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Scheibenberg, Sächs, Bergst. im Erz- kebirg. A. Schwarzenberg; gut und re- gelmalng gebauet, mit ısıH. u. 1,200 E., lie Zwirnspitzen klöppeln, Petinets ver- fertigen und goldene, silberne, seid@ne und woltene Bänder wirken.. Bergbau auf Silber(1,200. Mark), Braunstein(20 Zntr.), Kobalt und Eisen. An der Nord- seite erhebt sich der. Ffeiler- oder Or- gelberg mit 4o bis zo.K'uls hohen Basalt- säulen, unter welchem eine Torfsteche-
bruch etwa 1,000 Fässer liefert.| .. Scheibenhard, Bad. Lust- und Jagd- schl. in einer romantischen Lage, I/a M, von Karlsruhe im Murg. L. A. Rastadt. Scheibs, Oester. Mfl. im V. O. W. W. des Landes unter mit ıSchl. u.70.H._| Scheidingen, Preuls. D. in dem West- häl, Rbz. Arensberg, bekannt wegen
des Treffens zw den Alliirten u. Fran-
zosen 1701. Scheinfeld, s. Marktscheinfeld. Scheiwan, Schibam, Arab. Handels-
stadt und Hauptst. des Distr. Hadschid,
anf einem Hügel, in dem Reiche Jemen, offen, aber grols, und die Residenz eines unabhängigen Schechs.
Scheki, Schiki, auch Kaballa, Russ. Khanat im hohen Kaukasus, im W, von Schamachi, dessen Khan. den Aussen tributpflichtig ist. Es hat Tataren und Lesghier zu Bewohnern. In demselben liegt die St. Anuschi u. der Handels-
Slecken Akdasch.,
Scheksna, Bauss. Fl. im Gouv. Jarös- law, welcher aus dem See Belo Osero hervorströmt, schiffbar ist und der Wol- ga zufällt.|
Schelde, Niederl. Fl., welcher bei Beaurevais im Franz. Dep. Aisne ent- springt, bei Conde& schiffbar wird, bei S. Antoing auf das Gebiet der Niederlande tritt, und sich in 2 Arme theilt. Die Österscheide windet sich bei Bareene- zoom durch die Zeeländischen Inseln in’ das Deutsche Meer, die Hont- oder Westerschelde scheidet Walchern. von Seeflandern und fällt ebenfalls in das Deutsche Meer. Sie verstärkt sich vor- züslich durch die'Scarpe, Lys, Dender und Rupel undist für die Binnenschiff- fahrt der südl. Niederlande ein sehr wichtiger Strom.
Schelebi, Arab. St. stelle, in der Landschaft
mit einem Ka- Hedschas, zum
Beiche. der: Wahabiten gehörig. Sie liest mitten in der Wüste von Dsche-
sirah. Schelesopolskaja, s. Ustjushna. Scheletau, Zeletawd,' Oester. Mil. im Mähr..Kr. Iglau, mit ı Schl,, 135 H. und 870 E. ‚Schelken, S» Selyk. Schelklingen,
(Br. 480 23° 13” L. 27° 24’ 30°) Würt, St. in der L. V. Donau, OÖ. A. Blanbeuren an der Ach, mit den Ruinen des Bergschl. Muschenbang und 807 E., die sich vorzüglich von der'Tö- pferarbeit nähren. Sie gehört dem Gra- fen Castell.
Schellenberg, Baier, Mil. an der Al- ben, im Isarlandß. Berchtesgaden, wel- cher mit den Gnodschaften Edenberz u. Scheffau 1,800 E. fertigung der Berchtesgadner Woaaren nährt.
Schellenberg, Liechtenst. Herrschaft zw. Tyrol und dem Rheine, in dem Fürst. Liechtenstein, welche nur aus 5
Ziegel u.ı Ralk-
der Ens an der Erlaf,
'kön. freie Bergst, in; der Ung.
