Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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England berühmt.

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che bisher zu den Indios bravos oder von den Spaniern nicht bezwungenen Indianern gehörte, gegenwärtig aber zu einer T'rıbutleistung an Vieh an die

Britt. Niederlassung zu Blewfields ver-

pflichtet ist. Sie gehört zu den wil- dssten und unternehmendsten Indischen Völkerstämmen dieser Gegend.

Taule, Franz. St. im Dp. Finisterre, Bz. Morlaix, mit 2,494 E., die 2 Papier-

Taulignan, Franz. Mfl. im Depart.

Dröme, Bz. Montelimart, mit 1,400 Finwohnern. Seidenweberei; 4 Seiden- mühlen.:

Taunda,(Br. 260 33° L. 1000 ı7°) Hind. St. am Goggrah in der Prov, Oude, dem Nabob von Oude gehörig. Tuchmanu- faktur.

Taunton, Britt. St. am Tone in dem fruchtbaren Taunton Dean der Provinz Somerset, mit 1,194 H. und 5,787 Einw: Oekonom. Gesellschaft. Mnf. vou Fein-

tuch, Kasimir und Strohhüten; Sei-

denspinnerei; Alebrauereien, in ganz Zwei Deputirte zum Parliam.

Taunton, Nordamer. Ortsch.: in der Massach. County Bristol, mit 3,907 Ein- wohnern.

Taurien, Russ. Gouvernement, wel- ches aus 4 besonderen Theilen besteht: ı) aus der Halbinsel Taurien; 2) aus ei- nem Landstriche zw. dem Dniepr und der Berda; 3) aus der Insel Taman oder Tmutarakan und 4) aus dem Lande der Tschernomorskischen Kosaken. In die- ser Ausdehnung breitet es sich zw. 49° 35° bis 580 3° 6. L. und 440 32° bis 470 50° n. Br. aus und gränzt imN. an die Gou- vernements Kherson und Jekaterinos- law, aufden übrigen Seiten ist es vom Schwarzen und Asowschen Meere um- geben; das Land der Ischernomorski- schen Kosaken aber gränzt imN. an das

"Land der Donischen Kosaken, im O. an

Kaukasien, im S. an die Länder der Tscherkassen, u. im W. an das Schwar- ze Meer. Die Halbinsel Taurien hängt mit dem festen Lande durch die Land- enge von Perekop- zusammen. Areal: 1,646,47, nach Wichmann 2,042 QM. Obertläche: was. von dem Gouv. auf dem festen Lande liegt, ist eine weite sandige, von Wald und Wasser beinahe gänzlich entblölste Steppe, die Halbin- sel erhebt sich aus der Fläche alimählig höher, bis an die Ufer des Schwarzen Meers, wo sich eine Kette von beträcht- lichen Bergen bildet. Boden: in den Steppen sandig, doch giebt es&rolse Flächen, wo das schönste Gras wächst, auf der Halbinsel graurother Sandmer- gel, der an niedrigen Stellen mit Schwarzerde gemischt und ausnehmend fruchtbar ist.. Gebirge: die Taurischen Gebirge auf der Halbinsel, die vonN. nach 8. streichen und sich von Keodosia in gerader Linie bis Balaklawa erstrek- ken. Gewässer: Dnepr als Gränzflufs der Steppe, die Berda im O., der Sal- ir und Karasu auf der Haibinsel, der uban als Gränzfl, der Tschernomors- kischen Kosaken. Die Steppe leidet rofsen Maneel an Wasser. Die Halb- insel hat ansehnliche Salzseen, Klima: milde, mit kurzem, aber doch so stren- gem Winter, dafs sich das Faule u. die Busen des Asowschen und' Schwarzen Meers jährlich mit Eis belegen. Der Winter bringt auch heftige Wirbelstür- me mit. Das Klima ist gesund, doch

