Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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Sac

Landgraf in Thüringen, Markgräf in Meilsen, gefürsteter Graf in Henneberg, Herr zu Blankenhain, Neustadt u. Tau- tenburg. Der Grolsherzog und Erbgrols- herzog führen das Prädikat königl. Ho- heit, die nachgebornen Prinzen Hoheit mit dem Titel Herzog. Das Wappen enthält in einem Mlittelschilde Kun Sächs. Rautenkranz, in 4 Quartieren die Wappen von Thüringen, Meilsen, Hen- neberg und'Arnshaugk, Biankenhain und Tautenburg. Der Hofstaat ist ein- fach. Ein Haus- und Verdienstorden ist der des weilsen Falken. Der Groisher- zog hat seinem Staate eine repräsenta- tive, dem Geiste der Zeit angemessene Verfassung gegeben, und,dem aus den Deputirten der Ritterschaft, Bürger u. Bauern zusammen gesetzten Korps: der Landstände die Einwirkung in aligemeil- ne Landesangelegenheiten, Steuern, ALändesbewaffnung und Gesetzgebung zugestanden. Das höchste Landeskol- legium ist das in 3 Departemente zer- fallende Staatsministerium..Die übri- en Landesbehörden sind ı)als Rechts- Behörden die Regierungen zu Weimar und Eisenach. 2) als Verwaltungsbehör- den die Landesdirektion zu Weimar mit einer Deputation für Eisenach. 3)als Obersteuerbehörde das Landschaftskol- legıum'zu Weimar, 4) für Domänen, Regalien und Forste die Kammer zu Weimar. z)als Kirchen- urd Schulbe- hörde die Überkonsisterien zu Weimar und Eisenach. Der ganze Staat zerfällt geographisch in 2Abtheilungen; ı) Wei- mar, und 2) Eisenach, welche unter Städte, Aemter und Patrimonialgerichte vertheilt sind, deren Obrigkeiten die niedern Instanzen in Kechtssachen und die untern Verwaltungsbehörden bilden. Die höchste Justizinstanz ist das mit den übrigen$ächs. Fürstenhäusern, mit Schwarzburg. und Reuls. gemeinschaftl, Oberappellationsger. zu Jena. Auch be- sitzt Weimar mit Gotha gemeinschaftl. die Universität Jena und steht mit den übrigen Sächs. Fürstenhäusern in einer gewissen Familienverbindung. Das Se- niorat steht gegenwärtig bei dem Hause Weimar und der Grofsherzog zieht als Senior die Einkünfte des übrıgens unter . Weimarischer: Hoheit: stehenden Amts Didisleben. er td: Sachsen, Öester, Volksstamm in Sie- benbirgen,,-der in der Mitte des ızten Jahrhunderts von dem Ungar. Könige

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Geisa II. von den Gegenden des Unter-

rheins nach Siebenbirgen gerufen ist.

Sie nennen sich selbst häufig Datschen odet Deutsche, und bewahren noch im- mer und nach dem Verlaufe von 7 Jahr- hunderten mitten zwischen ganz ver- schiedenen Nationen ihre Deutsche Ori- ginalität, ihre Deutsche Sprache, Deut- schen Charakter,. Sitten und Gebräu- che.: Ihre Vorrechte, die sie zu einer der 3 herrschenden Nationen diesesLan- des erheben, und ihre Verfassung grün- den sich auf ihre magna Charta, das An- dreanische Privilegium. Ihre Zahl be- trug. 1810 413,528 Köpfe, die sich, mit wenigen Ausnahmen, zur luth. Religion bekennen. Sachsenburg, Oester- Mil. an der Drave, in dem Iliyr. Kr. Villach,. wo- bei ı Eisenhammer und ı Antimonium- bergwerk, Sachsenburg,(L. 280 49° 39°) Sächs. Schl. auf einem Thonschieferfelsen an

der Zschopau, Sitz eines jetzt mit Chem-

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nitz verbundenen A., im Kr. Erzgebirge, mit ı Schl,, 5D., 2 Vorw. und 1,600 B; Y/3 M. vom Schi, liegt das gleichn. Dorf , demselben gegenüber der Treppen- auer, wo einst die Burg Gozne gestan- den haben soll.> e

