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Messer, Scheeren und Quinkaillerie(im Verfalle, sonst beschäftigte dieser Fa- brikzweig hier und: in:der Gegend 9,000 Arbeiter). Lebhafter Handel, auch mit Mühlsteinen.
Thiersheim, Baier. Mfl. im Ober- mainlandger. Wunsiedel, mit ı Schl., 116 H. und 700.E,
Thierstein, Baier, Mfl. in dem Ober- mainkr., mit den.deberbleibseln eines Schl. Die Einw. nähren sich zam Theil von der Töpferei,%
.. Thionville, Br.-499 21° 35% L. 230 50° 0’) Franz. Hptst. eines Bez. von: 33,48 QM. und 39,586 E., in dem Dep. Mosel. Sie liegt an der Mosel, über welche ei- ne schüne Brücke von Holz zum Fort führt, ist stark befestigt,. hat ı Fort, 3 Thore,„4 RK. und 53413 E.und nährt sich von.der Garnison, etwas Strumpfwebe- rei und Hutmacherei.: Thiviers, Eranz. St. im Dep. Dor-
dogne, Bez. Nontron, mit 1,524 E., die 2
Papiermühlen, ı Gärberei und ı Fajan- zefabr. unterhalten.
Thizy,, Franz. St. im Depart. Rhone, Bz. Villefranche, auf einer Anhöhe, mit 2 Kı und 99 E: Baumwollen- und Lei- neweberei.| +, Thmaz ,: Oester,.:Mfl.,im. Galiz, Ar. Stanislawow.
Thoard, Franz. Mil, im Dp, Nieder- alpen, Bez. Digne, an der Raduye, mit 95 E.
Thoissey,(Br. 460 8:.L. 220 23°) Franz. St. amı Chalaronne, ın dem Dep. Ain, Bz. Trevoux,, mit 200.H. und 1,377 Bin- wohnern,
Tholen, Niederl Insel in der M. der Scheide, zu dem Prov. Zeeland gehörig. Sie hält 3%/, M. in der Länge, ıl/a in der Breite, und 83/4 3n Umfange,- wird von Braband durch einen: Arm der Oster- scheide geschieden und ist gut bedeicht:
Thoien, Fer Theolen, Nieder]. St, auf der Zeeländ. Iinsel-Tholen, am:.Bache Lendracht, mit 2 K. und 1,900 E., deren Nahrung auf der Garnspinnerei beru- het.. Ein hiesiger Spinner kann einen so feinen Faden spinnen, dafs ı Pfund Garn damit zu 250 bis 500 Guild. ausge- bracht wird. Ueberhaupt findet man in der umliegenden Gegend eine trefliche Flachskultur.:|
Tholey,.Franz. D. im Dep. Mosel, Bez. Thionville, am Fulse des Bergs Schamburg, auf dessen Gipfel ein altes Schl. steht; 462 B.
Thomar, Port. Villa und Hauptort einer Correigao in.der Prov. Estrema- dura, unweit dem Nabao; regelmäfsig gebauet, mit2 Pfk.,4Kl.,ı Hosp., ı Armenh. ,: 1,101 H. und:z,000o E.. Baum- wollenspinnerei, Seifensiedereien, Oel- handel. Hier stand vormals das von den Römern zerstörte Nabancia.
S Thomas, FoTiuß. Insel im Busen von Guinea, unter 240. 28° ö.L. und.0° 20\n«Br., zu den Guineas gehörig. Sie ist 7 QM. grols,. im Innern bergig und die Luft ungesund, dx auf den Thä- lern ein dicker stinkender Nebel ruht und die Hitze unter. dem lothrechten Strahle der Sonne unerträzlich ist und das. ganze Jahr anhält. Biofs die S. O; und die Ss. W. Winde gewähren einige Abküblung.:Der weiche Boden ist aus- nehmend fruchtbar, und erzeugt Mais; Heils, Hirse, Maniok, Ignamen, Wein, Zitronen, Pomeranzen, Feigen, Bana- nas; Kokos- und Kolanüsse, Ananas, telonen, Ingwer,-Zimmet, Tamarin- den, Tabak, Baumwolle, Zuckerrohr,
Tho
Nutz- und Brennholz; man findet ne.
