Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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lınd Karagassen verwandte Dialekte re- den. Die eigentlichen'Samojeden, Chasowo, wohnen in mehrern Stäm- men, worunter die Tazier und Manga- zer sich nach Siberien gewendet haben,

im Gouvern. Archangelsk 2,166, und im

Gouv. Tobolsk 3,302 Bogen stark. Ein kleines, kaum"4 Fufs hohes Volk von untersetzter Statur, kurzen Beinen, dik- kem und flachem Kopfe, grolsem Mun- de und Ohren, kleinen u. langgeschlitz- ten Augen, braungelber vom kette glän- zender Haut ‚und schwarzen borstigen Haaren; vom Charakter suwmüthig und ehrlich, aber unausstehlich pflegma- tisch, dabei unmälsig im Trunke und in der Liebe, daher Skogkut und Lust» seuche ihre gefährlichsten Feinde sind. Ihre Lebensart ist die einfachste auf der Erde: ihre Wohnungen bestehen theils in Stangenjurten, theils in Sem- ljänkis. Rennthiere und Aunde sind ihre Hausthiere, Fischfang und_ Jagd die einzigen Nahrungszweige. Einige sind Proselyten geworden, aber die mei- sten noch immer Schamanen.

Samos, s. Susam. sr

Samos, s. Szamosz.

Sampsen, Britt. Eiland, zu der Grup- pe der Scillyinseln gehörig, und nur von wenigen Familien bewohnt, die Fischfang treiben und Soda brennen.

Sampson, Nordamer. County im St. Nordcarolina, mit 6,620 E:

Samrongur,'(Br. 260 45 Hind. St. im Reiche Nepaul.

Samsoe, Dän. Eiland im KRattegat, zu dem Seeländ. A. Riöbenhavn gehö- rig. Es is,2 QM, grols und zählt 4,800 E. in 6 Kirohsp. und 4979 H. Der grölste "Theil ist fruchtbar: man gewinnt 20,000 Tonnen Korn, und hält 500 Stück Horn- vieh_ Aulser dem Ackerbau sind Fi- scherei und Schifffahrt die wichtigsten Nahrungszweige./

S. Samson, Franz. Mfl. im Dp. Mai- ne- Loire, Bez. Angers, mit 1,114 Einw. Schieferbrüche von beträchtlichem Um- fange.

Samsun, Amissus; Siwas Sandsch. Djanik.

Samter, Preufs. St. in dem Posen, ee an mit.ı kath. K., ı49 H. und 1,292 B. ae

> nr: Buss. Fl. in der Kaukasus- rov., welcher unterhalb Derbept dem aspischen Meere zufällt.

San, Oester. Fl. in Steyermark. Er

entspringt an der Gränze von Steyer-

mark und geht in der Nähe von Stein

L. 1030 9)

Osm. St. in dem

am Bruck in die Save.

" San. Oester. Fl. in Galizien. Qu. an dem Fulse der Karpathen, M. oberhalb Radomyslin die Weichsel. Erist schiff-

bar.

Sana,(Br. 150 21° 6° L.64°) Arabische

Hotst. des Reichs Jemen, in einer hoch-

elegenen Gebirgsgegend; alt und ziem- Tıch grols, mit einem ausgemauerten Woalle umgeben unddurch ein Kastell gedeckt. Sie hat ı Schl., viele Moskeen, 12 öffentliche Bäder, mehrere grolse Kierwansarais, ist die Residenz des Imam und treibt beträchtlichen Han- dei.

Saia, Span. St, in der gleichnam. Peru. Prov., die aber durch Unglücks- fälle ganz herabgekommen ist.

Sancergues, Franz. Mil. im Depart. Cher, Bz. Sancerre, mit 546 E.

Sancerre,(Br. 479 16° 53° 20°) Franz. Hanptst, eines Ghervon 37,66 QM. und 58,575 E.

