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Schönheit, Ihr Charakter wird von den
Reisenden äulserst widersprechend ge- schildert: im Ganzen kann man ihnen
Sanftmuih, Biegsamkeit, gefällige Höf- lichkeit und Anständigkeit nicht abspre- chen. Sie besitzen gewils sehr viele ge- sellige Tugenden, eine hohe Religiosi- tät, eine tiefe Ehrerbietung gegen die, die ihnen das Leben gegeben und sie erhalten, und eine unerschütterliche Anhänglichkeit an die Sitten und Ge- bräuche ihrer Vorfahren. Die Schine- sen des acht und sechzigsten Cyklus gen noch vollkommen jenen der
eiden ersten Gyklen, mit welchen ihre Geschichte anhebt, aber sie sind auch nie mehr geworden und immer Kinder geblieben. Ihr Stolz, ihr Egoismus hat sie von allen übrigen Natienen, ent- fernt: ihren Charakter entstellen vieie jener Fehler, die halbentwildeten Na- tionen immer ankleben werden, und mit welchen sie diejenigen paaren, die Verweichlichung im Getolge haben. Sie sind mifstrauisch, feig, sklavisch nie- derträchtig, und im Handel die schlaue- sten Betrüger u. gewissenlosesten Die- be. Sie wenden die abscheulichste, Art von Verstümmelung an, um sich für ähr Harem Keuschheitswächter zu ver- schaffen; sie verschliefsen ihre Frauen auf das Stren&ste, behandeln sie wie Sklavinnen, und sind die grausamsten Tyrannen gegen ihre Kinder, obgleich Aelternliebe bei ilınen heiliges Gesetz äst. Sie weichen in allen ihren Manie- ren von ändern Völkern ab, haben ihre eiene Art sich zu kleiden und zu essen.
Mälsigkeit ist nur eine Tugend des ge=
meinen Mannes, meistens eıne Tugend der Noth; der Vornehme ist ein wah- rer Schlämmer. Ein Wechsel der Mode ist in Schina unbekannt: noch träst sich Alles so, wie es seit Jahrtausenden hergebracht war, und ihre Häuser se- hen noch eben so geschmackloes aus. Ihre Sitten und Gebräuche sind eben- falls unverändert dieselben geblieben; wenige Völker sind so ceremoniös, wie der Schinese, und in ihrer Erziehung macht die Wissenschaft der Ceremo- nien einen wesentlichen und wichtigen Gegenstand aus. ist nur dem Kaiser und den Grofsen erlaubt: dem gemeinen Manne aber verboten, aulser wenn die Frau uniruchtbar oder über 40 Jahr alt ist. gesellige Vergnügen des Schinesen be- steht im Hazardspiele,; geringere sind Hahnen- und Wachteikämpfe u. Heu- schreckenhetzen. Ihre Sprache ist ein- sylibig, gleicht dem Lällen eines Kin- des und besteht aus lauter höchst ein- fachen Wurzellauten, deren etwa 308 bis 770 seyn mögen, von welchen. aber der Schinese durch die Betonung nach der höchsten Rechnung 7,700 Wörter er- hält, die den ganzen Beichthum ihrer Sprache ausmachen. Die Schinesische Schrift. besteht nicht aus Buchstaben oder Syibenzeichen, auch nicht aus Hye- zoglyphen, sondern jeder Begriff hat sein eigenes willkührliches- Zeichen, deren man 80,000 zählt.
Schin-yang, s. Mukden.
Schinznach,‘Helv. Weiler im Kan- ton Aargau, am Fulse der Habsburg, welcher blofs aus den bei dem hiesigen Gesundbrunnen und Bade befindlichen Gebäuden besteht.
