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Rom:
ler aller Nationen, die diesem Ziele nachstreben, und in dem Reichthume
alter und neuer Kunstwerke sich ihre
Vorbilder wählen. Rom hatte durch die Wegführung vieler dieser zwar viel, aber doch.in mancher Hinsicht wenig verloren, und ist jetzt wieder ın seinen alten Glanz zurückgekehrt, Alles lebt auch hier von den Fremden. Fabr. und Mnf. bedeuten wenig. Man webt ziem- lich gute: Tücher-aus- einländischer Wolle, verfertigt schöne schwarze Hüte,
gute Handschuhe, Sohlleder und Galan-
a, seidene Westen und Hosenzeuche, Atlasse, Taffet, Sammet, seidene Strüm- pfe, Schirme, Masken, Roseukränze, Kämme, Klosterblumen und Chokolate, aber wenig davon für das Ausland. in Silber wird gut gearbeitet, insonderlieit in Disegno Etrusco;, die Römischen Darmsaiten und Perlen sind berühmt, auch bereitet man Ultramarin, Neapel- gelb, braune Tusche, feine und gute
insel, und arbeitet vortreflich in Mo- saik, im Steinschneiden und in. Glaspa- sten. Der Handel ist nicht von Bedeu- tung, u. beschränkt sich hauptsächlich auf-die Ausfuhr von Alaun, Vitriol, Puzzolanerde, Anis, Baumöl und andere Produkte Die Stadt hat ein Leihhaus und eine Bank.— Die öffentlichen Ver- gnügungen sind sehr eingeschränkt: die vornehmsten bestehen in religiösen Pro- zessionen, in.dem Karnaval, ın Konzer- ten, Schauspielen, aber.die anziehend- sten bietet die Stadt selbst und deren Umgegend, welche mit reizenden Villen bedeckt ist, dar. Die Polizei ist gegen die übrigen Hauptstädte Europens, in schlechter Verfassung: für die Sicher- heit der Bürger sorgen die 300 Sbirren nur sehr mittelmälsig, und Strafsenraub und Mord ist trotz ihnen$o selten nicht. Es giebt keine nächtliche Beleuchtung, und die Feueranstalten sind in dem elendesten Zustande, so wie auch. der Betteliei Alles offen steht. Kom hat jetzt eine Bürgergarde; aber das päpsti. Mili- tär ist bis auf die Schweizerwache noch nicht organısirt. Es hat seit dem An- fange seiner Existenz, die man ın das Jahr'’der Welt 3,23ı setzt, eine Menge
. berühmter Männer. in toga und saga
hervorgebracht; eine Nennung nur der berühmtesten würde hier zu weıt führen.
Roma, Asiat. Eiland im östl. Meere, unter 70 35° n, Br. und 144959’ L., nur 10 Meilen im Umfange, aber gut bewohnt und fruchtbar. a|
Romagnano, Sard. Mil. in der Milan. Prov. Novara.
Romagnese, Sard. Mfl. in der Milan. Prov. 3obbio an der'Ridone, mit 3,101 Zinw, RE
S. Romain de Colbosc,»Franz. MA, im Dep. Niederseine, Bez. Havre, mit 1,185, Einw.. von Römischen Wa-
en... ‚ ‚Romainmoutiers, Helv. St. im Kant. Weaadt,: welche mit ihrem Kreise 2,345 E. enthält. Uhrmacherei, Nagelschmie- den, Gewicht- und Wagenmiacher.
Romen, Osm. Mfl. am Zusammenfl,
der Moldava und des Sereth, im Zara de
mit Trümmern
Schofs der Moldau, 1 Sitz eines griech.
Römischer Mauern. Bischofs. ... Romana, des Aguas in den Ebro, Aragon. ...„Romanegno, Oester. Mfl. in der Mi- ian. Digz. Gremona,
Span. Villa am Einflufs in der Provinz
,
Minsk.
. Zöglinge,
Ron 313
Romano,. Oester.. Mfl.,: unweit des Oglio, im Dp. Bergamo; ummauert, mit 1 Rasteil und 3,16, E.