Kleinscheiken und Nagy-.
zählt und sich mit Ver-
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Dörfern, einigen Höfen und 1,228 Einw.
besteht.
Schellenberg, Baier. Berg bei der St. und im Oberdonaulandg. Donauwörth, bekannt durch die Schlacht von'1704.
Schellgaden, Oester. Hüttenort im Lungau des Kr. Salzburg im Lande ob der Ens, mit ı Goldbergwerke, das vor- mals reichhaltiger’war, indem es jetzt
nur eine Ausbeute von 7,000 Gulden an
Werthe giebt. Uebrigens findet man ı BEN die jährlich 300 Zutr. Arsenik giebt. Schellif, Afrik, Fl. in dem Beiche lgier, welcher in der Sahara, ‚unter 350° 20° n. Br. entspringt, unter 350 36° durch den Titterysee geht u. nach einem Laufe von 40 eilen dem Mittellän»- dischen Meere zufällt._ Seine‘ Ufer werden von Kabylen und Arabern be- wohnt. .. Sehelling, ter Schelling, Nied. Eiland im Deutschen Meere, unter 230 7’ L. u. 30 36° Br., welches durch den Vliestrom von Vlieland getrennt wird und zur Pr. Friesland gehört. Es hat gutes Acker- bau- u. Weideland, 4D. u. 1,80 5 Schelling, Australeiland in der Tiefe der Geelvinkbai bei Neuguinea. Schemlja, Russ. Eiland in demKam- schatkischen. Meere, zur Gruppe der Sasinghaninseln gehörig. 2 .» Schemmerberg, Würt. Schl. in der 1.V. Donau,©. A. Biberach an der Rifls, welches mit den D..Aepfingen u. Altheim eine Herrsch. der Fürsten vor Thurn und Taxis von ı QM. u. 2,005 E. ausmacht. Schemnitz, Selmecz Banja, Sstiaw- nika,(Br. 480 47% 45° 1.360 33° 50° Oestr. i Gespan. Honth; uneben gebauet,, die Stralsen hie und da durch Feisen, Wälder und Gärten getrennt, doch mit manchen gu- ten Gebäuden, ı alten u. r neuen Schl., 4 kath., ı luth. K., I Weaisenh., u., mit Einschl. von Bela Banya, 6,000 H. u. ge- gen 23,000 E.(1805 17,207), wor. gegen 12,000 Berg- und Hüttenleute. Königl. Kammergrafenamt; Bergakademie mit L Direktor und 5'Prof., Piaristenkcileg., luth. Gymnasium; Post- und Salzamt. Bergbau auf Gold, Silber und Blei; Vi- triolfabrik. Schemrun, das alte Sumaria, Osman. D. von ‚wenigen armseligen Hütten, worin Griechen und Moslemimen woh- nen, in dem Pasch. Damask, Ajal. Fa- lesthin, Viele Trümmern: vormaliger
Pracht. E Schendi, Chendi, Afrik. St. am Nil im Reiche Sennaar, wo sich die Kier- wanenstralse von Sennaar nach AesyPp- ten u. Suakem trennen. Schenectady, Nordamer. Neuyork, mit 10,201 E. 5 Scheneetady, Nordamerik.. St. ın der &leichn. Neuyork: County am Mohawk, von Niederländern und im Niederländ. Style gebauet. Sie hat 3&K., ı Kolleg. und 5,909 Einw., die einigen Handel
treiben. S - Schenkafeld,_ Oester. Mfl. in dem Mühlviertel des Landes ob der Eus, mit Garnspinnerei u. Zwirnbleichen. . Schenkenschans, Niederl. ruinırte Schanze auf der Insel Gravenwoord im Rhein, wo sich die Waal davon trennt, zu der Prov. Geldern gehörig. Bei der- selben liegt ein: Weiler von 125 Ein» wohnern. Schenkenzell, Bad. Mfl. im Kst B. A. Wolfach, mit 127 H.. and 95 E
County in


