Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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‚aus; die 50,759 Acker Weinland

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tauerfeld ‚ist mit Steinen und Sand be-

deckt. Gebirge: die Norischen Alpen, die sich uf der Gränze des Landes cb und unter der Ens lagern, und eine Höhe von 0,000 FE. erreichen., Ein Zweig derselben sind die sich tief in das Land erstreckenden Steyrer Alpen. Gewäs- ser: Drave, Mur, Feistritz, Ens, Save. Mehrere Mineralwasser, wie ‚bei Ro- hitsch u. s. w;' viele Teiche. ‚Klima: im S O.: milde, mit Mais- und Wein- bau; in den übrigen Theilen reine, aber rauhlle Alpenluft, doch leichter und küh- ler in Obersteyer, als in dem gegen den Nordwind geschützten und dein Ostwin- In jenem findetsich noch im August unreife Ger- Produkte: Getraide, Hülsen- vnd Gartenfrüchte, Wein, Obst, Holz, Flachs, Hanf,, Arzueikräuter, vortrell. Rindvieh, schwere Pferde, Schweine, Wild, Federvieh, Fische, Bienen, Sil-

ber, Kupfer, Blei, Eisen, Kobalt, Alaun,

:Vitriol, Salz, Schwefel, Marmor, Alaba-

ster, Steinkohlen u. s. w, Volksmenge 1813: 799,056 Ind., wor. 487,500 Deutsche und 311,556. Wenden, in 20 St., 27 Vorst., 06 Mfl,, 3,590 D. und 165,653 H. Die Mehr- heit bekennt Sich zur kath. Religion; nur 2,350 sind Lutheraner. Nahrungs- zweige: der Getraidebau liefert in gu- ten Jahren das benöthigte Getraide; 1793, aulser bis; Millionen Metzen Maıs, 8,393,952 Metzen. Die Rindviehzucht ist vortreflich, auch zieht man sehr starke Pferde: man rechnet, dals Steyermark jährl. 4,016,536 Zntr. Heu u. 1,700 Zntr. Kleesaamen gewinne, u. 1813 einen Vieh- stapel von 49,892 Pferden, 99,086 Ochsen, 217,999 Rühen"und 150,971 Schaafen un- terhalte. Der Weinbau macht einen, vorzüglichen Reichthum des Landes geben jährl. 1,015,880 Eimer, wovon einige Ge- wächse Auszeichnung verdienen. Aber bei weitem das Kostbarste , was die

Steyermark besitzt, sind seine Erze und.

Mineralien: man produzirt an Silber 747 Mark, an Kupfer und Messing 5,500, an Blei 1,830, an Eisen 401,029, an sobalt 415, an Alaun 719, an Vitriol 324, an Salz 136,000, an Schwefel 12,000 Zntr. Allein die Eisenfabrikation beschäftigt 39 Hoch- Fiofsofen, 129 Eissnhammer, 2 Ei- sentulswerke, 27 Sensen- und Sichel-, Draht-,ı Weilsblech- und ı Stahl- ammer, ı Klingenschmiede und viele Pfannen-, Rohr-, Haken- und Nagel- schmieden. 300 Frischfeuer verarbeiten jährl. 80,000 Zntr. Stahl-, Mock- und Grobeisen, eben'so viele Znir. StrecK- waaren und 4,000 Zentner Blech. Der Steyrische Fisenbau wird von der In- nern und Vorderbergschen Haupteisen- genossenschaft betrieben; jene unter- hält 2,500, diese 2,888 Berg- und Hütten- -lente. Aulserdem unterhältman ı Baum- wollenmuf., ı Twilsspinnmaschine, ei- nige Tuch- und Seidenweberet, 9 Pul- vermühlen, die 1,000 Zntr. verfertigen, ı Glashütte und 5 Papiermühlen. Aus- ‚fuhr: vorzüglich Eisen- und Stahlfabri- kate, wor, 24,00oo Häckerlingsmesser, 300,000 Sicheln und ı Mill. Sensen, Roh- eisen, Stahl, Pulver, Glas, Papier, 40,000 Eimer: Wein, 60,000 MetzenKorn u.$. W. 1798 schätzte man die Ausfuhr, aber viel zu geringe, auf T,750,000, die Einfuhr auf