ben Europäischen Hausthieren Affen.. ’
Federvieh, Papagayen, aber auch Rat. ten, schwarze Ameisen, Muskitos und den Guineawurm....Die Einw., deren Zahl: zwischen 15 bis’ 18,000 schwebt sind theils-Portugiesen und‘deren Ah. kömmlinge, welche mit den Farbigen etwa 700 Familien ausmachen, theils Negersklaven, die meistens getauft sind: doch.leben einige im’ Innern der Inse] auf dem-Maronberge unabhängig, Die Religion ist katholisch; der Bischof hat seinen’ Sitz zu Panoasan. Die Nahrunss. zweige! bestehen in Plantagen- und Ackerbau, in Viehzucht und Baumwol- lenweberei. Stapelwaare ist der Zucker wovon jährl.' 30 bis’ 56,000 Zntr, ausge. führt werden; die übrige Ausfuhr be- steht in. Baumwolle und Indigo nach dem Mutteriande und in Kolanüssen u, Baumwrollenen-Zeuchen‘nach Afrika, Auch gewinnt man dürch.:die hier an- legenden. Schiffe.. An'der Spitze der Kegierung steht ein Statthalter mit ei- nem Kathe von.ı3 Mitgliedern: ver ist gewöhnlich ein Mulatte, wie denn die meisten Stellen im Civil und unter den Geistlichen von Mwulatten besetzt wer- den.. 13ie Insel hat nur eine schwache Gärnison. Hptstadt und Site des Gou- verneurs ist Panoasan oder S. Thomas, ein Ort mit ı Citadelle, 3 K., 2 Kl., zo H. und 3,000 E., die baumwollene Zeu- che veriertigen und: Handel: treiben. Der Haven ist klein, aber'sicher.— Zu S. Thomas werden auch die Eilande Kolles und Cabras gerechnet.
S. Thomas, Dän. Insel in Westin- dien, uhter 3120 40° L,. und.18%%20‘ n. Br, zu den Jungferninseln und zu dem Gouvernement'S. Croix gehörig. Ihr Fiächeninhalt beträgt nur 19 QM, worauf nach Ledru 1797 5,704 Ind., und darunter 726 Weılse, 230 freie Neger u. 4,709 Sklaven lebten, Eihe andere An- gabe rechnet für 1815 5,050 Ind., nämlich 552 Weilse, 1,500. freie Neger und 3,00 Sklaven. Der Baden ist berfig, doch fruchtbar, und es fehlt nicht an Was: ser. Zucker und Baumwolle sind ihre Stapelwaaren: jener wird in 40, diese
in 34 Plantagen gebauet. Die Ausfuhr
beträgt 1,900 Fässer Zucker, 418 Fässer Rum und 60 bis 70 Zntr, Batumwolle, Die Einkünfte der Insel übersteigen die Verwaltungskosten jährlich um 2 bis 3,000 Rthlr. Die gleichn. Haupist. hat 259:H. und einen so geräumigen Haven, dals er gegen 200 grolse Schulte fassen Kann.; 5. Thomas de Coeur, Sardin. Mil. in der Savoy. Prov. Tarantaise, mit 29 Einw, Br “"8. Thomas de Gutana,,,(Br. 808 11" %,. 3150 44° 31°’) Span. Hauptst. der Cara- cas. Intend. Guiana, am Orinoko; regel- mälsiz uiid gut-gebauet, mit gepflaster- ten Stralsen und 0,575 E,, worunter 300 Negersklaven, Sitz des Intendanten u. Bischofs. Thomastown, Britt. Mfl.. in.der In- schen County Kilkenny, am Nore, mit Fries- und Flanellweberei: Thones, Sardin. St. am Fier, in der Savoy. Prov. Genevois ,' mit 2,182 Einw. ı Seidenmühle, 2 Gärbereien, I Saffıan- labr:| Thonon,(Br. 460 25’ L. 289 19°). Sard. Hauptst.. der Savoy. Prov. Ghablats, au einen: Hügel, am Genfersee.- Sie hat 1 Palast,+: Pfk. ‚6 Klosterk. und 3,079 E.
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