Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
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in der Siebenb. Gesp.'Lhorda, meistens

‚von freien Sachsen bewohnt, die. ihren

eigenen Magistrat haben und Handwer- ker, besonders Gärber und Tuchweber, sind. Ihre Häuser haben eine besonde- re Bauart, ihre Kleider öinen besondern Schnitt, übrigens sind sie wohlhabend.

Szaszka, s. Nemeth- Szaszka:

, Ss. Broosz.

Szathmar, Sadmarska, OÖester. Ge- spanschaft im Ung. Kreise jenseits der Theils 106,59 QM. grofs, mit 186,497 E, in 2:.königl, Freist., 19 Mfl., 245 D. u. ı8 Prädien. Gebirge: Feketshegy; Fl.: Szamos; der 6 M. lange Etseder Lap;

Boden: sandig, aber reich an Waizen, Mais, Wein, Kastanien, Salz und Me-

tallen. Kongregationsort: Nagy- Ra- Szathmar, Szathmar- Nemethi,(Br. 470 46° 30° L. 400 33° 10°) Oester. königl. Freist. in der gleichn. Ungar. Gesp., an der, Szamos, Sie besteht aus 2 Theilen: Szathmar und Nemethi, hat ı kathol., 2 ref., ı griech. K., ı Franziskanerkloster, 31,500 H. und 10,282 E., die starken Wein- Sitz eines ka- thol: Bischofs, kath. Seminar und Gym-. nasiam; Dreilsigstamt; Salzniederlage; Salzgruben; Fischerei.

zczebro, Kuss. Stadt in der Poln. Woiw. Masau, mit 219 E.

Szczebreszyn, Russ. St, in der Poln. Woiw. Lublin.

Szczekocyn, Russ. Stadt in der Poln. Woiw. Kalisch, mit 9a HR.

Szczerkow, Russ. St. an der Widaw-

ka, in der Poln. Woiw. Kalisch, mit 125 Srezerzec, Qester. St im Galiz. Kr. Lemberg.

Szczurowice, Oester. Mil. im Galiz.

Kreise Zloczow, am Stry, mit ı kathol.

und ı wnirt. RK.

Szehbellob, Szebeleb/(Br. 480 16° 24° L. 360 37° 14°).Oester. MN. in der Ungar. Gesp. Honth, mit Weinbau.

Szeben, s. Herrmanstadt. in Szees, Gal- Szecs, Oester. volkreicher MA. in der Ungar. Gesp. Zemplin, mit Slaw., Magyar-., Raiz. und Deutschen Einw. Ä zecseny,(Br. 48%'5' 3° L. 370 11° 36%) Oester. Mil. in der Ung. Gesp. Neograd, init ı Kastelle, ı kath. K., ı Franziska- nerki., ı Synag. und 1,600 E., meistens Magyaren. Weinbau.

Szecsy- Szigeth, Br. 469 8; 50° L. 349 12° 42°) Öester. Mil. in der Ungar. Gesp- szalad, mit ı alten Seh;'

Szegedin, Szeged,(Br. 460 15° 15° L. 370 502°) Oester. kön. Freist. am Einfl. der Maros in die Theils, in der Ungar. Gesp. Csongrad. Sie ist stark bekestigt, hat viele kath. und griech. K., ı Mino- -yitenkl., mehrere Hospit., 3,000 H. und 25,692 Einw. Piaristenkollegium; kath. Gymnasium; philosoph. Studium; Na- tionaltheater; Zuchthaus; Dreilsigstamt. Tabaksfibr.; viele Gärber, Tuchweber und Zischmenmacher. Starker Handel, bes. mit Tabak, wovon sie 60,000 Zntr. die Donan heraufsendet, mit Salz, wel- ches sie auf 300 Schiffen aus Siebenbür-

en erhält, mit Holz, Korn, Schaafwolie und-Mazedon. Baumwolle, wovon sie 40,000- Zeniner stromaufwärts sehdet.« Beträchtl, Schiffbau, viele eıg- ne Schiffe,. die 4 bis 5,000 Zntr. laden. Grolse Feldmark, die fast ı1o QM. ein- nimmt, wor. ı/a M. Haide. Tabaksbau; der Szegediner Tabak ist berühmt.

