Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
338
Einzelbild herunterladen

338 Sak kath. Religion), welche die E. aus ihrer Mitte ernennen, geführt, sie vertheilen die Abgaben unter sich selbst, haben das Recht, jährlich 2 Gesundheitsbeam- ten und zu Pestzeiten noch mehrere zu ernennen, Notarien von ihrer Religion zu haben, welche die gerichtlichen AK- ten in:ihrer Sprache'auisetzen u. 3. W» Die Religion ist theils griechisch, tleils unirt,- doch beläuft sich die Zahl der riech. Kirchen auf: 700, dagegen die nirten deren ntır 4 besitzen. Mnf. be- stehen in Seide und Baumwolle; Stühle für Seide finden sich gegen zoo auf der Insel, für Baumwolle weniger: Der Handel mit den in Saki verfertigten Sto#en und Fäbrikaten macht einen Gegenstand von 6 Mili. Fr. aus.. der ganzen Insel ist Saki.

Saki, Skio; Osm, Hptst. der gleichn. Archipelinsei, an einer kleinen Bucht, die mit Agrumen- und Feigengärten umgeben üst. Sie ist nach Morgenlän- discher Art gut gebauet,. und zählt 2 Kastelle, viele griech. und 3 unirte K., »mehrere Kl: und 30,000 Einw., worunter 25,000 Griecken,: 1,500 Unirte, 3,500.08- smanen. und etwa.ı00 Juden(Vlivier). Sitz eines GRSED. ‚Metropoliten u unir- ten Bischofs; gricch, hohe Schule; M#. "in seidenen Zeuchen und Brokaten, die $ährlich 1,060 Zntr. Seide verarbeiten. Lebhafter Händel; Haven, der jedoch durch die a ent der Osmanen von Tage zu Tage mehr verschlämmit. Prächtiges marmornes Badehaus.

Sakier, Nordamerik. Völkerschaft, welche zu den Schippewäern gehört. Sie wohnen um den M. Disconsin in 3 'D. und sind, nach Pike, 2,850 Personen stark, die 700 Feuergewehre besitzen. Ihr Hauptort besteht aus goH., wovon jedes für mehrere Familien Raum hat.: Sie ‚sind gut gebauet, auch die Stralsen re- gelmäfsig u. geräumig. Die Sakier bauen zwar Korn und haben Viehzucht, sind aber im Ganzen noch ein Jägervolk, welches sich zugleich auf Plünderung legt und selbst den Kolonisten gefähr- lich wird. BER

Saklaver, s. Seklaver,

Saklisa,'s. Zante 13

Sakmüunen, Osman. Völkerschaft im Pasch. Wan, die mit den Jeziden ver- wandt zu seyn scheint, aber wenig be- "kannt ist. ar? 19 " Sakmar&ä, BRüss. Fl im Gouv. Oren- burg, welcher dem Ural zufälit.

Sako, Saco, Nordamerik. Fl. in dem

Massachusetts Distr. Maine; Qu. auf an weilsen Bergen in Neuhampshire; =M, in die Sakobai. Er ist bis zu seinen Bu a schiffbar. e ri Sala,(Br. 500 55° 30°. 390 19° 40 Schwet: Berge? In Avesteräslän; Fe Er ner Eberie am gleichn. 71.5 regelmälsig und gut gebanet;"mit 520 H. und 2,146 E,, die vom Bergbau und Handwerken "Jeben. Taubstummeninstitut; Silber- bergwerk, das jetzt höchstens 2,008 Mk. ausbeutet u. kaum'-die Kosten erträgt; ı Schmelz- und Treibhütte. Sale, Aosta, mit 874 E. I Sala, Parm. Mfl, in der Prov. Par- na, auf einer Anhöhe,'an der Baganza. Sala, Sizil. St. im Prince. citeriore, MN RE gleichn. Fl., mit 5 Pfk. und ‚489 EB. ns re di Gioi, Siz. Mfl. im Princ. ci- teriore, mit 1,364 E- Salado, Span. Fl,

and

‚ne:

fuhr:

in dem Vizek. la Plata,weicher auf den Gebirgen von

Sal

Salta seinen Ursprung hat und de zaguay bei S. Fe zufällt. mi

Saladillo, Span. Fl. im Vizekön. la Plata, welcher auf den Gebirgen von Yacanto der Erde entquillt, Anfang den Namen Quinto führt, in dem See Punta del Sauce verschwindet, dann wieder zum Vorschein kömmt und un- terhalb Espiritu Santo der M. des Ja Plata zuströmt.

