346 San Thore, ı Stiftsk., ı Kollegiatstift, 4 Ki., ı Synag., 66 H. und 2,100. E. Gymna- sium. Kramhandel. Bekannt wegen des consensus Sandomiriensis von 1570. Sandsöe,‘Br. 680 536° 15°’ L. 349 29° 45‘)
Schwed. Mil. in dem Norweg, Stiite Aggerhuus. Sandukhi, Osm. St. in dem Anadol.
Sandsch Karahissar.
Sandvich, Dän. St. auf der Seeländ. Insel und im A. Bornholm, mit 497 H. u. 200 E. Sandvliet, s. Santuliet.;
Sandwich,(Br. 510 19° L.160 24°) Britt. St. am Meere, in der Engl. Sh. Kent, mit 1,500 H. und 6,000 E. Versandeter Haven, der jedoch zu den, Häven ge- hört und 2 Dep. zum Parl. sendet.
Sandwich, Sandwichland, Südamerik. Gruppe von x grölsern und mehrern kleinern Inseln, im Atlanrtischen Ozea- ne, an der Gränze des Eismeers, unter 600 s. Br. und 3400 6. L, ganz mit Eis u. Schnee bedeckt, und ohne Vegetation. Die Südspitze, unter 590 50° Br., heilst das südl. Thule.
Sandwich, Australeiland, unter 179 40° s. Br. und 18609‘ L., zu den neuen Hebriden gehörig. Es ist ziemlich ber- gie, doch nirgends steil und bietet die angenehmsten Ansichten dar. Doch landeten seine Entdecker daselbst nicht, und es ist daher noch nicht weiter be- kannt.
Sandwich, Australeiland, unter 20 68‘ s. Br. und 1680 6° ö. L.,. zu dem Ar- chipel von Neubrittanien gehörig. Bs ist von mälsiger Höhe, stark mit Holz bewachsen, und zeichnet sich durch ei- nen spitzigen Berg aus. Carteret hielt es für bewohnt, doch landeten so wenig er als Hunter und Dentrecasteaux, die beide die Insel sahen, daselbst.
Sandwichinseln, Australarchipel zw. oi2 bis 223° 6. L. und ı8 bis 249 n. Br., welcher aus ıı bewohnten und 2 unbe- wohnten Inseln und Eilanden besteht: 4, Owaihi,, 2) Mowi, 3) Morokinne, 4) Tahurowa, 5) Ranai, 6) Morotoi, 7) Woahu, 8) Attowai, g) Orihowa, ı0) Oni- hiow, zn) Tohura,.1ı2) Necker und 15) Bird Island. Die ıı ersten dieser Inseln haben einen Flächeninhalt von etwa 360QM.(Gaufs giebt 8 derselben 320QM.) und werden nach King von 399,600 Men- schen bewohnt, die zu den Australin- diern gehören, mit einem.heitern gesel- ligen Charakter vorzügliche Fähigkeiten verbinden, und alle Australier an Thä- tigkeit, Beharrlichkeit in der Arbeit u, an Unternehmungsgeiste übertreffen. Sie sind die eınzigen Australier, die‘ sich bis jetzt aus dem Zustande der Kindheit gerissen und eine gewisse Zivilisation von Europäern angenommen haben. Die Sandwichinseln bilden mitten im Australozeane einen Staat, der unter einem Könige halb und halb auf Euro- päische Art organısirt ist, der ein mit Europ. Waffen verscheues Militär und eine kleine Flotte unterhält und dessen Unterthanen bereits anfangen, mit ih- ren Piroguen die Gewässer von Nord- westame-rika und Schina zu durchstrei- fen und das Pelzwerk des Notkasundes nach Schina zu führen.—$S der diese Inseln zuerst entdeckt u. auf einer derselben seinen Tod gefunden hat, fand die Eiuw. bereits entwiidert und das geselischaftl. Band enger gezo- gen, wie auf den übrigen Inselu des Australozeans.
