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Schat ül Arab ihren Lauf bis in denPer-|
sischen Meerbusen fortsetzen., Er ist sehr reilseud. Einer seiner Arme stürzt sich noch in Erzerum, durch den Taurus aufgehalten, in die Höhle Zorranda u. kommt am Fulse des Gebirgs wieder zum Vorschein, worauf er sich unter-
halb Diarbekr mit dem Hoptstrome vereinist. Tihan, Oester. Mfl. in der Ungar.
Gesp. Szalad auf einer Halbinsel des Plattensee, mit ı kath. K.
Tiiz, Kabul. St. in der Beludschen Prev. Mukran, wo sich die Fl. Rürkes
und Kürank vereinigen.
Tilburg, Nied. Mfl.in der Provinz Nordbraband, mit ı grolsen Kastelle u. 9,900 E., die 75 bis 8o Tuchmnf. unter- hälten. Etwa 3 bis 6,000 Menschen er- man verfertigt feine Tücher, Kasimirs, Kalmuck, Pi ber, Kirsey, Boy und Militärtuch, 9/4 8/4 U.,7l/g Viertel breit.
Tiltac, Franz. Mil. im Dp. Gers, Bz. Mirande, mit 626 E,
Tille Chatel,. Franz. Mfl, im Dep. Cöte d’or, Bez: Dijon auf einem Hüsel, den die Tille und Ignon benetzen, mit ı Schl. und 9399 E. 2 Eisenhammer u.ı Hammerschmiede.
Tillieres,. Franz. Mil. im Dp. Eüre, Bz. Evreüx am Avre, mit 935, E. Eisen- hammer, ı Nadelnfabr.
Tilty la Campagne, Franz. Mfl. im Dep. Calvados, Bez. Caen, mit 122 Ein- wohnern.
Titlycoultry, Britt. D. in der Skot. Sh. Clakmannan in einer romantischen Lage am Devon, mit Eisenhütten, gro- fsen Bleichen und Schalonsweberei un- ter dem Namen Tillycoultry- Serge.
Tilsit,(Br:550 4'350 L.390 34°) Preufs. St. im Ostpreufs. Rbz. Gumbinnen an der Memel und kleinen Tilse,;, um- mauert, aber gut gebauet, mit ı alten Schl., 2 luth. K., ı Hosp., 831. H. und 8,248 LE. Provinzialschule mit ı Biblio- thek und ı Pauperhause. Tuchweberei, Strumpfweberei und Hutmacherei, zu- samınen mit goArb,, die für 15,369 Rthlr. Woaare liefern, Leineweberei mit 60 Arb., Roth-: und. Weilsgärbereien, Handschuhmacherei, 5 Gold- und Sil- berarbeiter, 3 Gewehrfabrikanten, 1 Schneidemühle. Beträchil. Handel, Bör- se. Frieden von 1807.
Tilsitsche Nehrung, Preufs. Strich Landes im Ostpreufs.'Abz. Gumbinnen, der!/), M. von Tilsit anfängt und alles niedrige Land von der Memel bis an das Kurische Haff euthält. Einer der
fruchtbarsten Landstriche der Monar-
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Tim,(Br. 510 go‘. L 550) Russ. Kreisst. des Gouv. Kursk am Tim, mit 357 H. u. 1,920 E. Landbau. a|
Timaan, Asiat. Eiland im östl. Mee- re an der Ostküste der Halbinsel Mala- ka, unter 1210 44° L. hoch, waldig u. gut bewohnt.
Timavo, Oester, Fl. im Illyrien, der B} Duino in den Meerbusen von Trieste ällt. Timbu, Afrik.St. am Fulse der Kong- gebirge im Senegamb.Lande'der Fulier, anit ar E., die in Eisen, Silber, Holz und Leder arbeiten. Residenzseines der Häuptlinge der Fulier. 1‘ Timerycotta,(Br. 16% ı7“ 1.009 50°) Britt. St. und Festung.in. der Madras. Prov. Karnatik. 13
Geug. Stat. Handwöürterbuch. TI. Bd.
