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sum Pals Lolldongreichend. Vorm, eines derblühendsten u.reichsten Länder Hin- dostans, das die vornehmsten Stapelwaa- ren Indiens in hoher Güte hervorbrach- te und mit Städten und Dörfern über- säet war, jetzt verödet und menschen- leer, und nicht ein Schatten von dem, was es noch in der Mitte des ıgten Jahr- Seine Beherrscher waren im ı8ten Jahrhunderte die Rohilla’s, Fürsten von Afghanischem Stamme und Mohamedanischer Religion, die bis in das letzte Viertel jenes Jahrhunderts ih- re Unabhängigkeit behaupteten, endlich aber von den Britten und Hindus der- gestalt unterjocht wurden, dafs in die- sem Lande nur noch 2, aber von dem Nabob von Oude abhängige Fürstenthü- ıner, Furukabad und Brampur sich er- halten haben. Das übrige Kohil- kund gehorcht seit ı801 den Britten und gehört zur Präsidentschaft Kalkutta, u. zwar zu der Prov. Oude. Rohillas, Asiat. Völkerstamm, wel- cher zu den Afghanen oder Patanen ge- hört, in Hindostan einheimisch ist und den Lebren des Korans folgt. Rohitsch, Oester. Mfl. in dem Steyr. Kr. Cilly, mit ıooH. und einem vortref- lichen Sauerbrunnen, von dessen Was-
ser jährlich mehr nn 1009 Krüge aus-- ä
wärts sehen. In der Nähe sind Schleif- steinbrüche und ı Glashütte.
Rohrstock, Preuls, D. in dem Schles, Rbz. Reichenbach, mit ı schönen Schl. der Grafen von Hochberg, worauf sich eine Bibliothek u. Kunst- und Natura- lienkabinet befinden, u. 557 E.
Rohr, Baier. im Regenlandger, Abensberg an der Laber, mit ı Schl., vormals einer Augustinerprobstei, und &64 E: Schlacht vom 19. und 20. April hf“
Be ohrün, Oesster. Mil. im V. U. WW. des Landes unter der Ens an derLeitha, mit ı Schl. der Grafen von Harrach.
Rohrbach, Oester. Mfl. des Mühlvier- tels im Lande ob der Ens._
Rohrkopf, Bad, Spitze des Schwarz- waldes, 3,033 Fufs hoch.
oibon, Franz. Mfl. im Dep. Isere, Bz. S. Marcellin an der Galaura, mit 2,268 Einw. Mnf.in Tuch, Sergen und Ratinen.
Roigheim, Würtemb. D. oder Mfl. in derL, V. Unterneckar, O.A. Neckarsulm, mit 672 E.;
Roiselle, Franz. Mfl. im Dp. Somme, Bz. Peronne, mit 1,204 E.,
Roitsch, Preuls. Dorfin dem Sächs. HAgbz. Merseburg am Streng, mitıK,, 392 H. und 2,678 E., wor. viele Woilen- strumpfstricker, Krämer und Hand- werker,
Roketnitz, Roketnicze, Oester. St. an der Rokitenka, im Böhm. Kr. Königin-
rrätz, mit 64 H. und ı Papiermühle, auptort einer gräfl. Nostitzschen Herrschaft.
Rokitzan, Rokyczany, Oester. kön. St. am Klabawa, im Böhm. Kr. Pilsen, mit ı Stiftsk., 2yı H. und 2,226E. Bau auf Eisen; Hammerwerke.
Rokojänen, Rukujer, Südamer. Yöl- kerschaft im Britt. Guiana, welche jen- seits der Q. des Kamopi in bedeutender Anzahl in kleinen D. w den Kolonisten befreundet ist.
Rolduc, Nied. Mfl. am Worm, in der Prov. Limburg, mit 455 E.
Rolle, Helv. Mfl. Jam Genfersee, im Kant. Waadt.
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‚die Scala santa;
ehnt und mit
Er besteht aus einer ein-
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zigen langen Strafse, hat ıSchl. und mit den Umgebungen 2,329 E., die Uhrma-
cherei unterhalten. Weinbau; Mineral- quelle.