Salagnac, Franz. Mfl. an der Brian. ce, im Dep. Obervienne, Bez, Limoges mit 640 E. i:

Salahieh, Osman. St. in der Aegypt, Landsch. Bahri, Prov. Shankieh, in ei- ner waldigen Gegend, mit: 6,000 E.

Salaignac, Franz. Mfl. im Dep. Dor. dogne, Bz. Sarlat, mit 1,125 E.

Salamanca, Span. Provinz, der süd.- liche Theil des Königr. Leon, zwischen 300 41° bis 120 41% ö. 1. und 900 bis 410. n.Br., im N. an Zamora und Toro, im O. an Avila, im S. anToledo und Estre- madura, im W. an Portugal gränzend, 279,46 QM. grofls. Oberfläche: theils bergig, theils einförmige, baumilose Ehe. ne. Boden: meistens sandig U, wasser- arm: Gebirge: Sierra de Francia, Be- jar, Gredos, Gata, Puerto del Pico. Ge. wässer: Duero, Agueda, Yeltes, Tor mes und Alagon, der See Gredos..Kli- ma: heils und trocken, im Sommer reg- niet es selten. Produkte: Wein, Getrajl-

de, Oliven, Hanf, Süfsholz, die gewöhn-

Bienen, mancher. auch Mineralquellen, Volksmenge:. 209988, worunter 4,37 Geistliche und 367 Aidalges in 2 Ciuda- den, ı31ı Villas, 451 D., überhaupt 5% Pueblos und 381 Rirchsp. mit 8 Kl.uw. 25 milden Stiftungen.' Man rechnet al- lein 289 verwüstete Ortschaften. Nah- rungszweige: Ackerbau, der an Korne Hülsenfrüchten 2;596,000 Fanegas liefert. Der Obstbau ist von grolsem Umfange: man ärntet an 9,500 Fanegas Kastanien, 150,000 Fan. Karuben, 502,000 Fan. Nüsse, 125600 Fan. Rosinen u. 3: w. Gemülse wird selır vieles gebauet, am

lichen Hausthiere, lei Mineralien,

‚meisten: Rüben, Zwiebeln, Knoblauch

und auch Kartoffeln Der: Weinban lie- fert zur Kelter 447,760, zum Branntwein 1,700 und zum Essig 1,900 Arrobas; die Oelpressen: giebt 26,000Ganteren, an Flachs werden%,125, an Hanf 250, an Sumach 375 Zntr. gewonnen. Der Vieh» stapel zählt 9,363 Pferde, 6,163 Maulesel, 22,002 Esel, 107,800 Stück Riridvieh, 666,000 Schaafe, 163,401 Ziegen u. 107,200 Schwei- man lälst die schönsten Weiden für die Merinos liegen. Der Käsege- winn beträgt 9,0005 der Wachsgewinn 75 Zntr., der Höniggewinn:$s4o Cantaren. Für Wolle waren 1794 384 Stück vorhan- den, die 271,451 Varas: lieferten, sonst gab es ı6 Hutfabr.,: 4o Töpfereien und 480 Stühle in Leinen und, Baumwolle. An: wichtiger Erwerb. der Provinz ist der Schleichhandel mit Portuga). Aus Wein, Wolle, Häute, Ochsen u,

anderes Vieh, etwas-Tuch. Staatsver-

3 bindung: Salamanca hat Gastilianisches Sard. Mfl. in@er Piemöht. Pr.

Recht und Gesetze, und gehört unter den Statthalter von Zamora, unter die Kanzlei von Valladolid und zu den Diö-

zesen von Salamanca u. Cindad Rodri-| "80.

E> pan. Hptst. der

Einth.: in zo Partidos u. 4 Quartos, Salamanca, Br. 410 21° 1. 120 30°) leichn. Prov., im Mit- telpunkie der 4Quartos,in einer rei- zenden Ebene, am Abhange eines-

els, unter welchem der Tormes hin- Jliefst. Sie ist ummauext, hat ı3 Thore,

14

|

FR