L. 200 30° ez: im Dep.

Sie

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liegt auf einer Anhöhe, nahe an der Loire, hat 2,502 E. und unterhält Gärbe- reien und Mützen- und Strumpfwe- bere1.| Sancoins, Franz. St. am Aubois, im Depart, Cher, Bez, S, Amand, mit 1,419 Einw.: ‚Sand, Baier. D. im Untermainlandg. Zeil, am Main, mit 300 H. und 1,500 E.,

San

die sich fast allein vom Korbmachen

nähren und auch Schiffe bauen.

Sanda,(Br. 250 6°) Hindost. St. am Gunce, in der Prov. Sind, grols u. volk- reich.

Sandakan, Asiat. Bai und Haven auf der Insel Böorneo, Distrikt Mangidara,

Sandarghi, Osm. St, in dem Anadol. Sandsch. Karassi.|

Sandau, Oester, Mfl. im dem Böhm, Kr. Pilsen, mit ı5ı H. Tuch- und Wol- lenzeuchmanuf., Kobaltgrube, mehrere Sauerbrunnen; Fundort von Granaten u. Topasen. Er gehört zur Metternich- schen Herrsch. Königswart.

Sandau;, Preufs. St. in dem Sächs. Rgbz. Magdeburg, an der Elbe, mit 286 H. und 1,378 E.

Sanday, Britt. Eiland, zu der Gruppe der Orkneys, in Orkneys Stewariry£e- hörig.. Es_ist 9%100 QM. grofs, zählt 1,767 E. und bauet vieles Getraide, ‚hat auch Kelpbrennereiehh, jährlich 12,100 Zntr., und 88 Fischerbarken.

Sandbach, Britt. Mfl! in der Engl. Sh. Chefs, mit Brauereien.

Sandberg, Preufs. St. in dem Posen. Rbz. Posen, mit 351 BE.

Sandec, Oester. Kreis in Galizien 66 QM. grols, mit 194075 E., worunter

‚620 Juden, in 8 St, Mil., 386 D., 28,345

. und 44,345 Familien. Hauptstadt ist Neusandec. : Sandelbosch, Sandelwud, Asiat. Insel im östl. Meere, im S. von Floris, unter 100 s. Br., etwa 20 M. lang und 6 breit, aber fast gänzlich unbekannt, ob sie gleich gut angebauet und von Malaii- schen E. bevölkert ist. Den Namen hat sie von dem vielen Sandelholze, was man aufihr findet-

Sandershausen, Kurbess, D., nur Ya Meile von Kassel, im Niederhess. Amte Kaufungen, mit 59 H. und 396 E. Tref- fen von 1758.

, Anhalt. Dessau. St. v. Sitz eines A. von ıl QM., mit 4753 En Sie liegt an der Wipper; hatı Schl., ı K., ı Hosp., 481 H. und 1,611 E., die von der Landwirthschaft, den Gewerben u. der Brauerei sich nähren.| 4

Sandham, Schwed. Fort auf einer Insel am Anfange der See, beim Ein- laufe nach Stockholm, 9 M. von der St., wo alle Schiffe, die von und nach der- selben segeln, besichtigt werden. Es gehört, so wie die Insel, zu Stockholms- län,

Sandö,(Br.5802ı° L.370 345) Schwed. Hüttenort in Hernösandlän, mit ı Gias- fabr., die 75 Arb. beschäftigt, und vor- züglich Fensterglas liefert.

Sandomir, Russ. Woiwodschaft in dem Königreiche Polen, ım N,-arnı Ma- sovien, im.O..an Podlachien und; Lu- blin, im:$. an Krakau und im W.an Kalisch gränzend, 222 QM. grofs, mit. 447,545 E. Hptst. ıst Sandomir.

Sandomir,(Br. 500 41° 50°'L. 399 ar 13°) Russ, Hptst.: der gleichnam. Poln. Woıw., an der Weichsel, der Sanmün-| dung gegenüber. Sie ist mit doppelten Mauern und Graben umgeben, hat 6