Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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312 Rom Papstes; die Dataria; die K. der Apo- stel; die KR. S. Romualdo; die K. S. Vin-

und Anastas; die Kapuzinerk. 9. das Kleine Kollegium. der der Platz des Springbrun- nens Trevi, der sein Wasser durch elI- nen alten Aquädukt erhält; der Platz Barberina mit dem prachtvollen Palaste PBarberini, worin eine Bibliothek von 60,000 Bänden;die Paläste Cavalierl, Ludovisi, Colonna, Bracciano,:Pamfili;5 der Palast der Franz. Malerakademie; der berühmie Corso, die prächiisste Stralse Europas;, die gewöhnlich zur Promenade, im Karneval aber auch zu Pferderennen dient; 3) Rione di Colon- na, wo der Platz Colonna mit der 117 F. hohen Säule Antonins,* die curla Inno- cenziana auf dem'Monte. Citorio5 der piazza di Pietra, mit der Dogana;. der Piazza Capranica mit dem Theater CGa- ranico; der piazza der Rotonda mit em Pantheon, worin Raphaels Grab- mahl; die Propaganda ,: die K.S. Giu- seppe; die Paläste Conti, Chigi, Veros- pi u. a. 4) Rione di Campo Marzo, wo derCampo Marzo; der piazza di Spagna; die K. S Lorenzo in Lucina, 8. Carlo al Corso, S Trinita de Monti, Madonna del Popolo u. a.; die villa IWedicis; der Palast Ruspolimit seiner Marmortrep- m der. Palast: Börghese 3 das grofse 'ospital SGiacomo degli Incurabili; das Klementische. Kollegium; das Thea ter Aliberti; das Augustische Mauso-

cenz und. Conceziont; Maroniten;

leum;. die porta del Popolo mit dem Aegyptischen Obelisk u.a. 5) Rione di onte, wo die. Strada Julia mit der S.

Johannisk.; die K.$S, Apollinare mit einem Kollegium für Deutsche; die K. $. Agostino' mit einem Kl. und Biblio- ihek, die Paläste Sacchetti, Gabrieli u. Lancelotti; däs Gebäude der heil. Geist- Bank mit dem. gleichn. Hosp. 6) Rione di Parione, wo der Campo di Fiore; der Platz. Navona,;, die Goldschmieds- stralse; die K. S. Lorenzo in Damaso; der Palast: der Camellaria, wo der Kar- dinal Vizekanzler wohnt; die Paläste Orsini, Pio, Pamfili; der berüchtigte Fasquino u. a. 7) Rione di 5. Eusta- chio, wo der piazza Madonna mit dem Palazzo nuovo, der Wohnung des Statt- halters von Rom; die Franz. Ludwigs- kirche; die Span. Jakobsk.; die Sapienza oder das Universitätsgebäude; die Palä- ste Giustiniani, Genci und della Valle; die Theater Argentina und della Valle, 8) Rione della Pigna, wo die K. Ss. Ignaz mit dem Röm. Kollegium; die K. Maria sopra Minerva mit dem Dominikaner- kloster, worin das Ingnisitionsgericht sich versammelt und eine grolse Biblio- thek steht; die Paläste Strozzi, Altieri u.a. 9) Rione di Campiteili.. Hier sind zu merken: das Kapitol, aus welchem einst die bekannte Erde unier den Au- usten durch das Schwert, unter den achfolgern Gregors durch den Glauben beherrscht wurde, hier der Tarpejische Felsen, die,‚berühmte eherne Bildsäule M. Aurels, der Palast der Senatoren, der Palast der Conservatore mit der Golum- na rostrata,' die RK. S. Maria Ara cöli, ‚der Palast Caffarelli, der Campo Vacci- no mit Severus Triumphbogen und den Ruinen eines alten Friedenstempels, die K. S. Martina e Luca, die Malerakade- mie u, a. 10) Rione di S. Angelo, worin das Ghetto oder Judenquartier einge- schlossen ist. Merkwürdig sind: die K. S.. Angelo, S. Catarina de Funari und S. Ambrogio; der Fischmarkt, der piazza