: Romanow,(Br.570 37° L. 570 20°). Russ. Kreisst. des Gouv. Jaroslaw an der Wol- ga. Sie zählt, aufser den Krongebäuden, 7&., 488 H., ı49 Buden und 2,087 Einw. ı Leinewandmnf. mit 24 Stühlen, ı Sei-
Gay ERDE Kram- und Produktenhan- el.
Romanow ,. Russ. St. in dem Gouv. Kiew.
. Romanowa, Buss. St. in dem Gouv.
Romanowa, Russ, Mfl. in dem Gouv. Wolhyn. Kr. Shitomir, mit ı schönen. Lustschl. des Grafen Ällinsky und einem kaiserl. Taubstummeuinstitute für 50 bis. jetzt dem Einzigen im Russ. Reiche.
Romans,.(Br. 450 6° L. 220 42°) Franz. St. im Dp. Dröme, Bez. Valence an der Isere, mit 6,173 E. Monf. von wollenen Mützen und Strümpfen; grofse Gärbe- reien; ı0o Nulsölpressen; Tuchweberei und Seidenspinnerei. er
Romanzow,. Australeiland in der Nähe der Mulgraveinsel, unter 14957° 20°‘ n. Br., mit fruchttragenden Rokos- bäumen besetzt, wohl bewohnt u. von August von Kotzebue entdeckt.
S. Rome de Tarn, Franz. St. im Dp. Aveiron, Bez. S. Afrique nahe am Tarn, mit 1,467 E,. Steinkohlengruben.
Romen, Romni,(Br. 500 42° L. 510 17°) Russ. Kreisst. des Gouy Poltawa an der Sula, mit 4 Jahrmärkten.
Bomilly, Franz. Mfl. im Dp. Aube, Bz. Nogent sur Seine, nahe an der Sei- he, mit 2,019 EB. Mützen- und Strum f-, auch Trikotweberei; 8 Eisenhochöfen und ı Gie[serei. In der hiesigen Klik, ruhte Voltaire, ehe seine Asche in das Pantheon gebracht wurde.|
Romishorn, Romanshorn, Helv. Mfl. am Bodensee, in dem Kant. Thurgau, mit ı Schi:, von Römern erbauet,
Romney, s. Newromney.|
Remoe, Dän.Eiland, unter 260 ı1° 25° L. u. 550 4° 55°“ Br., im Deutschen Meere, zum Stilte Kibe, A.Ribe gehör. Es hält etwa 5/» QM., mit 1,500 E., in rKirchsp;, die von der Fischerei und Schifffahrt, die Weiber aber von der Spitzenklöppe- lei sich nähren.
Romorantin,(Br. 479 go’!L. 199 22’) Franz. Hauptst. eines Bz. von 41,94, QM. und 39,576 E,, im Dep. Loir-Cher. Sıe liegt am Saudre, hat 6,105 BE. ı Handels- gericht und unterhält Mf. in Droguets mit 25, Meistern, 156 Arb. und eine rod. von 46,000 Ellen, in Tuch mit 350 Mei- stern, 1,100 Arb. und 1,500 Spinnerinnen, welche 3,650 Stück liefern und in Leder. Edikt von Romorantin 1560.
Romrod, Hess. St.‘und Sitz eines A. von 4,790 E., in dem Oberfürstenthume Hessen, mit ı Schl., 166 H. und 937 Ein- wohnern.
Romsdal, Schwed. Amt in dem Nor-
weg. Stifte Drontheim, mit der Hauptst. Christiansand. Die an der Küste dieses A.in dem Deutsehen Meere. belegenen Eilande heifsen zuweilen mit einem all- gemeinen Namen: Romsdaler Inseln, . 7 Bona,. Britt. Eiland,, zu der Gruppe der Hebriden der Skot. Shire Invernefs gehörig. Es liegt im O. von Skye, ist felsig und unfruchtbar.;
Ronaldshay, s. North- und,South-, oder Südronaldshay,


