Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
371
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‚der Grafen von Schäsberg,

‚Rgbz. Reichenbach,

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schiffbar wird und ı M. weiter bei Uscz in die Netze fällt. Sie hat 2 kathol., ı luth. K., ı Synaz., 332 H. und 2,2% E., worunter viele Juden. Tuchweberei mit ı6 Stühlen(1,518 Stück), 7 Hutma- cher(2,292 Stück), t Strampfwirker, 95 Spitzenklöpplerinnen, ı Engl. Leder. fabr. und ı Gärberei.

Schnepfentkal, Goth. Weiler auf u, unter einem Hügel, in dem Goth. A, Rreinhardsbrunn, welcher die Gebäude

des Schnepfenthalschen Erziehungsin-

stituts mit Bibliothek, Naturaliensamm- Jung, Buchdruckerei und Buchhandlung enthält, überaus anmuthig gelegen ist und jetzt ohne die Pensionaire über 100

Schney, Baier. D. im Obermainland- ger. Lichtenfels,mit 200 H. und ı Por- zelanfabr.. es

Schniegling, Baier. Weiler unweit Nürnberg, im Rezatkr., mit ı Schl., ı Eisenhammer und ı beträchtl. Spiegel-

polirfabr._ a Schoa, Afrik. Reich im Innern ven Afrika, welches die beiden vormaligen

Habeschinischen Prov., Schoa und Efat, unfalst, zw. 9 bis ı19 s, Br. und 38 bis 419-L. liegt, und von einem Fürsten be-

‚herrscht wird, der den Titel Murd Azi- mai führt und von Habeschinischer Ab-

stammung ist. Seine Besitzungen ma-

chen einen der schönsten Theile von,

Habesch aus;die Landschaft Efat liegt hoch, hat zur Gränze gegen die Binnen- länder das Schakhagebirge, und wird von einer Menge kleiner Flüsse bewäs- sert, die theils dem Nil, theils dem Huwasch zufallen; die Landsch. Schoa ist durchgängig weit ebener und wegen ihrer schönen Weide und fruchtbaren Thäler bekannt, die viele grolse Städte und eine unermelsliiche Menge von Klöstern enthalten. Ankebar- ist die Hauptstadt von Efat und die jetzige Re- sidenz: des Murd Azimai, Tegulet die Hauptst. von Schoa. Übrigens ist diels Reich durch die Gallas von dem übri- gen Habesch, von Tigre und Aımhara ganz abgerissen, mit dem es indels noch

‚immer ım Verkehre steht.

Schocken,' Skoki, Preufs. St. in dem Posen. Rgbz. Bromberg, mitı kath., ı luther., ı ref. K., 200 H. und 1,026 Einw. Tuchweberei mit 17 Stühlen(860 Stück), Leineweberei mit 13 Stühlen(280 St.).

Schöckel, Oester. Kuppe der Steyri- im Steyrischen Kreise Grätz.-

Schöles, Zelecz, Oester. Mfl. im Böhm. Kr. Saatz, in einem von Bergen einge- schlossenen Thale, mit 80 H. und 463 Einw.

Schöller, Preufs. D. und Herrschaft in Kleve- Bergschen Rbz. Düsseldorf. Die Herr- schaft besteht aus 3 D. und zählt 2,642 E., die an der Industrie von Medmann Theil nehmen.

Schömberg, Würtemb. Mfl. auf dem Schwarzwalde, in der L. V. Oberneckar, O. A. Rottweil; mit 419 E.

Schömberg, Preufs St. in dem Schles. am Fulse der Kar- pathen, 1,502 Fufs über dem Meere, mit 272 H. und 1,848 E. Leineweberei, Blei- chen und Leinenhandel.

Schömberg, Ssumberk, Oester. St. im

u.Mähr. Kr. Olmütz, mit 446 EL. und 3,344

E-..ı grolse Manchesiermnf., Tuchwe- berei,

Sch. 376

‚Schönau, Preuls. St. im Schles. Rbz. Reichenbach, an der Katzbach, mit 158 H. und 869 E. Wolienzeuchweberei.