findet man hier die Krimskoe Bolessen,

"Mais,

Tau

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häufiger als im übri-

eine Art Skorbut, Ben südl, Rulsland. Produkte: Getrai- de, Buchwaizen, Hirse, Hülsenfrüchte, Hanf, Fiachs, Arbusen und Me- Ionen, Gurken, Wein, Liebesäpfel, Taschenpfeifer, Obst, auch Feigen und Mandeln, die gew Hausthiere, auch Kameele, Federvieh, Bienen, Kochsalz, Meerschaum, Waikererde. Volksmenge: 260,000 Indiv. Die Zählung von 179%/6 er- gab ohne das Land der Tschernomorsk. Kosaken 226,043 Köpfe, die aus den ver- schielenartigsien Nationen bestehen: man äindet hier Tataren 54,387, Nogaier 4,331, Zigeuner 1,664, Kolonisten 8,0135, Tschernomorskische Kosaken 4,803, übri- ‚e Kosaken 18,000 männl. Köpfe, das lebrige sind Russen, Kirgisen und Ju- den. Der Kultus ist eben so mannich- fach. Nahrungszweige: auf der Halb- insel findet ein regelmälsiger Ackerbaz Statt, man unterhält Weihbau, Vieh- zucht und Fischerei, auch finden sick in den Städten, wenn auch keine Mnf. im Grol;ien, doch die nothdürftiger Handwerke, in der Steppe und im Lan- de der Tschernomorskischen Kosakem ieben die wenigen Einw,, Kosaken, No- gaier, Tataren etc. als Nomaden Die Aernte betrug 1808 447,705 Tschetwert, das Kapital der Kaufleute war auf 1,400,000, die Steuer auf 3,302,000 Rubel abgeschätzt. Ausfuhr: Kochsalz, Meer. schaum, etwas Bergöl, Korn u. Wein- trauben, Vieh, Krimmsche Lämmer- feille, Ziegenwolle, Fieisch, Sefran, Krimmsche Messer u. s. w. Einthei-. lung: in 6Kreise; Simferopol, Perekop, Jewpatoria, Feodosid, Oleschka ,.Orjä- chow, in das Land der Tschernomors- kischen Kosaken und die Insel Taman oder Timutarakan.

Tauris,(Br, 380 2° L. 640 25°). Iran. Hptst. der Prov. Aderbeizghan an dem Fi. Spintscha und Atschi, auf einer baumlosen Ebene. Sie hat Mauern von Backsteinen, die durch viele ungeheure Thürme gedeckt werden, eine Menge mit lakirten Ziegein gedeckte Moskeen, deren Zahl auf 250 angegeben wird, 200 RKierwanserajs, viele Schulen, nach Sal- vatori 20,000 H. und vielleicht 150,000 E., die Seiden- und Baumwollenzeuchmnf., Gärbereien und ı Ranionengielserei un- terhalten. Blühender Handel mit Seide und Zigrinohäuten. KAesidenz des Iran. Thronerben, dessen Palast eine Zeit- lang die Residenz der Persischen Mo- näarchen wear.|

* Taurische Ebenen, Russ. Steppe'zw. den Fl. Dnepr und Berda im N. der Halbinsel Zaurien und des Asowschen Meers, theils kaikig und von Wasser und Wald fast gänzlich entbiölset mit Schlammsprudeln, gleich kleinen BHü- geln, und mit Milchbächen oder Ma- lotschnajas, theils thonig mit Blumen und nahrhaften Kräutern bedeckt, theils salzig längs dem Meere,

Taurische Gebirge, ‚Buss. Gebirge auf der Ha!binsel Taurien, längs dem Schwarzen Meere an beiden Küsten der Halbinsel, mälsige Berge, die aus Sand, Kalk und Miergelgeschieben zusammen- gesetzt sind. Der höcliıste darunter ist der 6,600 Fuls hohe Tschaiyräag. Auch. gehört zuihnen der, seit 1894 auf deriIn- sel'Imutarakan lebendig gewordene, Vulkan.

Tauroggen, Russ. St. an der Juhr, in dem Gouv. Wilno._

Taurus, gegenwärtig Kurun, Osm,

‚Bergsystem im östl, Osm. Asien, wel-

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