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Annecy. Mehrere Mineraibäder, beson- ders die von'Aixy. Klima: Schweizerkli® na, im Ganzen veränderlich und oft in einem Tage von der sirengsten Kälte zur Hitze übergehend. Oft grünt und plühet Alles in den Thälern, wenn die
Gipiel der Berge noch mit Eis und Schnee bedeckt sind. Produkte: rein Kar-
Getraide, doch nicht hinlänglich, toffeln, Kastanien, Hanf, Flachs, Obst, besonders Nüsse, Holz, die gewöhnl, Hausthiere, Wild, auch Murmeithiere, Gemsen und Steinböcke, Fische, Bie- nen, Sfiber, Kupfer, Blei, Eisen, Stein- kohlen, Mühlsteine, Marmor; Serpen- tinstein, Salzy Torf. V olksmenge: 449,487 Eiuw., N 19 St.» 630, Mil. und D. uud 657 Pfarreien. Galanti schlägt die Volksmenge auf 379,421 Seelen an. Der Savoyarde. ist zwar Italienischer Ab- %kunft, aber sein Charakter nähert sich mehr dem Deutschen; seine Sprache ist theils Italienisch, theils Französisch. Er ist fleilsig, aber sen undankbarer Doacı Nährt ihn nicht, und er Ist ge- zwungen, zum Theil aufserhalb Landes sein Krod zu suchen, uud jährlich wan- dern mehrere Tausend nach Deutsch-
land u. Frankreich, um dort eine Zeit-
lang als Schuhputzer, Marmottenzeiger oder Schornsteinfeger einen Gewrian zu finden, den sie gewöhnlich am Abend ihrer Tage in ihre Heimatlı zurückbrin- ‚en. Die Religfon ist durchaus katho- isch. Nahrungszweige: ein einze- schränkter Ackerbau und eine stärkere Viehzucht sind Hauptnahrungszweis®. Das Korn reicht nie hin, und Kastanien und Kartoffein machen seine Surrogate aus. Der Bergbau. geht auf Silber(8 Zntr.), Blei(8,500 Znir.), Eisen(23,794 Zütr.), Salz(20,000 Zntr,) und Steinkoü- len.- Die Kunstgewerbe sind’ mannich- fach: man hat Kupfer- und Risenham- mer, Schlösserschmieden„ 2 Glashütten, Fajanzefabr., Töpfereien, 3 Papiermüh- len, Branniweinbrennereien, Wollen- zeuchmnf. und Gärbereien. Ausfuhr: Käse, Rinder, Kälber, Hammel, Häute, Marmor, Eisen- und Glaswaaren, ei- was Wein, Wachs, Honig,_ Seide. Staatsverbindung: Savoyen macht eine Provinz des. Königreichs Sardinien aus und wird wie die übrigen Provinzen regiert. Zu Ghampbery hat der königl. Rath und das Obersteueramt seinen Sitz., Eintheilung: in 6 Landschaften, 1) Chambery oder das eigentliche Sa- voyen, 2)'Genevois, 3) Chablais, 4) Fos- "sigeny, 5) Tarantaise und 6) Mäurienne. Hauptstadt ist Chambery.
:Savu, Asiat. Eiland im‘östlichen
Meere, unter 1390 26’ 20’ 6, L. und 100
247. 20° 5, Br., ein reizendes Land, wel- ches indels Dentrecasteaux nicht mit denselben Farben schildert, als Es erzeugt/die meisten Produkte dieser Zone ünd wird von Malaien bewohnt, die sich durch ihren sanften und gut- müthigen Charakter auszeichneh. Das Eiland Kleinsavu liegt unter 1380 49’ 20’ ‘rund 109 42° 8. Br.)
Sawi, Afrik. Negerdorf auf der Skla- venküste vön Guinea, im Reiche Da- home, bekannt durch ihren der Schlan- ge Daboe geweiheten Tempel.
Wilno.|
. Sax,(Br. 380 29° L. 160 9‘) Span..Vil- la auf einem Berge in. der Prov. Mux- cia, -Sehl. und 2,200:E.
Cdok.
