Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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"Li. 510 47°)

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Prov. hinlängl. Korn zu bauen._ Die Viehzucht ist ausgebreiiet und bei den Kalmüken beinahe einziger Nahrungs- zweig. Man unterhält Leinen- u. Land-

tuchmnf., Gärbereien und Brennereien:«

für letztere geht beinahe ı Mill. Tschet- wert Getraide auf. 1808 fanden sich im Gouv.:4ı Fabr.; das profitirte Kapital der Kaufleute betrug 3,900,000, die Steuer 2,450,000 Rubel. Ausfuhr: Hanf, Obst, Taschenpfeifer, Pferde, Schlachtvieh, Kalmükische Schaaf- und Lämmerpelze, Häute, gesalzene und gefirorne Fische, Mühl- und Schieifsteine; in guten Jah- ren Getraide\ Eintheilung: ın ıoKreise, Simbirsk, Sengilejew, Stawropol, Sama- ra, Sysren, Barsum, Kurmysch, Arda- tow, Alatyr und Buinsk.|

Simbirsk,(Br. 540 24° L. 669 21‘) Russ. Hptst. des gleichn. Gouv. und Kr, an der Wolga, mitı6 K., 2 Kl., 1,400 H, 257 Buden und. 10,928 Einw.(1784 5,464 mänhıl.), wor. viele Xataren. Fischerei, Fisch- und Kornhandel; Weasserfahrt; Obstzucht. 2

Simf#ropols Achmetschet,(Br. 459. 12° Russ.:Hptst. des Gonv, Tau- rien, am Salgir, mit ı Hauptvolksschuie und 1,550 E., einem Gemische von Ta- taren, Aussen, Griechen u. Armeniern.

Siminolen, 5: Creeke. ‚ Diese Nation wird gemeiniglich in die obern, mitt- lern und untern Siminolen abgetheilt, und darunter ihre verschiedenen Stäm- me klassifizirt.

Simio, Osm. Insel im Mittelländi-4

schen Meere, unweit Bhodus, an der 8.

W. Küste Anadolis, deren griech. Einw.

meistens Fischer, Koralienfischer und Taucher sind,

Simmenthal, Helv. grofses Thal im Kanton Bern, düärch welches der Flufs Simme fliefst. Es wird in das obere u. untere Simmenthal abgetheilt u. macht 2 Aemter des Kantons aus. ZBindvieh- zuceht und Alpenwirthschaft sind bei- nahe einzige Nahrungszweige.

Simmering, ÖOester. D. in dem V.©. W.W. des Landes unter der Ens, nahe bei Wien, mit 166 H. und einschliefs], des Kirchsp. 2,500 E.. Hier sind die La- boratorien der Oester. Artillerie,

Simmern,(Br. 490 55° L.250 6) Preulfs. St. im Niederrhein Babe Wiier, am Simmerbache, mitıkath., ı luth, und ı ref. K., ı Synag., 300 H. und 7,469 E, Gärbereien an er.

Simno,.(Br 540 21° 48°° L. 410 18° 38’ Russ. St. in der Bals. Welpe Kae wo, mit ırı H. und 703 E.

Simoga,(Br. 139 51° L. 98% 34°) Hind. St. in der Prov. Mysore, zu dm Gebie- te des Rajah von Mysore gehörig. Sie liegt am'Funga, war.vormals sehr an- sehnlich, indem sie 6,000 H. zählte, ist aber durch Krieg und mehrere Plünde- xungen herabgekommen und erhohlt sich nur langsam.

Simonetta,%Üester. Schl. in der Mi- lan. Digz. Milano, nur ıM. von Mila- no, berühmt wegen seines wunderba- ren Echo,

.., Simonoseki, Japan. St, auf der west- lichen Küste von Nipon, Kiusiu gegen- über, mit ı.grolsen Seehaven.

Simonyternya, Simonsthurm,(Br. 460 45° 15° L. 369 13°) Oester. Mfl. am Einil. des Raproncza in den$Sio, mit ı kath., ı ref. K., ı Franziskanerkl. und 2,800 Magyar. und Deutschen Einw. Guter Weinbau.

Simorre, Franz. St. im Dep. Gers Bez. Lombez, amı Gimone, mit 1,373 E.