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Szegesdvar, Felsö- Segest,(Br. 460 21° 14°" L. 350 2° 58'% Oester. MN. in der Ungar. Gesp. Schümegh, mit ı kath. K. und ı Franziskanerkl.

Szek, Szik,(Br. 46054 3° L. 410 33°) Oester. Mfl. und Taxalort in der Sie- benbürg. Gesp. Doboka; ein heträcht!l. Ort. der seinen eignen Oberrichter hat. Salzsruben; 5 Jalirmärkte,

Szekcsö, Oester. Mil. in einer Ebene, am See Rapos, in der Ungar. Gesp. Ba- ranya, mit ı kath., i luth. und ı griech. KR, Se re

Szekely- hid,(Br. 470 20° 50° L. 390 55° 27) Gele. MA. in der DR: Gar BR ıar, mit ı kath. und ı ref. K. Vormals eine Festung.

Szekely- Keresztur,(Br. 460 14' 6° L. 420 43° 0°). Oester. Mfl. in dem Siebenb. Szeklerstuhle Udwarhely, Hauptort ei- nes Bezirks, mit 4,500 Kathoi., ref. und uünitar. Einw., die meistens Handwerker sind und viele Siebe machen. Sauer- brunnen.

Szekler, Oester. Volksstamm in Sie- benbügen, welcher zu den Magyaren gehört und die Gränzhüter und Bewoh-

ner der Siebenbürgschen Gebirge aus- macht. Sie scheinen entweder-von

den Kumanen-abzustammen, oder sind ächte Magyarische Rlüchtlinge, die sich hier in den. Wohnsitzen der Petschene: ger niedergelassen haben und die alte Petschenegische Eintheilung in Stühle beibehalten haben. Ihre Spracheihre Schrift ist. die Magyarische: erstere hat nür mehrere Gutfuraltöne und viele Provinzialismen. Ihre Anzahl mag sich in Siebenbürgen leicht auf 190,000 Indiv. erstrecken. Szeklerland, das Land der Szekler in Siebenbürgen, wo es sich auf der Ostgränze hinzieht. Es enthälu nach

Lipsky, doch mit der Militärgränze, 222,30, nach Warienburg ohne dies#ribe

14a OM., worauf 1791 28,031 kontribua- ble Familien, 3,190 Witwen und 15,523 Unbegüterte gezählt sind. Eine neuere Zählung setzt die Zahl der Familien auf 209,023 Provinzialisten und 13,084 Gra- nitzer, mithin auf 42,112 Familien= 210,560 Köpfen an. ‚Der Boden isi mit den höchsten Gebirgen Siebenbürgens wo die meisten Flüsse des- selben den Ursprung nehmen; di» Alt ist der vornehmste Fluls.. Man findet hier die meisten. Produkte Siebenbüir- gens. 1772 würden registrirt 141,123 Joch Ackerland, 49,28r Joch Wiesen, 4,867 Joch Weingärten, 74,353 Stück Zug- vieh, 36,638 Kühe, 15,654 Kälber und Fül- len, 73,796 Schaafe,, 13,180 Ziegen, 42,00% Schweine und 8,638 Bienenkörbe. Das Land ist in 5 Hauptkreise oder Stühle eingetheilt:. Udwarhely, Haromszek, Tschik, Marosch und Aranyosch,, wozu ‚noch einige untergeordnete Filiaistühle kommen. Die Verfassung ist der der Magyaren in Siebenbürgen gleich, nur haben die Szekler ihren eigenen Ober- richter und verschiedene Vorrechte, die sich in den legibus consuetudinaä- riis begründen.

Szekszard, Sexard,(Br. 460 zi L. 35 22° 27'', Oester. Mil. ın der Ungar. Gesp. Tolna und Kongregalionsort derselben, mit ı Komitatshause, ı kath., ı ref. K: und 3412 B. Vaterland eines beliebten rothen Weins.;

Szekudvar, Oester. D. in der Un?ar Gesp. Arad, mit ı griech. K., 600 H. u 3,000 BE. Bienenzucht.