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vor der M. des Orinoko, zw. 3150 46° bis 3160 48° L. u. 90 53° bis, 100 49° n. Br., 78,20 om. srofs, mit 36,000 E:; 803 nach Mac Kullum erst 28,477, wor. 2,261 Weilse, 5,278 farbige Freie, 19,709 Sklaven und 1,232 Indianer. Die Oberfläche ist im Innern gebirgig und waldie; die Gebir- ge, wor. der Cuevas, 2,490 Fuls über dem Meere empor steigt, streichen von©. zwischen denselben giebt es sehr reizende Thäler und Savannen, de- ren Ueppigkeit und Reichthum der In- sel den Namen des Westindischen Para- dieses erworben haben. Sie wird von$ schiffbaren Flüssen und vielen Bächen bewässert. Das Klima ist zwar sehr heils, wird aber häufig durch Seewinde abgekühlt, undist im_ Ganzen gesund. Von den 878,400 Acres Land ist jedoch erst der kleinste Theil angebauet, und zwar 6,900 mit Zucker, 2,531 mit Baum- wrolle, 4,886 mit Kaffee und 2,976 mit Ce- realien, 6.689 aber werden als Weide be- nützt und ernährten 1801 563 Pferde, 3,691 Maulthiere ,„ 758 Ochsen, 539 Kühe, 909 Schaafe, 531 Ziegen und 075 Schweine. Der Zucker-, Kaffee- und Baumwollen- plantagen waren 675,_ der Vefen und
fühlen 636.- Die Ausfuhr stieg 1803 auf 98,550 a Zutr. Zucker, 13,000 Znır. Baum- wolle, 4,496 Zntr. Kaffee, 2,800 Zutr. Ka-
‚kao, 317,59 Gallonen Rum und 128,509
Gallonen Syrup. Die Insel, die den Britten defshalb viel werth ist, weil sie ihren Schleichhändlern einen sicheren Zufluchtsert öffnet, und einen der gröls- ten Ströme des Südamerikanischen Kon- tinents bewacht, bildet für sich ein Gouvernement und hat sonst die alte Spanische Verfassung beibehalten;_ der Sitz des Gouverneurs ist die feste Stadt Spanishiown, die grölste Stadt des Landes aber$. Joseph, mit 300 H. und 2,000 Einw.
Trinita, Sard. Mfl. in der Piemont. Pros. Mondovi, mit 2,511. B. Ä
Trinite, Franz. St. im Dep. Morbi-
han, Bz. Plo@rmeil, mit5g99 E.
‚Trinity, Britt. grolses Gebirge in der Canada'Prov. Labrador, welches sich von N..nach$S. ausdehnt, und fast das ganze Jahr hindurch von Eis er- starrt ist.
Trinkutte, Asiat. Eiland im Busen von Bengalen, zu der Gruppe der Niko- baren gehörig.
Trino,(Br. 45° 8° L. 250 53°) Sardin. offene St. am Po und Astura, in der
Piemont. Prov. Vercelli, gut gebanet, mit ı Stiftsk,, 7 Klosterk. und 5,405 E-, die mit Vieh handeln, Die dasigen
Schinken haben in»ganz Italien Ruf. Trinomaly,(Br. 120 16° L.96949°) Britt. St, in der Madras Prov. Karnatik mit ı berühmten Hindutesmpel.= Tripaty, Tripetty,(Br..13° 31’ L. 970 12°) Britt. D. in der Madras Prov. Kar- natik, mit einer berühmten Hindupa- gode, wohin von allen. Seiten Hindo- Stans, besonders aber aus Guzurate, Wallfahrten geschehen. Der"Tempel
ist der Menschwerdung Vislunus ge- heiligt. Tripoli, Afrik. Staat auf der Küste
der Berberei, vom Meerbusen Sidra, bis zum Busen von Kabes,. im N. an däs
-Mittelländische Meer, im O. an die Kü-.