Sawilijsk, Russ. Kreisst. des Gouw.:
mit. einem zerstörten Maurischen
Sca
Sax, Helvet: Pfä. im Kanton S$. Gal. ien,. vormals in der gleichn. Züricher Landvoigiei, die ihren Sitz auf dem Schi. Forsteck hatte.
Suxkiöbing,(Br, 542 48° 1, 299 ıg‘ 30°) Dän. St. in dem Laaland. A, NWiarieboe mitı&K.,.ı Hosp., ı Dän. Schule u.#9 E., die vom Kornhandel und Branat- weinbrennereien sich nahren. Sie liegt am Meere, hat einen kleinen Haven u hält 3 Jahrmärkie.\
Saxten, Helv. Mfl. am Sarnersee, im Obwalden des Kantons Unterwalden mit ı prächtigen PfK., worin der trom- ing? Waldbruder Niklas. von Fiue be- graben liegt;. daher starke Wallfatırt dahin.
Saemundham, Britt. Mäl. in der Engl. Sh. Suffoik, mit goo HR.
Saruma, Japan. Provinz auf der In. sel Ximo, die reiche Gold- und Silber- bergwerke besitzt.
Sayda, Sächs. St. zwischen der Flöhe
und Mulde, in.dem Erzgebirg. A. Frei. berx, mit Mauern und Graben umgeben, Sie hat ı K., 145 H. und 900 E., worun- ter ıır Handwerker. Ackerbau, Braue- rei, Bergbau, Handel und Schuhmacher arbeiten durch 235 Meister, Ein Theil der St. liegt wüste. .'Sayr, Preufs, Mil. in dem Nieder- rhein. Rgbz. Koblenz, am Zusammenfl; der Sayn und Breibach, mit ı Schl. und 200 R., vormals Hauptort der Grafschaft Sayn-Hachenburg.
Sayn- Wirgenstein, Deutsches fürstl, Haus, weiches in dem Grafen Johann von Sayn, welcher zu Ende.des ı2ten Jahrhunderts lebte, seinen gemeil- schaftlichen Stammvater ehrt. Es theilt sich in 2 Linien, Sayn u. Witgenstein:
ene ältere erlosch vor 2 Jahrhunder-
Ten, diese blühet noch in 3 Zweigen!
a) Sayn- Witgenstein- Berleburg, rel, Religion. Er zerfällt wieder in 3 Aeste, ı) den fürstl. Berleburgschen, welcher die Herrschaft Berleburg und Homburg — 9,20 QM. mit 1,733 H. und 17,726 Einw, unter Preuls, Hoheit besitzt; 2) den Carlsburgichen u. 3) den Ludwigsburg- schen Ast, Letztere beide haben die gräfl. Würde, besitzen nur mittelbare Güter und sind luth. Religion. .»d) Sayn- Witgenstein- Hohenstein, Juther. Religion. Er besteht jetzt nur och in einem Aste, Sayn- Witgenstein- Witgensiein, welcher die Grafschaft Wiigenstein— 4,30 QM. mit gg0 H. u. -9,163 BE. unter Preufs, Hoheit, besitzt, U. seit ıgoq die fürstl. Würde erlangt hat. c) Sayn- Witgenstein-Sayn, luth. Re-
ligion und gräll. Würde, der jetzt nach dem Verluste der Grafschaft Sayn nur noch mittelbare Güter und Renten be- sitzt.
Saypan, 8. Josef, Span. Insel, zu der Gruppe der Ladronen gehörig,.3. Mei» ien nördlich von Tinian und nach Guam die gröfseste Insel des Archipels. Sie hält 9,10 QM. im Areale, ist ziem- jich fruchtbar an Brodfrucht, /Bananen und Kokospalmen, und war vormals stark bevölkert., hat jetzt aber blofs ei- ‘ne Kolonie von Guam, die 1,500 Mell- schen zählen soil.
Sazawa, Oester. Pl. in Böhmen., QU. im Teiche Zdarko; M. unter Dawleın die Moldau, Er dient zur Holazflölse.
Sazawa, Oester. Mil. am gleichnam. Fl., im Böhm. Kr. KRaurzim:
Scaer, Franz. Mil, im Dp. Finisterre, Bz, Quimperie, u. weitläuftiges Kirch-«
jeriore» i Scala