.ster,
und 20 52° n. Br.,
Pin:
Timok, Osman. Mfl. Donau in dem Rumel. mendra.
Timor, Asiat. Insel im östl, Meere, unter 100 s..Br., die südlichste, ‚worauf Niederländer u. Portugiesen Niederlas- sungen haben.- Sie ist nach Hamilton so M.lang und 8 breit, sehr gebirgig u. waldig, aber gut bewässert, und reich an den edelsten Gewächsen der Tropen- welt. Man findet hier das schönste Ge- lieder und die prachtvolisten Insekten, so wie Gold, Perlen, Kupfer und Perle- ınutter. Zur Ausfuhr liefert sie vorzüg- lich Sandelholz, Sago,. Salanganenne- { Gold, Wachs und Sklaven. Die Einw. der Küsten. sind Malaien, hier ein gutmüthiges, aber auch sehr träges Volk, das sich ın Freie un. Sklaven un-
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nahe an der Sandsch.: Se»
-terscheidet, und Haraforen,. welche das
Innere’und die Gebirge bewohnen, und den Papuern ähnlich sind. Auf dieser Insel gehört den Niederiändern die St. Kupang mit dem Fort Concordia, von welchem die benachbarten Inseln Se- mao,' Rotty, Saou, Ombay und Malloa abhängen. Diese Besitzungen zusam- men machen eine Unterpräfektur von Batavia aus: sie trugen 1779. nur 13,619 Guld. ein und kosteten 11,712 Guld. Die Portugiesen besitzen die Pflanzorte Dilly und Batu Gade, die auf der Nordspiize der Insel liegen. Einheimische Regen- ten sind in dem Gebiete der Schwarzen Portugiesen, ausgeartete Nachkommen ihrer Burop. Vorfahren, die sich unab- hängig gemacht haben u. sich noch dem Namen nach zur kath. Religion beken- nen. Das Gebiet Belo macht den südl. Theil der Insel aus, stehr unter eige- nen Malaiischen Häuptlingen u. ist Sta- pelplatz des Sklavenhandels.
Timor Laut, Asiat. Eiland im.östl, Meere, zw.7 bis 80 s.:Br. und 149 bis 1500 L., 14 M. lang u. 5 breit. Es ist we- nig bekannt
Timurhissar, Osman. Mfl. in dem Rumel. Sandsch. Salonik, mit ı festen Felsenschl., ı Moskee, ı Bade u. ı hei- [sen Mineralquelle.$%
Tinchebrai, Franz. St. im Dp. Orne, Bz. Domfront am Nojireau, mit 2&.
und 2,961 E. Handelsgericht.. Mnf. von Leinewand und Zwirn; Gärbereien.
Schlacht zw. den Engländern und Nor- männern 1109.; Tine, s. Istendil.
‚Tinevelly, Britt. Landsch. in Hin-
dostan, zw.$bis 100 n. Br., welche die südlichste Spitze der Halbinsel aus-
macht und durch die:-Stralse Manaar von der InselSeilan geschieden ist. Sie hat einen Ueberfluls von Baumwolle: ıSı2: führten die Britten aus derselben für 189,251 Rup. Waaren aus, U. dagegen für 292,115 Rup. ein. DieHauptseehäven derselken sind Vypaur, Tutacorın und Coilpatam. Uebrigens wird sie zu der Prov. Karnatik gerechnet. Tinevelly,(Br. 80 45° L. 950 29°) Britt. St. in der Madras Prov. Karnatik, Hpt- ort des gleichn. Distrikts. Tinian, Span. Eiland, zu der Gruppe der Marianen gehörig, unter 149 55°.n. Br., 3560. QM.. grols; schön. bewaldet, wasserreich und mit Kokospalmen und Pisangs bedeckt, zwischen welchen man Heerden von Rindvieh verwildert fand. Vormals bewohnt, jetzt durch den Des- potism der Spanier eine traurıise Ein- e. i: Re Tiniec, Oester, Benediktinerabtei an der Weichsel in dem Dart, Kr. Mys-


