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Tarcza, Tatzmansdorf, Oester. Dorf
in der Ungar. Gesp. Eisenberg, mit eı- nem vortreflichen Sauerbrunnen, Bade und guten Badeanstalten, ı Tuch- und Bandmnf, und starkem Safranbau und Bienenzucht. Ist gräflich Bathya- nisch. Tarczal,(Br. 480 7* 11 L. 390 0° 50°) Oester. Mfl. in der Ungar. Gesp. Zem- plin, mitı kath. und ı ref. K. Vater- land eines berühmten Tokaier- Ge- wächses.
Tarezyn, Kuss. Stadt in der Poln, Woiw. Masau, mit ıK., 75H. u. 440 Einw.; wor. 57, Juden und ı0 Hand. werker.: = Tardets, Franz. Mfl. im Dep. Nie- derpyrenäen, Bez. Oleron ‚.ınıt 443 Ein- wohnern.;©
Tareupier, Südamerik. Völkersch. in dem Franz. Guiana.; E
" Targon, Franz. Mfl,. im Dep. Gi- ronde, Bez. la Reoöle, mit 1,111 Ein- wohnern. i
Targowica, Russ. St. im Gouv. Po- dolien, mit einigem Handel, bekannt wegen der Konföderation von 1791.
Tarifa,(Br. 36% 3° L.120 x’ 15’) Span. Ciudade in der Prov. Sevilla; fest, aber verfallen an der Stralse von Gibraltar, mit ı Citadelle, 4 Pfk., ı Kl. und 1,800 Einw. 2 Häven. Fischerei. Sieg der Spanier über die Mauren 1339.
“ Tarija, Span. Distr. in dem Vize- königr.. Peru an dem Fl. Tarija, mit dem Hanptorte S. Bernardo und starker Viehzucht.=
Tarku, Russ, Khanat unterdem Kau- kasıis, am Kaspisch.:Meere u, an denFl. Osen und Morussa belegen, etwa 100 QM. grols. Die Einw. sind Tataren; ihr Khan heilst Schamchai, und be- zieht als Russischer Vasall einen Sold.
Tarku, Russ. Hauptst. des gleichn. Khanats am gleichn. Bache, mit 1,200 H. und ı0,000o Einw., wornnter Georg. und Armen, Kaufleute. Hesidenz des Schamchal. Seidenbau; Handel.
Tarlow,“Russ. Stadt in der Polni-
schen Woiw. Sandomir, mit ı49 Häu-
sern.|| Tarma, Span: Intendanz und eine
von den 8, worein gegenwärtig das Viz.
Königr. Peru ist. Sie hat grolse Silber- und Quecksilberberg- werke. 2;
Terma, Span. Hauptst, der gleichn. Intend. im Viz. Königr. Peru, mit 5,558 Einwohnern. Handel mit Kaska- rille u. Vieh.
Tarn, Franz. Depart. im'südwestl. Frankreich ,. zw. 190 ı1’ bis 200 30° ö. L, ınd 430 29° bis 449 ı0‘ n. Br., im N. und
„O, an Aveyron, im$.O. an Herault, im S. an Aude, im W. an Obergaronne und Tarn-Garonne gränzend, 99,35; QM. grols. Oberfläche: wellenförimig eben und von mehreren FHügelketten durch: zogen, im S. O. Vorberge des Loz£re. Boden: in den Thälern lehmig und von starkem Ertrage, die Hügel und Flufsufer kalkig u. steinig.. Gewässer: Yarn, Agout, Thaure, Viaur, Ceron, Adon; Mineralwasser zu Mazamet und Dourgun, Klima: milde und gesund. Produkte: Getraide, Garten- und Hül- senfrüchte, Kartoffeln, Hanf, Flachs, Waid, Anis, Koriander, Safran, Senf, Süfsholz, Obst, Wein, Holz, die gew. Hausthiere und Geflügel, Wild, Fische, Bienen, Seidenwürmer, Kupfer, Blei, Kisen, Steinkohlen, Marmor, Gyps,
feiner Thon, Mauer- und Biruchsteine.
‚koblen, Marmor.
