaten.!

Tschaisi, Russ. St. in der Kaukasus ae Mingreul. Sitz eines griech. Bi- schofs.

Tschakathurn, s. Csakatornya.

Fschanj,. Russ. grofser Landsee im. Gouv, Tobolsk..

Tschanki, Russ. Meerbusen an der Küste des Eismeers, im Gouv. Irkuzk,. bei oder auf der Halbinsel der Tschukt- schen.

Tschan- Nor, Schines. grofser Land- see in der Mongolei.

Tschao-king.: fu, Schines. grolse St. in der Prov. Quanton, gut gebauet, in einer reizenden Gegend, mit ı geräumi- gen Haven.

Tscharen, Kaukasusvolk, zum Stam-

\ ‚me der Awchasen gehörig. Es bekennt

lebt vom Raube und

sich zum Islam, wird am

einem kleinen Ackerbau, und ganzen Kaukasus gefürchtet. Ihr am südlichen Kaukasus zwischen dem Alo- san und Samura liegendes Gebiet. be- steht aus ı7 D., ihre Anzahl aus 1,800 Familien, die unter schwachen, aber Fürsten stehen._ »Tschatyrdagh, Russ. Berg auf der Taurischen Halbinsel, der höchste.aller Taurischen Berge und ein blolser Kalk- stein, der sich nach neuern Berechnun-. gen 787 Toisen, oder 4,722 Fuls über das Meer erhebt. Tschaussi,(Br. 550 50° L.480 40°) Russ. Kreisst. des Gouv. Mohilew, am Basse, nit 3,000 E.,: worunter 702 Bürger u. 355 Juden./ Tscheboksary ,.(Br. 560 7°. L. 659 6°) Kan. Kreisst: Eu ae Based an der olga, mit.ı4 K-, 4 KL, 976 H. und 4,942 res Juftenfabr,; Hardel mit Bere. Wachs, Honig und Talg.{ Tschechen, s. Czechen. Tscheehtitz, Czechtifz, im Böhm. Kr. Czaslau. " Tschedrin, Schedrinsk, im:&Gouv. Kaukasien, am

Oester. MA.

Russ. Festung Terek, der M,; Unweit davon

D. Bragun das Petersbad. Tschegen, Dshiki, Kaukasusvolk, welches dem Stamme der Basianen an- gehört.; Tschelakowitz, Oester. Mil. in dem Böhm. Kr. Kaurzim, mit 99 Häus., zur Herrschaft Brandeis gehörig._

. Tscheldir, Osm. Gebirge im N. von Anadoli,. welches von dem Taurus ab- streift u. die Ufer des Schwarzen Meers begleitet. Es scheidet Erzerum von Ana- doli, und hängt durch den Areis- Dagh mit dem Antitaurus oder dem Keldir

zusammen. Tscheljabinsk,(Br. 540 51 L. 780 20°) Buss. Kreisst. des Gouv. Orenburg, am Mias, mit 688 H. und 4,788 E,, worunter 5 Kompagnien dienende Kosaken._ Tschemagem, Asiat. St. im Reiche Dshagatai, Gebiet Taschkent, mıt 700 H, und 3,000 E.: Üschenbar, Russ. Kreisst. des Gouv. Pens, am Tschenbar, mit 153 H. u. 1,196 Einw,: Tsch St. im. Einwohnwpn, Bischofs. Tscherdy.,

grbenidsche;, Trebigne, Osman. ssna Sendsch: Hersek, mit I0,000 Sitz eines katholischen (Br. 60° 24° L. 79° 10°) an.der z H., ı5 Buden und

Russ. Kreisst.1eg Gouv. Perm, Kolwa, mitäT,, 2,500 E., die Krım-, Viktualien- un

d zerialien.

Fsc.:

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‚Produktenhandel, auch Handwerke, mei- stens aber Landwirthschaft treiben.

Tscheremissen, Mari, Russ. Wölker- schaft Finischer Abstammung, in den Gouvern. Wiätka, Simbirsk, Kasan u. Orenburg wohnhaft; ein ärmliches, schmutziges und schüchternes Volk, den eigentlichen Finen, deren Sprache sie in einem eignen Dialekte reden, an Körper und Charakter sehr ähnlich, ohne Kraft, Gröfse, Entschlossenheit u. Gewandtheit der Russischen Landleute. Sie leben in kleinen D. oder in einzel- nen zerstreueten Gehöfden, nähren sich vom Feldbau, einem kleinen Vieh. und Bienenstande und sind gröfstentheijs zum Christenthume übergetreten, 1760 in Kasan 43,050, in Simbirsk 15,833- ofe, der Rest aber Schamanen geblie-

en.

Tscherepowez,(Br. 58% 45 L: 510 30% Russ. Kreisstadt AR a Nomokorsa, am Scheksna, mit 93 H. und 538 Ein- rs i. a

Tscherikow,(Br. 530 13% L. 490 10° Russ. Kreisst. des Ban Mahl. wa Soscha, mit 300 H. und 1,800 E,, worun- ter 722 Bürger u. 192 Juden.

Tscherkask,(Br. 479 ı8° 34' L. 57° 36°) Russ. Hptst. des Landes der Donischen Kosaken, auf einer breiten Insel, die der Arm des Dons Aksaäi macht; befe- stigt, mit 6 K., 2,916 H. und 14,815 B., wovon 4,815 aufserhaib der St. wohnen. Sitz des Kriegsataman der Donischen Kosaken, ihrer Kanzlei und allgemei- ner Waffenplatz mit Zeugh. und Maza- -zinen; Hauptvolksschule, jetzt in ein Gymnasium umgeschaffen. Fischerei; Wandel. In einer eigenen Slöbode w.h- nen 150 Tatarische Familien, die ihr Metsched haben. Da die Stadt durch die Ueberschwemmungen des Stroms so häufig leidet, daher denn auch die H, auf Pfählen stehen, und nicht selten verheerende Krankheiten entstehen, so hat man an einem andern Arme des Dons, ı M. von der jetzigen Stadt, die. Gründung einer neuen, Neutscherkask, begonnen, wohin die Regierung ver- legt werden soll; ist diese erst im Werden.

Tscherkassy, Tscherkesk,(Br. 492 307) Buss. Kreisst. des Gouvern. Kiew,- am Dnepr, mit 528 H. und 3,168 B.

Tscherkessen,. grofses Volk, ursprünglich am Kaukasus zu Hause, wo es die Landschaft Tscherkessien be- wohnt und nur zum Theile unter Rus- sischem Schutze steht, zerstreuet aber in den Russ. Gouv. Siobodsk Ukräne, Woronesh, Orenburg und Kaukasien lebt. Der Tscherkesse ist wohlgewach- sen, entschlossen, höflich und.gastfreı, und zeigt sich bei seinen sämmtlichen Geschäften, Ackerbau, Vieh- und Pfer-- dezucht, selbst bei seinen Ränbereien, ungemein thätig, er liebt schöne Pfer-

de, unterhält Stutereien und lebt mit Asiatischem Prunke: Das weibliche Geschlecht verbindet mit den vollen- detsien und üppigsten Reizen eıne sel- tene Gutmüthigkeit, Fleifs und Häus* lichkeit, gilt aber bei diesen WVorzügen auch im. ganzen Oriente als. Handels- waare. Die Tscherkessen theilen sich in. Erbfürsten. oder Pscheh, Adel oder in Lork(Usden), in Freigelassene der Fürsten und Edelleute und in- eigene: oder ischökchtl, die wieder in Dienstboten der höheren Klassen u. in Die Anwohner