Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
372
Einzelbild herunterladen

372 Sch ») von Wien, 1/4 M. sufserhalb den Linien,

im V. U. W. Wa.des Landes unter der

Ens, berühmt wegen seines reichen bot.

Gartens, dem Range nach dem ersten ın

Deutschland, und seiner Menagerie.

Schönhüchel, Oester. Mil.an der Do- nau ,im O. W.W. des Landes unter der Ens. Grofse Zwirn- und Garnmnf.; Graphitfabr. von Öeien, Geschirremu. Schmelztiegeln.

Schönbühel, Dester. D. in dem Böhm. Kr. Leutmeritz, mit der grölsten Draht- hütte in der ganzen Oesterreichischen Monarchie. j

Schönburg, Deutsches fürstliches u. gräfliches Geschlecht, welches zwar Sitz und Stimme auf der Wetterauschen Grafenbank, aber kein eigentliches un- wmittelbares Reichsgebiet besals, indem die sammtlichen Besitzungen des Hau- ses von jeher unter Sächs. Oberhoheit standen. Das Haus Schönburg, welches sıch zur luther. Religion bekennt, blü- het in 2 Hauptlinien:

ı) die Waldenburgsche Hauptlinie, woven nur noch ein einziger Ast übrig ist, welcher seit ı79oin den Reichsfür- stenstand erhoben ist, besitzt die Herr- schaften Walsenburg,:n, lartenstein und Stein, welche 4 Rezels- und' Standesherrschaften ünier Sächs. Öberhoheit sind, die Herrschaft Remis- sau und die Rittergüter Ziegelheim, Oberlungwitz und Oelsnitz, letztere 3 als mittelbare Lehngüter, Alles zu- sammen 8 QM- mit 209,307 E. in 5 St., ı Mfl., 3 Schl.,-ıı Vorw.45 ganzen und 18 halben Dörfern und 4,704 Einw. Die Einkünfte mögen 170 bıs 180,000 Gulden betragen; die Residenz ist Walden- burg.

2) Die Penigkische Hauptlinie, wel- che die reichsgräfliche Würde führt und.sich in 2 Aeste abiheilt:

a) Schönburg- Penigk Remissau. Die- ser theilt sich wieder aa. in Penigk- Bochsburg, welcher die Herrschaft Röchsburg ı!/, QM. mit 5,761 Einw. und bp. in Penigk- Glauchau, wel- cher die Herrschaft Hinterglauchau mit 2QM. u. 2,194 Ejinw: zu seinem Antheile hat,

b) Schönburg- Penigk- Penigk, wel- cher die Herrschaften Penigk, Wech- selburg und Vorderglauchau 41a

QM. mit 18,868 Einw. inne hat.

Die Einkünfte der sämmitlichen drei gräflichen Linien sollen sich nicht über 60,000 Gulden belaufen. ni

Eine:eigentliche Grafschaft Schön- burg giebt'es nicht und gab es nie; die Besitzungen des Fürsten und der Gra- fen:machen Standesherrschaften unter Säcks. Oberkoheit aus, die es zu seinen Kreisen Leipzig. Penigk, Wechselburg, Rochsburg und Bemissau) und Erzge- birge(die übrigen) rechnet.. Wirkliche Standesherrschaften(feuda majora) sind Glauchau, Waldenburg, Lichtenstein, Hartenstein und Stein, gemeine ordent«- liche Lehne{feuda minora) Penigk, Wechselburg, Rochsburg, Bemissau-n. die Güter a Be Oberlungwitz u. Oelsnitz. In den ersteren, die auch Be= zefsherrschaften heilsen, üben die Für- sten und Grafen landesherrliche Rech- te, jedoch unter Landeshoheit des- nigs, aus, und haben in diesen auch wieder adliche Untervasallen,; in. den letzteren sind sie der kön. Sächs. Lehns- ‚veriassung unterworfen,

R ee len Preuls. St. in dem Sächs.

