Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
407
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treibt damit, wie mit Tattatüchern und andern Manufakturwaaren,, 1 i Das Land istin viele kleine Fürstenthümer getheilt, welche meistens den Ameers, Mir Gholam Ali, und Mir Murad Ali, aus-dem Stamme Talpuny unterworfen Diese Ameers, wovon Mir Gho- lam den Titel eines Hakim führt, und ‚erkennen die Oberho- sie bekennen sich

haften Handel.

Mir Kurrim Ali sind.

Belutsehen

heit von Kabul an; zum Islam und können leicht eine Ar- mee von 36,000 Mann in das Feld stel- deren Stärke in der.Kavalerie be- Ihre Einkünfte schätzt man auf 42 Lack Rupien, wovon ı2 Lacks als Fribut nach Kabul gezahlt werden. Die Einw. sind theils Hindus, Parsen und Belutschen. Hakim residirt zu Hyrabad. Sindelfingen, Würt. St. in.der L. V. Schwarzwald, O. A. Böblingen, in einer sehr fruchtbaren Gegend, mit 3,157 E. Sindhu, s. Indus. .Sindjer, Aftik. Völkerschaft, welche im Innern Afrikas sich von einem AÄr-

len, steht.

schicks,

me des Nils bi; Wakwak

hörig.

Sindow,. Russ. Iuselgruppe im Ana- rbusen, unter 2980 6. L. u. Irkuzk gehörig. Sie sind sämmtl. unbedeutend, doch ei- nige der grölsern, wie Hugan, Pusliak, Kumjan und Nuwin bewohnt, aber mit vielen Klippen umgeben,

, Würt. St. in derL.V.

äyrschen Nee 629 n. Br.,

Unterueckar,©.

Kocher, mit 739 E., zu der Stande schaft der Fürsten von Hohenlohe- Bar-

tenstein sehöri&. 8

=, Sindschar, Ösm. Gebirge im Paschal. Iran sich hineinzieht, aber beinahe ısolirt steht; in dems die Wohnsitze der Jesidier. Sindury,(Br. 220 7° L..1009 19)

‚St. in der Prov. Gundwana, zu dem Ge- te der Nagpurmahratten gehörig. Sines,(Br. 370.55 30° I Portug. Villa an j mitı R

Mosul, das tief in

pie Prorv. Alentejo, Hosp., ı

Weinbau nähren. kerplätze,

Sireu, Span. Vi in der Prov. Mallorca,

de, mit 5,500.E.

Sinfaes, Port. Vi

mit 498 H.

Sing, Sign, Oester. Mil. und Fort an dem Gebirge Vukuschitza, in dem mat. Kr. Spalatro,

Singalesen, Cingalesen;,_ kerschaft auf der Insel Seilan, Abstammung und Verwandtschaft nicht angegeben werden

mit. Bestimmtheit: gehören sie zu der

kann. Weahrscheinl.. Mealaienrasse. Sie sind von mittlerer Gröfse und haben farbe, als die Hinduer,. so gut gebauet und nic

und Sofala erstrecken von einem Könige, Wakliman führt, beherrscht seyn soll.

Es sind Fetischdiener.(Mehr von die-

sem uugewissen Volke s. A. G. Ephem.

XXXV.S.3.bis re)

Sindkera,(Br. 210 ıı L.920 ı9°) Hind.

St. in der Prov. Khandesch,'zum Gebie-, te der Mähratten gehörig.

Sindolzheim, Bad. Pfd. im Main- u.