Rolpah,(Br. 29% 22° L. 99° 44°) Asiat. Hauptst. eines waldigen as Pers Distr. im Reiche Nepaul.
Rom,(Br. 19 53° 54 L. 300 7° 397° Päpstl. Hptst. des|] Re; RAR:=. nes, Distrikts, weicher mit Einschl. von ‚Tivoli und Subiaco 245,459 E. zählt und unmittelbar unter‘ dem. Papste steht, ohne zu einer Delegazion zu gehö- ren.— Rom ist noch immer, unerach- tet es Jöngst aufgehört hat, die Haupt- stadt des Universums zu seyn, eine der merkwürdigsten Städte, und so lange es sein Pantheon, seine Peterskirche, das Koliseum, die Stanzen und Lozen des Vatikans, die Sixtinische Kapelle, seine vielen Paläste, Gemälde- und Kunst-
Kom
‚sammilungen, seinen Apoll, Hermaphro-
diten. und tausend andere Kunstwerke behält, in Hinsicht der Kunst die Hpt- stadt der Erde. Es ist auf:ı2 Hügeln an der Tiber angelegt, hat einen Eautune- von 2l/ag M. und ein Areal von 515.892 OR., wird von einer starken Mauer ein- ei aus welcher ı9. Thore in
as Freie führen, und in ı4 RBionis ab- getheilt, worin 328 Kirchen, worunter man 8 Pfk, findet, 186 Klosterk., viele Hosp. und milde Stiftungen, und 35,900 H. gezählt werden. Es: giebt zwar viele unbebauete Gegenden, Gärten u. selbst Felder in der Stadt, doch sind im Gan- zen die Strafsen hübsch, regelmäfsig u. gut gepflastert, die H. im Ital. Geschmak- ke, ie Paläste im modernen Style, die öffentl. Plätze geräumig, mit herrli« chen Bildsäulen und Springbrunnien ge- schmückt, und überall drängen sich Se- henswürdigkeiten und Reminiszenzen dem Reisenden entgegen.
Die ı4 Quartiere oder Rionis dieser denkwürdigen Stadt sind: ı) Rione de Monti, welches die Hügel Quirinale, Viminale und Esquilino, den südöstlj- chen Theil der:Stadt, umfaflst. Hier sieht man das Coliseo, z81 Fuls lang, 481 breit und 1,616 im Umfange; den Palast des Laterans, jetzt ein Töchterwaisenh.; die K. S. Johann vom Lateran, die erste in der Stadt u. der kath. Christenheit; die K. S. Maria mag- giore mit den;Sixtinischen u. Borghesi-
schen Kapellen; die K. S. Maria della Navicella; die herrliche Dominikanerk. S. Clemente; die K. S. Maria nuova am Campo Vaccino mit dem dazu gehörigen Kl. u. seinen beiden antiken Sälen; die K.S. Stefano rotondo; die K. S. Loren. zo, aufserhaib der Stadtmauer mit den Katakomhen; die K, S, Sylvester mit dem Theatinerkl. und einer öffentli- chen Bibliothek: die Gonsulta, eines der weitläuftigsten Gebäude der'$t.; die schöne K. S. Maria di Loreto auf dem prächtigen Trajansplatz, wo auch die 14: Fuls hohe Trajanssäule steht;.das Nonnenkl. Nunciatella auf dem Forum . Nervä; der Neroplatz; die Triumphbo- gen Titus und Konstantins; die Kapelle mit dem berühmten Friclinium; die villa Giustiniani, Mattei, Altieri, Stroz- 2i, Negroni mit Resten der Diokletia- nischen Bäder; der Platz der 4 Fontä- nen; der Bogen des Gallien; die Fontä- ne di Lermine u. a. 2) Rione di Trevi, wo der ansehnl., aber uxrregelmälsige Platz vom Monte Cavallo mit dem Qui- rinal, dem jetzigen Residenzpalaste de»