Sachsenburg, Afrik. Eiland im Indi- een er zu der Gruppe der Erfri- schungsinsela gehörig,'ım O. von

Isle»f Refreshment. e Pfd, an der

Sachsendorf, Hildburgh. Werra, im A. Eisfeld, mit 99H. Unweit davon auf einem Berge die Glashütte

Friedrichshöhe,, das Blaufarbenwerk So=

phienau und ein Vitriolwerk Trocken Werra. f;

... Sachsenfeld, Oester. Mil. ander$ im Steyrerkr. Cilly, mitgo H. re

Sachsenhagen,(Br. 542% 23°. 52° 1.260

54 32'') Kurbess. St. in der Pr. Schauen-

urg und Sitz eines A., welches, ohne die St., 416 H. und 2,833 E. zählt. Die St. ann= und 674 B.

Sachsenhausen, Waldeck. St, in Grafsch. Waldeck, mit 150 H. u. 800 Bine wohnern.

Sachsenland,, ÜOester. Hauptabthei- lung des Grofsfürstenthums Siebenbir- sen, welches den südl. Theil des Lan- des ausmacht, nach Lipsky 194,99, nach der Siebenbirg. Quartaischrift aber 126.;9 QM. enthält, und nach Lebrecht 358,516 E. zählt. 1772 fand man im ganzen Sach- senlande 170,980 Joch Ackerland, 90,349 Joch Wiesen, 44,879 Jech Weingärten, 100,874 Stück Zugvieh, 46,496 Kühe, 27,171 Kälber und Füllen, 130,364Schaafe, 18,825 Ziegen, 58,374 Schweine und 11,647 Bie- nenkörbe,: und 1791 62,685 kontrihuable Familien, 12,8:6 Witwen und 35,061 Un- begüterte. Es hat seine besondere Ver- fassung unter einem Überrichter, dem Grafen der Sächsischen Nation, welcher zugleich Gubernialrath ist, und eigene Gesetze, die den Altdeutschen Geist athmen. Jeder Sachse ist persönlich ‚frei und der Boden, den er bebauet, sein vollkommenes Eigenthum und kann an keinen Fremden veräufsert werden, der nicht Sachse wird.Ihre oberste Behör- de ist die Sächsische Universität, welche der comes und 22 von den verschiede- nen Sächs. Stühlen gewählte Mitglieder bilden. Das Land zerfälltin g Stühle: Herrmansburg, Groischenk ze Keps, Letschkirchen:, Schäsburg, Mediasch, Millenbach, Reulfsimark und Broosz und 2 gr beiuirug: ie und Bistritz.

Sacile,(Br. 36 38° L. 300 10° 42 Oester St. in Er Venet Dies Ulmen GerLivenza, gut bevölkert, mit ansehnl. Weinbau.

Sacy le Grand, Franz. Mfl. im Dp, Oise, Bz. Clermont, mit 544 E. Unweit davon der Mont Cesar.

Saczka, Oester. St. im Böhm. Kr. Biczow am Schwarzbach, mit ı Stiftsk., ı Hosp. und 218 H., zur Kameralherrsch, Podiebrad gehörig.

Sadao, Sado, Port. Fl. in der Prov, Aleniejo, wo er am Abhange des Ge- birgs Monchiqueatspringt, nach Estre- madura übergehl,; bei Porto de Rey schiffbar wird und bei Setuval sich in eine Bai des Ozeans inündet,

Sadava, Span. Villa in der.Provinz Aragon, welche zu den. cinco: villas gehört,

Sado, Japan, Insel im gleichn, Bu- sen zwischen den Prov. Denia u. Note auf Nipon.

Sade, s. Sadus,

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