Fundort von Farbenerde, Türkissen n,

silberhaltigem Blei.

S. Simphorien, Franz. St, in dem Dep. Rhone, Bz. Lyon, am Coise; um. mauert, wit 2 K., ı Hosp., 480 H. und 1,730 Einw. Gärbereien, Hutmacherei Schlösserarbeiten, Steinbrüche;. Fund. ert der Pflanze Aurele.

S. Simphorien, Yranz. Mfl. im Dep, Gironde, Bez. Bazas, mit 1,324 B.

‚S. Simphorien d’Czon, Yranz. MA, im Dep, Isere, Bez. Vienne, am Ozon, mit 1.418 B.

Simplon, Helv. Alpenspitze im Kan- ten Wallis, auf der Gränze der Lom-

'bardei, welche sich 10,527 Fuls hoch er.

hebt. Ueber dieselbe führt eine Heer- stralse nach Italien. L;

Simpsonsinseln, Australgruppe von wmehrern Eilanden, welche zu dem Ar- chipel der Arsaciden gehören, und von Australnegern bewohnt werden.

Sims, Australeiland, in der Nähe der Fidgiinseln belegen.

Simsk, Russ. Hüttenort im Gouvern,

'Orenburg, mit 2 Hochofen und 5 Frisch-

feuern, die jährl. 203,509 Pud Koheisen produziren.

Sinätchischinsk, zwei Russ. Hütten- örter im Gouv, Perm, mit ı3ı H. und 1,006 BE. ı) Nishnei Sınätchischinsk mit ı2 Frischfeuern und 446 Meisterleuten (61,854 PudStabeisen). 2) Werchne-Si- »ätchischinsk mit ı Hochcfen, 12 Frisch- fenern und 109 Meisterleuten(140,579 Pud Roheisen und 30,358 Pud Stabeisen).

Sinai, Dschebbel Musa, Arab..Ge- birge in der Landschaft Hedschas, zw. den beiden nördi. Spitzen des Rothen

eers, in der heiligen Geschichte be- rübmt und auch jetzt noch mit meh- rern Klöstern bedeckt, wor. das an sei- nem Fulse stehende, vom Kaiser Justi- nian erbauete,$. Katharinenkloster.

Sinalunga, Tosk. Mil. in der Prov. Siena.

Sinano, Osman. D. in, dem Rumel. Sandsch. Tripolitza, auf der Halbinsel Morah, woselbst das alte Megalopolis, der Geburtsart: des Polybius, gelegen hat.

‚Sinay, Nied. D. in’ der Prov. Ostilan- dern, mit 3,3097 E. 5

Sincapur,(Br. 10 24“ L. 1219 39) Asıat. St. auf einem kleinen Eilande, auf der Südspitze der Halbinsel Malaka, die unter einem. eignen Fürsten steht und von Ausgewanderten ‚aus Sumatra be- wohnt ist. Sie ist von einer zalıllosen Menge kleiner, mit Holz bewaächsnen, Iüselchen umgeben, weiche die Fahrt durch die Stra{se von Sincapur sehr ge- fährlich machen. An ihrer östl. Mün- dung liegst der Fels Pedrabranca._

Sincheny, Franz. D. im Dep, Aısne, Bz. Laon, an der Oise, mit 1,013 E. und einer bekannten Fajanzefabr._

Sınslair, Britt. Binnensee in dem Gouvern. York, beinahe rund, und von dem S. Josephfl. durchflossen, welcher sein Wasser in den Huronensee ab- führt. h

Sinde, Hind. Provinz zw. 23 bis 28° n. Br., im N. an Beluäschistan v. Mul- tan oder Kabulistan, im O. an die gr0- fse Wüste und Aschmir, im$. an das Arabische Meer, im W, an Beludschi- stan gränzend. Ein grolses von dem Sindu gurchflossenes KLand, dessen Fruchtbarkeit indefs ganz von den pe riodischen Regen abhängt: es rodß-

zirt Reils, Getraide, Südfrüchte, Häute, Fleisch, Gummi, Potasche, Salper : ur

Asa foetida, Indigo, Oelpflanzen,

PIE

a Bl Gen Feen ui ren