ste Barka, im S. an die Binnenländer Afrika’s oder die Sahara von Sudan, im W.an Tunis gränzend, nach Gräber, mit Barka 9,720, nach Gatterer 8,837 /2
M. grofs. Oberfläche: wellenförmig eben, die Küsten versandet, das Innere,
‚kein einziger Fl.,
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welches doch auch einige Bergrücken hat, eine wahre Wüstenej, Boden: dürr und trocken; wo es jedoch Quel- len und Wasser giebt, üppıg fruchtbar: Gebirge: Garrean, eine Fortsetzung des Atlas, das im Winter Schnee u. Frost, doch aber wenig Wasser hat. Gewässer: blols Bäche, wie der
Kabes, kie im Sommer ojt ganz ans-
trocknen, hie und da Quelien, und wo
diese sich finden, auch Vegetation. Klima: heifls, doch an der Küste durch Seewinde gemäfsigt und nicht unge- sund. Vom Anfange Mai’s bis Ende Ok- tobers fällt kein. Regen, blofs Thau er- frischt.die Pflanzen. im Winter regnet es häufig. Produkte: Getraide, Datteln, edle Srüchte, Obst, Wein, Oliven, Maul- beerbänme, Gemülse, Baumwolle, Sal- ran, die gewöhnl. Hausthiere, auck Büffel und Karmvele, rine Menge Raub- thiere, Schlangen und Skorpionen, Sei- denwürmer, Bienen, Salz. Volksmenge: völlig unbekannt; Einige schätzen sie auf 2,300,000, Andere, wie Gräberg, auf r
Die Wahrheit mag in der
Milton, Mitte liegen; zwar ist das Land im
‚manchen Sirichen eine wahre Wüste;
allein andere Oasen sind ziemlich gut bevölkert, und die Zahl der nomadisi- renden Beduinen wahrlich nicht geringe, Der Hauptstamım der Bevölkerung be- steht aus Mauren und Berbern', in der Hauptst. leben Osmanen uud franken, und überall sind nicht nur Juden ver- breitet, sondern diese besitzen im Ge- birge- ganze Dörfer. Die Mauren und Berbern sind sämmtlich Bekenner des Islam. Nahrungszweige:‘ der grölste Theil der Bevölkerung iebt als Nomade unter Zelten; seinen Unterhalt giebt ihm die Dattelpalme, sein Vieh u. seine Raubzüge. Bei den wenigen St. u, D. findet ein geringer Ackerbau, besonders Gerstenbau Statt, aber auch hier ma- chen die Datteln das vornehmste Sur- zxogat der Cerealien aus. Der Oliven» baum geräth treflich, wird aber äulserst sorglos gewartet, und auf die Seidenkul-
tur gar hein Fleifs gewendet Ausfuhrz von. Landesprodukten blofs Olivenöl,
Safran, Wachs, Honig, Wolle, Salz, Datteln, einige Drogueriewaaren, doch kommen in den Handel von Tripoeli auch Sennesblätter, Soda, Gummi, Strausfedern, die aus dem Innern von Afrika durch Kierwanen gehohit wer- den. Der Handel befindet sich’gänzlich in den Händen der Juden. Staatsver- fassung: eine militärische Aristokratie, unter dem Schütze der Pforte. Der Dey, der Oberherr de#Staats, wird ans der Osmanischen Militz gewählt, ein Divan aus Offizieren ist sein vornehmster Rath. Ein Osman, Pascha steht ihm zwar zur Seite, aber dieser hat wenig Ansehn und. nichts zu befehlen. Das
Land ist in Provinzen getheilt, die von
Beys regiert werden. Staatseinkünite: die festen Einkünfte sollen, nach Bla- quieres, nur 190,050 Gulden betragen; die zufälligen an Geschenken, Strafen, -Konfiskationen, Antheil an der Beute der Korsaren können nicht bestimmt werden. Landmacht: ein reguläres Mi- litär giebt es, aulser dem kleinen Korps Osmanen, in der Hauptst., den eigentl. Herrn desLandes, gar nicht; die stärkste Aushebung lieferte höchstens 15,000 M., meistens Beiterei. Seemacht: naclı Blaguieres 6. Schiffe von 6 bis 15 Stück Geschütz.: ıßı5 bestand sie aus 2 Kor- veiten,& PEN 3 Polaceas und 3 123