. bastian;

sindnochin diesem

die Propaganda, in

Rom

Mattei mit dem gleichnam. Palaste und der berufenen Schildkrötenfontaine u, s, w. ıı) Bione di Ripa längs der Tiber wor. die Insel$. Bartolomeo mit der gleichnamigen R.; die K. 5. Maria in CGosmedin mit dem Wahrheitsmunde; der Monte Testaccio; die Pyramıde des Gestius, bei welchem der Begräbnils platz der Protestanten; die grolsen Ka. takomben bei der Zistercienserk. S, Se. die Rennbahn des Caracalla; die Ruinen der Bäder des Caracalla; der

Palatinische Berg. mit den Farnesischen.

Gärten; die Villa Spada; der Palast Or. sini u.a. ı2) Rione della Regola, eben. falls längs der Tiber, wo die Paläste Farnese, Pichini, Spada, Falconieri und S. Croce; das Monte de Pieta; die RS, Girolamo della Carita,_S. Trinita de Pellegrini mit ı Hosp. u, a. 13) Rione di Trrastevere, auf der Westseite der Ti. ber, meistens von einem unruhigen- bel bewohnt. Hier sind auszuzeichnen; die Paläste Salviati, Farnesina und Cor- sini: die K. S. Onofrio; der piazza della Fornaci; der Bosco Parrasio; das Wai- sen- und Zuchthaus von S. Michael u, a. 14) Rione di Borgo. In diesem Quartie- re liegt die Engelsburg, wohin die 300 Fuls lange Engelsbrücke führt: es macht die Citadelle aus und dient zugleich zum Staatsgefängnisse. Durch einen 1,500 Schritte langen bedeckten Gang hängt dieselbe mit dem Vatikan zusam- men, dem vorm. päpstl. Residenzschl, das 1,080 Fuls breit, 730 Fuls tief ist, 22 Höfe einschliefst und gegen 11,000 Zim- mer enthalten soll. In und bei demsel.

ter, die grölste und schönste Kirche der Erde, 666 Fuls lang, 284 breit, mit einer doppelten Kuppel, ihr Vorhof ist mit einer prächtigen Kolonnade umgeben; sie ist von 1506 bis 1614 erbauet und hat 6, Millionen Rthir. gekostet. Aulserdem Öuartiere die päpstl.

Münze, der Palast derinquisition,.. der Barberinische Garten, mehrere K. u, 3. w. Die Volksmenge dieser ausgezeichne- ten Stadt betrug 1814 128,348, wor. gegen 10,000 Juden. 1797 zählte man noch 160,280, 1800 153,300, worunter 1,586 Welt- priester,, ‚1,337 Mönche, 1,330 Nonnen. u, 26 Ketzer, Türken u. s. w. waren u. 180 134,973. Sie ist die Residenz des Papstes und der sämmtlichen Zentralbehörden des Kirchenstaats, der Sitz des Kardinal. kollegiums und der Dataria, so wie der fremden Gesandien u. s. w. An wissen- schaftlichen Anstalten sind zu bemer- ken: die Universität; das Kollegium der Gesellsch.. vom Glauben Jesu; das Marianische Kollegium; das griechische Kollegium; das Deutsche Kollegium; dessen weitläufti- gem Gebäude viele Knaben. aus allen Nationen unterkalten werden, mit el- ner wichtigen Bibliothek und einer Buchdruckerei, worin. Bücher aus mehr als 30 Sprachen gedruckt. werden; Aka- demie der Arkadier; Akademie der Ar- chäologie; Academia Tiberiana; Akade- mie der schönen Wissenschaften und bildenden Künste von$S. Luca u.$. w. Bom ist der Hauptsitz der Kunst und wird es so lange bleiben, als die gebil- detsten Nationen Rom zu einem Verel- nigungspunkte wählen werden, um sich in ihren Fächern zuveredien und zu vervollkommnen. Man siehtdaherKünst-