Schönau, Bad., St. im Odenwalde, an der Steinach, in dem Neckar B. A. Hei- delberg, mit 3K., ı32 H. und 1,168 E., worunter 163 Handwerker. Tuchwebe- rei mit 65 Meistern, ı Papiermühle, gu- te Bleichen, 6 Nagelschmieden, E

‚Schönau, Bad. St. im Wiesenthale, auf dem Schwarzwalde, der Sitz eines Wiesen B. A. von 12,258 E. Sie enthält 100 A. und 848 E.

‚Schönau, Üester. D. im Böhm.. Kr. Königingrätz, mit 27ı H. und starker Leinen- und Tuchweberei.

Schönau, Wester. D. im Böhm. Kr.

Leutmeritz, mit ı Schwefelbade, Es ge- ale zu der Klaryschen Herrschaft- plitz. ‚Schönau vor dem Walde, Goth. D. im Goth. A. Georgenthal, an der Leine, mit 135 H. und#50 E, welche sich von, der Brauerei, dem Obst. und Hopfen- bau, der Leineweberei und der Korb- und Siebmacherei nähren., Die Sieb- und Korbmacher bilden eine eigne Zunft, deren Waare Ruf hat.

Schönbach, Osster. D. in dem Böhm. Kr. Elnbogen, weiches in Ober-, Mit- tel- und Unterschönbach abgetheilt ist.

‚Schönberg, Baier. Mil. mit#01 BR. u. Sitz eines Unterdonaulandg. von 12 QM. und 9,924 E. 2 ag

Schönberg, Preufs. St. in dem Schles. Rbgz. Liegnitz, mit ı K., 200 H, und 860 E. Wollenzeuchmnf. mit 70 Meistern, die Messelane, Fufstapeten, Matratzen undKotzen verfertigen(jährl. 1,500 St.), Tuchweberei(200 Stück), Rürschner- u.

Töpferarbeiten.

Schönberg,'Meklenb, Strelitz. St. in dem Fürstenth. Ratzeburg, mit ı Schl. und g6o BE. at Oester. Mil.

Schünberg, Krasna Hora, in einer angenehmen Gegend des Mähr. Kr. Beraun, mit 62 H.

Schönberg, Sächs. Rittergut und D. im Voigtl. A. Vogtberg, mit einem 1753 entdeckten Gesundbrunnen, der nicht benutzt wird.|; Schönborn, Oester. D. im Böhm. Kr. Leutmeritz, mit 120 H, und'ansehnl. Leinewand- und Baumwollenmnf;, zur Fürstl. Lichtensteinschen, Merrschaft Rumpburg gehörig.

Schönborn, Deutsches reächsgräfl. Ge schlecht, welches sich in die Wiesen- theidsche und Oesterreichisch-‚Ungari- sche Linie abtheilt, und vor der Auflö- sung des Deutschen Reichs auf. der Fränkischen Grafenbank Sitz und>tim- me hatte. Beide Linien sind kath. Re- ligsion. Die Wiesentheidsche besitze die vormaligen_reichsunmittelbaren Güter Wiesentheid, Zeilitzheim, Pom- mersfelden, Weiher, Krombach u. Spes- sarth 344 QM. mit 9,200 B., welche. jetzt unter der Landesboheit von Balern stehen, u. die ımittelbaren Herrschaften Arnfels,Waldenstein,,- laschkowitz, Lukawitz und Przichowitz; die Oester- reichisch- Ungarische Linie aber das A. Henssenstam!/a QM. mit 1,355 Einw. unter Hessischer Öberhoheit, und die mittelbaren Derrsch. Mühlberg,: Weyer- burz, Mauttern, Rossacs, Munkacs und S. Mikios. Die Einkünfte der Eırsteren werden auf 200,000, die der zweiten auf 300,000 Gulden geschätzt. Ä

(Br. 480 12° 1433058 46°)

. Schönbrunn,; i Ä Öester.'kaiserl. im.S. W. ha3 E nz