Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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Santenay,(Br. 300 26° L. 200 39°) Span. Villa in. der Provinz»und auf.der Insel Mallorca, mit 2,892 E. Steinbrüche.

Santerno,.Päpstl. Fl, in der: Digz. Ravenna, weicher dem Po dArgento zufällt.

Santiay.(Br. 450 ııt L. 250 45°) Sard. St. in der Piemont. Prov,Verceili, mit ı Stiftsk.,.ı Kl. und 2,827 E., die starken Handel treiben.

Santjago, Compostela,(Br.-420' 24° L. 90 20°) Span, Ciudade auf einem- gel, dessen: Fuls der Sar bespült, in. der Proöv. Galicia.Sie hat regelmäfsige Stra- fsen und gute H., aber ein schlechtes Pflaster, und enthält ı Kathedrale, ı2 Pfk., ı2 Ki., 4 Hosp., wor. auch ı für Pılgrimme und 25,000 E.(1787 erst 21,334)

‚Erzbischof; Inquisitionsgericht; Univer-

sität; chirurg. Specialschule. ı Mnf. in

seidenen Sırümpfen, ı in gedruckten.

Rattunen, Se ne 14 grofse Gärbe- reien. Handel, 1805 durch 8 Grofshandlungen. Compostela ist einer der berühmtesten Wallfahrtsörter der ganzen kath. Christenheit, die in.der prächtigen Kathedrale das angebl. Grab des Apostels Jakob verehrt; doch scheint die Zahl der frommen Pilger sich in neuern Zeiten vermindert zu haben. Hier haben auch die Ritter von Santjago ihren Ursprung genommen.

Santjago de Cacem; Port. Villa in der Prov. Alentejo, an einem kleinen Meerbusen Lagoa de Pera, mit ı Kastell, ı Pfk, ı Hosp., ı Armenh. u. 381 H.

Santillana, Span. Villa auf der Küste der Landsch. Montana, in der Prov. Burgos, mit 1,600 E.

Santiponte, das alte Italica, Span. D. am linken Ufer des Guadiana, in der Prov: Sevilla, mit dem Hieronymitenkl. S: Isidro de Campo und 20 E. Röm. Alterihümer.

Santivanes, Span. Villa in der Prov. Burgos, mit Nadelfebr., die 60 Meister beschäftigen.

Santona,(Br. 430 26° 50% L:149 19° 56°) Span. Villa in der Prov. Burgos u. zwar in der Landsch. Montana, mit Haven u. Fischerei,:

Santorin, s: Degirmenlik.

Santos,(s. Br. 24% L.» 35320 23° 40) Port. St. am Meere und zwar an der S: Vincentbai, in der Brasil. Capitania de S$. Paolo, mit 6,000 E. und ı Haven, der die Ausfuhr von S. Paolo besorgt und einen ansehnl. Handel treibt.

"Santvliet, Sandvliet, Nied, Festung an der Schelde, in der Prv. Antwerpen, mit 1,061 B.+-

Sanzays, Franz, Mfl. im Dp,Vienne, Bz. Poitiers, auf einem Berge nahe an der Vonne, mit 1,640 ER.

Sanza, Siz. Mfl. im Princ. citeriore, mit 2,405, E. Marmorbrüche,

Saon,. Franz. Mil. im Dep, Dröme, Bz. Die, nahe am Rubion, mit 1,420 E. Ratin- und Tuchweberei; Walkmühle,

Saona, Span. Insel, im S. O. der In- sel 5. Domingo; fruchibar, mit Wäldern und Weiden bedeckt.

.Saone, Franz. Fl. im nordöstl. Frank- reich, O. am Fufse des Menamont, nahe bei Viomenil; M. bei Lyon in den Rho: ne; schiffbar bei'Auxonne., Nebenfl.: Oignon, Tille, Ouche, Doux, BReys- souse.