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Die meisten dieser Inseln sind stark gebirgig, und überall scheinen Vulkana an der Bildung derselben grofsen Theil genommen zu haben; doch ist der La. vaboden gewöhnlich mit einer ziemlich dicken Kruste von vegetabilischer Erde überzogen, die aller Kultur fähig ist: überall ist Wasser in Bächen und Qnel. len im Ueberflusse vorhanden, und das Klima anufserordentlich sanft, alle Früchte der wärmern Zoone gedei« hen. Man findet Brodfrucht, Yams Bananen, Pisang, Zuckerrohr, Kokos. nüsse, Pompelmusen, Kastanien- und Papiermaulbeerbäume, Sandel- und Schiffsbauholz, Kartoffeln, Jambusen Gewürze, jetzt auch Europ. Cerealien Pr Gemülse; Scäweine, Hunde, Ratten mancherlei Gefieder, See- und Fluß. fische, Perlenmuscheln, Schildkröten u, Baisalz, jetzt auch Rindvieh, Schaafe, Ziegen und Pferde, und sowohl die Eu- ropäischen Vegetabilien, als Animalien kommen gleich gut fort. Der Anbau ist vortreflich. Die Einw. unterscheiden sich in 3 Klassen: Erihs, die Oberhäup- ter einzelner Bezirke; die andern Grund. eikenthümer und Tantans oder Leibeig- ne ohne Eigenthum. Sie haben einen sehr verwickelten Gottesdienst mit mancherlti Ceremonien; unter ihnen bestehen geschlossene Priestergesell- schaften, deren Oberhaupt Orono heilst; sie verehren ein Kaler und ein böses höchstes Wesen, u. Menschenopfer sind nicht ungewöhnlich. Ueber die sämmt- lichen Inseln herrscht ein König, der eine Militärmacht von 2,000 Mann ste- hender Truppen und über 30 Schifte un- terhält, die meistens von eınheimischen Zimmerleuten erbauet sind. Er residirt auf der grölsten dieser Inseln, auf Owaihi(s. d. Art.) zu Honarnura.
Sandy, Britt. Mfl. in der Engl. Shire Bedford, mit Gemülsehandel und star kem Gartenbau.|
Sandy,(Br. 270 ı8° L, 970 37°) Hind, St. in.dem@Gebiete des Nabobs von Oude, Au Khyrabad, in einer sandigen Ge-
end. y Sandy, Australeiland im N. W, von Neucaledonien, wenig bekannt. Sandy Desert, der allgemeine Name
‚der grofsen Sandwüste, welche sich pa-
rallel streichend mit dem Shindu zw. Hindostan und Kabulistan. hinzieht, Kutsch im S., Guzurate im V., Shind im W. und Aschmir im N. läfst und im Ganzen aus einer trocknen unfrucht- baren Sandfläche besteht, die keiner Kultur fähig ist. Doch hat auch sie ih- re Oasen, worauf Belutschenstämme sich angesiedelt haben, die ein räuberi- sches Nomadenleben führen.
Sandyhook, Nordamer. Eiland,. zu der Newjersey. County Monmouth ge- hörig, mit einem Leuchithurme und einem Monnmente.
Sandypoint, Britt. St. auf der West- ind. Insel$. Kitts.
Sanfre, Sanfront, Sard. Mfl. in der Piemont. Prov. Alba, auf einem Hügel unweit dem Po, mit ı prächtigen Schl, ı Pfk., ı Rlosterk. u. 3,750 E.
Sangai, Südamerik. Vulkan in der Neugranada. Int. Quito, welcher. sich 16,080 Fuls hoch aus dem Spiegel des Meers erhebt.
Sangalhos, Port. Villa am Aguedßa, in der Prov. Beira, mit zoo H.
Sangar, Asiat. Meerenge, welche die
Japan. insel Nipon von Jeso trennt.
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