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im S.©. an S. Gallen, im S. W. an Zü-
rich, und im N. W. an Schaffhausen gränzend, 16,67 QM. grols. Oberfläche: ohne eigenti. Berge, aber mit vielen kleinen Hüzeln bedeckt, die dem Lande einen eigenen Reiz geben. Boden: grölstentheils fruchibar; viele der Hü- geil sind mit Reben bepflanzt, andere tragen Holzung, und wo Beides fehlt, sieht man ÖObstplantagen. Gewässer: Thur, Murg, Sitter und Rhein, letzte rer.als Gränzflufs; der Boden-, Bichel:, Hüttweiler- und Haarweilersee. Klima: gemälsigt und gesund, kein Schweizer- klıma. Produkte: Getraide, besonders Halter, Wein, Obst, Flachs, Hanf, Ge- mülse, Nadelholz, die gewöhnl. Haus- thıere, Rleinwild, Fische, Sandsteıne, Steinkohlen. Voliksmenge 188: 76,674 wor. 59,750 Reformirte und 16,921 Katho- liken, sämmtlich Deutscher Abstam- mung. Nahrungszweige: Ackerbau u, Viehzucht; ersterer. liefert Korn hin- läng!lich, Wein zur Ausfuhr. Der Vieh- stand betrug ıgıl an Rindvieh 25,852, an Schaafen 3,100, an Ziegen 777 und-an Schweinen 1,634 Stück. Der Kunstflleils ist bedeutend: man unterhält Garn- w Baumwoillenspinnerei, Leinen-,. Kat- tun- und Seidenweberei und andere Ge- werbe Ausfuhr: etwas Korn, gedörr- tes Öbst, Gyder, Wein,’Käse, lläute, Vieh, Musselin, Kattun, Leinewand, Twils. Staatsverfassung: demokra- tisch; die gesetzgebende Gewalt häit ein grolser Rath von ıoo Mitgliedern, die sölizıehende ein kleiner Rath von
Mitgliedern in Händen. Den Vorsitz in beiden führen abwechselnd 2 Land- ammänner von halbem zu halbem Jahre. Jede Gemeinde hat einen Gemeinde- rath, jeder Kreis einen Kreisamtmann und Kreisgericht, jeder Amtsbezirk ei- nen VOberamtmann und ein Kreistri- bunal; für die peinliche Gerichtspflege ist ein Kriminalgericht erster und eın Obergericht höchster Instanz vorhan- den. ‚Beide Religionen, sowohl die re- formirte, ais dıe katholische, genielsen ganz gleiche Rechte. DerKanton stellt als Bundeskoutingent 1,670 Mann und zahit 26,052 Schweiz. Frank. Einthei- lung:'ın 8 Amisbezirke und 32 Kreise, Hauptort des Kantons ist Frauen- eld. ü Thürles, Britt, Mil. am Suire in der Irisch. County Tl ipperary.
.„. Thurn u. Taxis, Deutsches reichs- fürstl. Haus, welches im ı6. Jahrhun-
derte den Grund zu dem Reichsposiwe- sen gelegt hat, und seitdem mit dem Reichs- Generalpostmeisteramte.vom ‚Kaiser Max I. 1614 beliehen ist. 1695 er- hielt es die reichsiürstl: Würde, und 1754 wegen seines hohen Reichsamts Sitz und Stimme imFürstenrathe.: Für den Verlust der Posteinkünfte auf dem lin- ken Rheinufer wurde es durch mehrere unmittelbare Reichsgüter in den Depu- ationsabschiede von 1803 entschädigt, die bei der Auflösung des Reichs mediatisirt . sind. Doch wurde in der Folge in der Deutschen Bundesakte wegen d. Reichs- posten eine Vorkehrung getroffen.— Jetzt: besitzt dieses kathol., nurin ei. ner Linie blühende Hausin Schwaben die theils unter Württembergischer, theils unter Bairischer und Hohenzollerscher Oberhohbeit stehenden, Herrsch. und Aemter Dischingen, Buchau, Scheer, Marchthal, Ostrach, Schemimerberg n. Ammern, zusammen 1372 QM. mit 31,044 E., hat auch noch unmittelbare
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Güter, und die Einkührfte der; bliebenen und von neuem übern: nen Posten, so dafs man das Total Be ner Einkünfte auf 1, Mill. Gula. an. schlägt. Die gewöhnliche Residenz wi Dischingen. Thurnau, Baier. St. im Rezatkr Hptort einer dem Grafen von Giec r gehörigen Standesherrsch., welche aus den vier Aemtern Thurnau, Buchan ‚Rassendorf und Wiesentfeis besteht u.