Saone-Loire, Franz. Departement im nordöstl, Frankreich, zw. 210 29° bis 230 3° 6. L. und 460 14° bis.470 89° n. Br., im

N.:an Cöte dor,im O,. an Jura, im:$.

an Ain und Rhone, im O.an Allier und

Sap

Nievre.gfänzend und 162 OM. grofs. Oberfläche: ein hügeliches; waldiges Land, welches indefls auch weite Ebe. nen. und Thäler einschlieflst. Boden: theils steinig und kalkig,, theils lehmig, strichweise Sand., Gebirge: blofs Hügel- reihen, die sich höchstens 600 Fu[s über den Spiegel. des Meers erheben.:. ser: Saone; Loire, Arroux, Doubs, Seil. le. Der Kanal von Digoin,oder der Cen- tralkanal, welcher die Saone mit der Loire, ‚den: Ozean mit dem Mittelmeere verbindet. Viele kleine Teiche. Mine- ralwasser zu Bourbon lAncy.. Klima: gemälsigt milde und gesund,. Produkte: Getraide, Garten. und Hülsenfrüchte, Hanf, Senf, Obst, Wein, Holz, die ge. wöhnl. Hausthiere, Federvieh, Wj d, Fische, Bienen, Eisen, Marmor, Alaba- ster, Krystalle, Smaragden. bei Mar- magne, Steinkohlen...,Volksmenge 1815: 471,457, blofs Katholiken. Nahrungs: zweige: der Ackerbau ist Hauptnah. rungszweig. Auf ihn folgt der Weinbau, der im Bezirk Macon die befsten Ge- wächse liefert. Die Rindviehzucht wird fleifsig gewartet; es giebt ansehnl. Schä- fereien, aber die Pferdezucht könnte im bessern Stande seyn. Holz war bisher Stapelwaare der Provinz, jetzt sind die Forsten unverantwortlich: verwüstet, Der Bergbau geht auf Eisen und Stein- kohlen; 9 Hochöfen liefern 81,000 Zuntr., und an Steinkohlen werden: 600,000 Znir. ausgebracht,. Die Kunstgewerbe sind mannichfaltig, und beschäftigen viele Hände. Ausfuhr:. Wein, Vieh, Wolle, etwas Korn, Steinkohlen,\wollene Zeu» che, Strümpfe und Mützen, Hüte, Tep- iche, Kupfergeschirr, Senf. Staatsver- Dindängs die Prov. sendet 4 Deput. zur Kammer,:und gehört zur ı$gten Militär- division, zur 18ten Forstkonservation, zur Diözese Autun und unter den kön, Gerichtshof zu Dijon.: Eintheilung: in 5 Bez., 48 Kantone und 609 Gemeinden.

Saorgio, Sard. Mfl. auf einem felsi- gen Berge,unter dem die Bäche Rodia und Bendola flielsen, dem alten Schl, Malamorte gegenüber, in der Piem.Pr. Sospelio. Er hat ı festes Schl., S. Gior- gio u. 3,100 E

Sap, Kranz. Mfl, im Dp. Orne, Bez. Argentan, mit 1,165 E

Saparua,. Nied, Eiland, unter 30 40° s. Br. und 1560 19° L., zu der Gruppe der Amboinas gehörig. Es ist nur.klein, aber fruchtbar an Nelken, indem es in seinem Neikenbezirke allein 28,112 Stäm- me zählt. Die Bevölkerung übersteigt mit Sklaven nicht 1,100 Ind.

Sapata, Asiat. BEiland im östlichen Meere, unter 100 4 n. Br. nnd 1260 49° L. Es liegt auf der$..O. Spitze des Reichs Anam und ist bewehnt, aber wenig be- kannt.-

Saphat,. das alte Bethulien, Osman Mfl. im. Paschal. Akre, mit ı alten Ka- stelle, meistens von Juden bewohnt, die hier eine hohe Schule haben und vielen rothen Wein bauen. Er ist durch ein Erdb-ben 1799 fast gänzl. zerstört, aber wieder hergestellt.

$. Saphorin,.kelv. Mfl. oder Pfd. am Genfersee, im Kant. Wadt, mit 600 E. Hauptort eines Kreises von 1,013 Einw., im. Distr. de.la Vaux. Wein-.und Obst-

bau; Blumenkultur,

Sapi,»Asiat: Eiland- im..östl. Meere, zw. Sumbawa und Flores undsdem Sul tan. von»Bima unterworfen.» Es: hat Reifs und Schildkröten.| fi

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