Tar
Volksmenge 18ı5: 295,758 Ind., wor, ge. en 40,000 Ref. mit 4 Consistorialkirchen ahrungszweige: Ackerbau, der 300 000
Zntr. aizen zur Ausfuhr liefert, Man
gewinnt gegen 4,000 Zntr. Waid, 1,500
Zntr.Anis u, Koriander u, für 18,000 Guld
Sülsholz. Der Weinbau ist vortreflich,
aber die Weine vertragen, mit Ausnah.
me des Vin du Cog, den Transport
nicht, und werden daher meistens in
Branntwein und Essig verwandelt, Von Obste sınd Kastanien und Nüsse, wo. von man Oel schlägt, die häufigsten Der Seidenbau liefert etwa 800 Zur. Die Viehzucht wird als Nebensache des Ackerbaues betrachtet, vorzüglich stark ist die Kalekuten- und. Gänsezucht,
.Der Bergbau geht auf Steinkohlen, wo.
von ınan 120,000 Zntr. gewinnt, und auf Eisen— 3000 Zntr. Der Kunstfleißs jst erheblich, besonders ım Bez. Castres we er alle Hände beschäftigt, Ausfuhr: Korn, Wein und Branntwein, trockene Pflaumen, Waid, Anis, Koriander, Sülsholz, Seide, Vieh, Honig, Wachs verschiedene Arten Tücher, Mützen. Cordelats,. Leinewand, baumwollene Decken, Woachskerzen, Leder. Staats- verbindung: das Dep. sendet 2 Mitglie- der zur Kammer, und gehört zur gtien Militärdivision, zur ı3ten' Forstkonser- vation, zur Diözese von Montpellier und unter den kön. Gerichtshof von Toulouse. Eintheilung: in,4 Bezirke ’ 35 Kantone u. 356: Gemeinden. Tarn-Garonne, Franz. Depart. im südwestl. Frankreich. zw. 180 34° bis 10 32° 6. L. und 439 46° bis 449 23° n. Br., im N. an Lot, im OÖ. an Aveyron u. Tarı, im S. an Obergaronne, im$S. W. an Gers und im W. an Lot- Garonne grän- zend, 71,2 QM. grols. Oberfläche: eine rao Fufs über däs Meer erhabene Hoch- ebene, in welcher sich 3 Hügelketten, wovon keine über 1,200 F. emporsteigt, auszeichnen. Boden: im Ganzen frucht- bar. Gewässer: Garonne, Saonne, Tarı, Aveyron, Arrats, Gimone. Klima: äu- f[serst milde, doch im Sommer mit Ge- wittern, im Herbste und Frühlinge mit Sturwen beschwert. Produkte: Getraide, Hülsenfrüchie, vortrefi. Gemülse, Hanf, Rübsaamen, Waid, Safran, Obst, auch Feigen, Mandeln, Kastanien u. weılse Maulbeerbätme, Wein, die gew. Haus- thiere. und Geflügel, Kleinwild, Fische, Bienen, Seidenwürmer, Eisen, Stein- olksmenge 1816: 238,722 Köpfe, wor. gegen 30,000 Reform, Nahrungszweige: Ackerbau, der mit vieler Ihätigkeit betrieben wird und den belsten Waizen in I'rankreich lie- fert, ein ausgebreiteter Weinbau und starke Pferde-, Maulthier- und Esel- zucht, erstere von. Limosin- und Na- varrarasse. Die übrigen Zweige der Viehzucht werden weniger stark betrie- ben, aber Geflügel macht einen Aus- fuhrartikel aus. Die Seidenkultur und Bienenzucht wird vernachlässigt. Der Gewerbstleils ist unbedenterä Aus fuhr: Waizen, Mehi und Schiffszwie- back für 6 Mill. Guld., Wein, Brannt- wein, Maulesel und Esel, Pferde, Saf- ran, wollene und leinene Zeuche, sel- dene Zeuche, Geflügel, Schreibfedern. Staatsverbindung: die Provinz,„weiche 2 Dep. zur Kammer sendet, gehört zur toten Militärdivisior, zur ı3ten. Forst- konservation, zur Diözese von Mentäu- ban und unter den kön. Gerichtshof von Toulouse. Eintheilung: in 3 Bezirk® 24 Kantone u. 351 Gemeinden.