h zu.
auf 4, QM. ı12,78E, in ı St. und und Weilern enthält. Die Stadt Hart gräfl. Residenzschl., ı Pfk., ı Lyzeum
mit 3 Lehrern, 150 H. und 1,300 E. a; sich vom Feldbau und Gewärhlen ne E20 die‘ 8 Arbeiter be.
Kattunmnf., schäftigt.
Thurndorf, Baier. Mfl. in dem Be- genlandger. Amberg, mit 520 Einwoh. nern.|
Thurocz,'Tureanska,
im Ungar. Kr. ang ine 21,3 OM, mit 3 ‚402 5, vu A Per 5 dien Gebirge: Fatra. Rn: Waag; die heilsen Bäder zu Stuben. Naturprodukte: Buchwaizen, Rüben Mohn, Holz, Schaafe, mit Käseberei. tung. Die Einw. sind meistens Slawen die als Balsamkrämer weit und breit hausiren, aber asch einige Deutsche u.
Juden. Obergespan ist das Haus Revai. Kongrezationsort: 8, Marton.
Zhurrok, Britt. Mfl. in der Engl. Sh, Essex an der Thames, mit beträchtl, Kornausfuhr.
Thurso,(Br. 580 36%) Britt. St. in der Skot. Sh. Caithnefs, die nördlichste$t. dieses Reichs an der Thursobai, mit 1,600 BE. Haven; Bankgesellischaft, Lei- neweberei; Bleichen und Gärbereien. Unweit davon Sinclair Castle, Geburts- ort des Skotischen Topograpken John Sinelair.
“"hury Harcourt, Franz. Mfl. im Dp. Calvados, Bez. Falaise, mit 1,077 Ein- wohnern.
Thusis, Tossana, Helv. Mfl. im obe- ven Bunde des Kant. Bündten, mit 56 xeform. Deutsch. E. Starke Spedition und Niederlage von Waareun, die nach Italien und Deutschland gehen. Korn- u. Viehhandel.
Tiber, Päbstl. Fl. in dem Kirchen- staate, Er entspringt auf den Appen- ninen, durchfliefst Rom und fälit un- terhalb dieser$t. in das Mitteiländische Meer. Er ist nur für kleine Schiffe fahrbar,
Tibet, bei den Eingebornen Pue oder Puekoachim, bei den Schinesen Tufan, bei den Mongolen Tangut, Asiat, Reich im mittleren Asien, vielleickt das höch- ste auf der ganzen Erde, dessen him- melanstrebende Gebirge den grölsten Strömen der alten Welt das Daseyn ge- ben, und das die Geschichtschreiber als den ersten Ausflug des frühesten Ur- volks anzusehen geneigt sind. Tibet ist in. jedem Betrachte ein äufserst wun- derbares Land, aber kaum kennen wir bis jetzt die äufseren Umrisse dessel- ben, und in das Innere ist noch kein neuerer Reisender gedrungen, selbst was der Britte Turner sah, wie wenig genügt das unserer Wilsbegierde?— Tibet liegt zw. 26 bis 350 n. Br und zw: 100 bis 1200 6. L. und eränzt imN. an die eben so unbekannte Schinesische Mongolei, im O. an Schina, ım S. an Anam, Birma, Bengalen und Nepaul,
‚Jan W. an Dsagatai und mag in diesen
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