Tauber B. A. Osterburken, den. Herren von Rüdt-Collenberg ge-

zum Gouv.

kleinen Bai der astelle, ıK., ı Armenh,, 251 H. und 1,054 E,, ‚die sich von. der Fischerei In der Bai gute Au.

la auf der Insel und initten im Lan-

ia in der Pr. Beira,

eine hellere FHaut- sind aber nicht ht so behende,

Sin 407

Man findet unter ihnen viele ausdrucks> volle Physiognomien, und im Gauzen sind sie wohl das schönste Yolk in ganz, Indien. Die Männer haben ein ernstes würdevolles Ansehen, sind. in ihrem Betragen höflich und artig, und zeigen feines Gefühl, Mälsigung und: Klugheit im gemeinen Lehen, nebst einer frucht- baren und lebhaften Einbildungskraft, schnellen Blick und Scharfsinn in Öf- fentlichen Angelegenheiten. Gelassen, aber fest, sind sie eben sp schwer zum Zorne zu reizen, als 2u versölunen. Ungern strengen sie sich bei der Ar- beit. an, und ihre Leidenschaften erhal- ten selten einen hohen Grad von Stär- ke. Sie besitzen viele Sanfitmuth, An- spruchlosigkeit und Leutseligkeit. Der Handel macht sie oft eigennützig und geizig. Doch verabscheuen sie Lügen| und Stehlen, hegen ein warmes Wohl- wollen für alle Menschen, sind ihrem. Vaterlande mit glülhender Liebe zuge- than, und in ihrer Religion, dem Budd- haismus, eifrig.;_ Die Singaleserinnen haben eine noch heliere Hautfarbe, wie die Männer, und sind zum Theil wirk- lich reizend,, verschämt, liebenswürdig froh. Sie sind hier nicht Sklavinnen u. Beischläferinnen, sondern Gasellschaf- terinnen und Freundiunen des Mannes, und die despotische Bifersucht der Orientalen ist auf Seilan unbekannt. Einfachheit in Tracht, hohe Frugalität im Essen und Trinken und Reinlich- keit sind lobenswerthe-Eigenschaften der Singalesen, die überliaupt auf einer gewissen Stufe, der Kultur stehen und nicht ohne Kunstfleifs sind. Ihre Spra- che hat 2 Dialekte. Sie haben ihre Ka- sten, wie die Hinduer._ Die Randier sind ein Zweig der Singalesen und we- nig verschieden.; Singbum, Singhabama,(Br. 230.37 L. 103° 349) Hind. Hotst. eines gleichuam, Distr. in der Prorv. Orissa, welcher, el- nem den Nagpurmahratten zinsbaren Zemindar gehört.% Singen, Bad. Mfl. an der Aach, im dem Seekr. B. A. Ratolfzell, mit i K., t Schule u. 78: E. Tabaksfabr.; 3 Jahr- märkte, Eine Besitzung der Grafen En, zenberg. eelsrun,(Br. 190 35° L. 101° 3%) Hind. Stadt in der Prov. Orissa, welche unter einen eingebornen Fürsten steht. Singhea,(Br. 250 g2* L. 1020 54°) Britt. St. in der Kalkutta Prov. Bahar, Bez. Hajypur, am Gunduk, mit. den Rüinen einer alten St.= Sinshericonda,(Br. 159 14° L. 970 4) Britt. Stadt in der Madras Prov. Kar- natik.&= Singö, Schwed. Eiland ın den Up- ländischen Schären von Stockholms« län. Singumnere,(Br. 190,46° L. 920 19°) Hind. Stadt in der Prov- Aurungabad, zu dem Gebiete der Mahratten S8®- hörig., Sinigaglia,(Br. 430 43° 16° u 301 55 20° Päpstl. St. am Misa, ım A. Az. Urbino, am Meere. Sie ist mit Mauern, und Bastionen umgeben, hatı Schl., 1 Kathedrale, 3. Pfk., 6 Kix., ı Oratorium, 1,500 EB, und 6,152 E. Bischof. Kleiner Haven. Fischerei. Messe im Julius, ei- ne der berühmtesten in Italien, die aber fast zu einem blolsen Jahrmarkte her- abgesunken ee sich jetzt wieder art. Münze; Znhealer. i a($r, 20 15° 4. 1150 41) N St. am gleichn. Fl. auf der ‚Westküste