RAebz. Magdeburg, an der Elbe Sie.ist

® nauet, mit 141 H. und 1,coo Einw., wor|

Sch

öffen, steht durch Reihen von Koloni. stenhäusern mit den St. Frose und Gro. {sensalza in Verbindung, ist altfrän kisch gebauet, hat ı inth., ı ref. K.,j Hosp.,{t Armenh., 68 H. und 5,020 E die von dem dasigen Salzwerke, von

ihren Gewerben und der Landwirth. schaft sich nähren., welche jähr lich 18.500 Last(1807 18,152 Last oder 588,125 Zutr.) liefert, mithin, mit Aus nahme des Salzkammergutis und Rei. chenhalls, wohl. die reichhaltigsie in TJeutschland ist; ı chem. Fabr., welche Gianbersalz, Salmiak und verschiedeng| Farben produzirt; ı Lederfabr, welche Ye 6 mg Rthir. Leder liefert; 2 Weile gärbereien; 2 Handschuhmacher; 2 Ta. baksfabr.

Schöneck, Sächse. St. im Voigtl. 4| Oelsnitz, auf einem Berge; schlecht Be.|

unter 8 Instrumentenmacher; die übn.| gen Einw. nähren sich von der Baum.| vollenweberei,'von der Waldarbeit u vom Landbau. 2 Rufshütten.; Schöneck, Skarzewo,(Br. 5404900 1: 36° 7018) Preuls. St. an der Fers, in dem Westpreufs. Rgbz. Danzig, mitı Vorst., ı Iuther., ı kath. K., ı Schl, m H. und 1,518 Einw.'Luchweberei mitg Stühlen(iaı Stück), 3 Hutmacher(1,|

Stück), Leineweberei mit 12 Stühlen| (200 Stück).| Schönecken, Preuls. St. in dem Nie|

derrhein. Rbz. Trier, mit 613 E.| , Preufs. D. in dem Bran- denburg. Agbz. Potsdam, mit ı schönen Schl. und Garten und ı beträchtlichen Wachsbleiche.|| Schönewalde, Preuls. Stadt in dem Sächs. Rbz. Merseburg, am Fiolsgrabei Koik, mit 135 H. und 720 E. Landwirth- schaft, Flachs- und Wachsmarkt. Ge. burtsort'des Theol. Gott}. Wernsdorf, Schönfeld, Oester. Bergst. im Böhm. Kr. Elnbogen, mit 315 H. und 1,991 E Bergbau auf Zinn. Das älteste Zinn- bergwerk in Böhmen.| Schönflies, Preuls. St. in dem Bran- denburg. Rgbz. Frankfurt, am Sonnen burger See, mit 258 H. und 1,774 Einw. Tuchweberei mit 2 Stühlen; 2 Hutma-| cher(3,000 Stück), 9 Rothgärbereien(für| 8,290 Rthl.), ı Handschuhmacher; Acker bau; Viehzucht. Schöngrabern,$. Grabern. Schönhausen, Preuls. kön. Lustschl, in dem Brandenb. Rbz. Berlin, ı M. von! der Hptst. entfernt. "Schönheide, Sächs. D. in dem Erzge birg. A. Schwarzenberg, mit Qi! H. und 3,256 Einw., worunter über 140 Schwart- blecharbeiter, die, ‚so'wie die Röhren®| nacher, hier zünftig sind, und über Weibspersonen, die Baumwollen- un Schleierwaaren für die Plauenschen-M ausnähen. ı Eisenhammer. Starke W% chenmärkte.; Schönhof, Oester. D. an der Lucziil, in dem Mähr. Kr. Troppau, mit! Schl, 189 H. und 1,059 Slaw. E. t Schönhof, Vester. D. in dem Böhm, Kr. Saatz, mit.r prächtigen Schl. und Park. Hanptort einer dem Grafen Czer| nin zugehörigen Herrschaft.| Schöningen, Braunschweig: Distrikh, welcher den östl. Theil deı nördliche Hälfte. des Fürst, Wolfenbüttel ent| hält und aus den 3 Kreisämtern, Helm städt, Königslutter und Vorsfelde 7E sammengesetzt ist. Er steht unter Au sicht eines Oberkreishauptimanns.,

n") pra Hyeisam! yins; MT

MA im: Kinsky$ yig. Bi unterhäl chen, di Güte he. weberei

Schö jn dem H. und bau un: ı Eıse: Hpiert

eren-

zählt, ‚Sch

vierte)

tersee

Sc/

kendor