800,000 Guld. Staaisverbindung: Steyer- mark hat die nämliche Verfassung, wie die übrigen Deutschösterreichı-

schen Provinzen. Es hat seine eigene Landschaft, sein Gubernium und Land-

Klagenfurt.

von Amerika,

Sti 437 recht, Sein Militärkommando, und ge-

ört unter das Appellatiorsgericht zu Seine Finküufte betrugen

schon 1770 5,889,22ı Gulden, wovon die

. Kontribution 2,030,935 Guld. abwarf. Ein-

theilung: in s Kreise: Grätz, Mahrburg Cilly, Bruck a Judenburg.: nr

. Steyl, Steele, Preufs. St. in dem Rle- ve-Bergschen Rgbz. Düsseldorf an der Ruhr, mit 1,210 E.

Steyning , Britt. Mfl. in der Engl. Sh. Sussex, mit dem Wahlrechte zweier Deputirten.\

. Stezyca, Russ. St. an der Weichsel, in der Poln. Woiw, Podiachien.|

'Stia, Toskan. Mfl..in der Provinz Florenz.

Stickhausen,(Br..500 137 19° L. 250 16° 69%) Han. Schl. an der Soeste und Sitz eines A., in derProv. Ostfriesland, wel- ches 1782 7,608 Einw. enthielt

Stiechowiez, Oester. Mfl. in dem Böhm. Kr. Beraun an der Moldau, zur Herrsch. Hradisko gehörig. Pulvermüh- len, deren Produkt geschätzt wird.

Stiege, Braunschw. Mil. an der Has-

sel, in dem Blankenb. Kreisger. Hassel-

felde, mitı K., ı6 H. und 785 E. Ein altes in Felsen gehauenes Schl. steht

über dem Mil. Schwefelhaltige ehe.

Stiekna,; Oester. Mil. ander Wata- wa, und Hptort einer fürsti. Windisch- Grätzschen ‚Herrsch.. im Böhm, Kreise Prachin, mit ı schönen Schi., ı Stiftsk, u.$o H..:

Stiepanpw,. Oester. Mil. an der Schwarza, im Mähr. Kr. Iglaü, mit 33 H. u. 260 E. Eisengruben.

Stiepel, Preufs. D. in dem Westph. Rbz. Arensberg an der Ruhr, mit 130 H. und 638 E. Siamoisenweberei mit 20 Stühlen.

. Stigliano, Siz. St. in der Prov. Basi- licata, mıt 3,500. E.

Stilles Meer, Südmeer,, eigentlicher Australozean, der Ozean, welcher den grofsen Raum zwischen der Westküste und. der. Ostküste. von Asien und dem"Australkontinente ein- nimmt, u, die sämmitl. Inseln des fünf- ten Erdtheils umfalst,

.Stillfried, Oester. Mfl. an der March, im V.U.M.B. des Landes unter der

ns. Stilo, Siz. St. in der Prov. Calabria ulter. II., mit 1,804 E. Eisenfabr. Stilton, Britt. D. in der Engl. Shire Huntingdon, mit guter Käsebereitung. Stip, Stipa, Oester. D, im Mähr. Kr. Hradisch, mit.63 H. und 440. E. ‚Gesund- Brunnen; Steinkohlengrube. Stirling, Britt. Sh; in Skotland,, zw. 130 9° bis 140 ı°°ö. L. u. 55° 57 bis 56°? 10° n. Br., im N. an Perth und Clackman- nan, im O. an den Forth, im S. oO. an Linlithgow, im S. an Lanerk, ım W.an Dumbarton gränzend, 32,90 QM. grofs.

OÖberlläche: im S$. gebirgig,'das Gros wellenförmig: eben, im 0. mit einigen Morästen. Boden: in den Ebehen;, bes.

am Forth, ziemlich fruchtbar. Gebirge: der Ben Lomond, der isolirte Craigforth. Gewässer: der Forth und Carron; der grofse Kanal. Klima: milde und rein. Produkte: Gerste, Hafer, Kartoffeln, Flachs, Holz,-die gew. Hausthiere, Ge- $lügel, Fische, Eisen, Steinkohlen, Sand- steine. Volksmenge:ıgıı: 58,174. Nah- rungszweige: vorzügl. Ackerbau, Vieh- zucht, Bergbau auf Steinkohlen und

&

Eisen, Eisenarbeiten und einige

andere