Schio,(Br. 450 42° 26 L. 290 2° 6°) Oester St. am Timanjo, in der Venet, Digz. Vicenza, mit 6:0 H. und 5,000 E.
mie,
Das vorzüglichste‘
Sch
Tuchweberei und Färberei: man ahnt ausländische, Tücher so volikommen nach, dals sie von den Käufern als sol che angenommen werden. Besouder een hianS re veriertigt. ä 'chippenbeil,(Br. 549.16° L.380 40% 46% Preufs. St. in dem Ostpreufs. Kl P; nigsberg, arm Einflusse der Guber in die Alle, mit 28H. und 1,090 BE. 10 Gärbe, reien( 1,800 Stück) 5 5 Veifsgärbereien (1,544 Stück), Luchweberei mit 6 Stüh. leu, 2 Hutmacher, 3 Strumpfweber,
Schippewüer, s. Chippiwäer,
Schiras,(Br. 299 30° 31°‘), Iran. Hptst der Prov. Farsistan, am Körremdesche, in einer ungemein schönen Gegend, Sie ist jetzt offen, hat» Thore, ı Hanpt. und ı4 andere grofse Moskeen, 11 Me. drasses, 14 Basers, worunter der Wäikil Basar, als das schönste Gebäude der$t ı3 Kierwanserais, 26 Hummunıs od, Bu- den, viele Paläste und Gärten, 2,500 H und 30,000 E., theils Tadschiks, theils Armenier, Juden und Banjanen. Rosen. ölfabr., ı Glasfabr., in welcher schöne Gefälse verfertigt werden, Tapeten-u Baumwollenzeuchweberei, Färbereien, Weinbau In einem Garten das Grab. mal des berühmten Persischen Dich. ters Hafız, das Gebäude Heft- Tun und der sehr merkwürdige unterirdische Fischgraben Chusmu; auf einem klei. nen D. in der Nachbarschaft das Grab des Dichters$Sadi und der Mumienberg, woraus Het bekannte Bergbalsanı, Mu- uillt.
Schirgiswalde, Sächs. St. in der Prw, Lausitz, an der Bohmischen Gränze, wohin es ver 1809 gehörte.
Schirnding, Australeiland in’ der Ni. he der Fidgiinseln, ven welchem wenig mehr, als der Name bekannt ist.
Schirnuschir, Kuss. Eiland, zu der Gruppe der Kurilen gehörig,
Schirwan,"Auss. Provinz zwischen dem Kaspischen Meere und dem Kauka- sus, welche aus den 5 Khanaten, Der- bent, Kuba, Baku, Schamachie u. Sche- ki besteht, und seit dem letztern Frie- den von ißız von Feth Ali Schah den Russen gänzlich überlassen ist._
„Schirwind,(Br. 540 46° 6° L. 400 Zı 15’) Preuls. St. in dem Ostpreuls. Rgbz. Gumbinnen, am gleichn. Fl. und der Scheschuppe, mit 123 H. und 1,35: Einw. Wollenzeuchweberei.
..Schichallion, Britt. Spitze des Gram- pian, in der Skot. Sh. Perth, 3,564 Fuls über dem Meere.
.._.Schisdre, Buss. Nebenfl. der\WVolgs, in dem Gouv. Rjäsan.
Schittonar, zwei Iran. Eilande im Pers. Meerbusen, zur Provinz Laristan gehörig. Rs
Schiul, Osman. Fl. in der Walachei, welcher der Donau zufällt.
Schiwa,- Afrikan. republikanischer Staat auf der Küste Barka, eigentl. eine Oase in der Wüste, wo im Alterthum der Tempe! des Jupiter Ammon stand, von Arabern bewohnt, die unter eini- gen von dem Volke beschränktei Schechs stehen. Dem Namen: nach er- kennt Schiwa die Pforte als Oberherm an, zahit Aber keinen Tribut und hat die gieichnam. Stadt mit z,000_Einw. bene einigem Dattelhandel zur Haupi- sta I bi 2 h
Schkeuditz, Preufs. St. in dem Sächs. Rebz, Merseburg, zmuit 323 H. und 1,500 Einw.
Schkiri, Skyros, Osm. Archipelinsel, welche zu dem Sporaden gehört... Sie
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