Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
305
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Ringleben,(Br. 519.#°.44')'Weim.D. in dem Eisenach. A. Rudstedt, an der wilden Gera, mit ı Kammergute, 92 H. und 577 E.

Ringsheim, Bad. D. j B. A. Ettenheim, mit ı97 H. und 1,080 E. Hanfbau und Hanfhandel.

Ringsted,(Br. 550 33°. L. 280 27° 42°) Dän. Landst. in dem Seeländ. A. Soröe, mit 4 Stralsen, ı K., 107 H. und 700 Ein-

wolhnern.: Ringwood, Britt. Mil. am'Atan, ın der Enz}: Sh, Hamt. Rinteln,(Br. 450 ıı 21 L. 269 43'39°*) Hess. Hauptst, der Grafschaft Schauen- urg, an der Weser, worüber eine Sie ist mit verfalle- nen Wällen umgeben, hatz Thore, ı Schl.,'ı luther., ı ref. K., i luth, Hosp., ı Armenh.,414 H. und 2,666 Einwoh- ner. Sitz der Regierung, Konsistoriums, Polizeikommission und Kommerzdepu-

tation. Gymnasium seit ı8:6. Einige PEREIDR; Handel, Schifffahrt. ı Glas- ütte.,

Riobamba,(s.Br. 10 41 46° L. 2980 55 22) Span. Hauptst. einer Intend. in der Neugranada Prov. Quito, am Fulse des Chimborasso, zwar durch das Erdbeben

von 1797 völlig verwüstet, aber von neuem und schöner aufigebauet, mit 20,000 E. und einiger Industrie. In der

Nähe. das berühmte Schwefelbergwerk zu Testan. wo

Rio Bravo, s. Nordflufs.

‚Bio Formoso, s. Formosa,

Rio de:S. Francesco, s. 8. Francesco.

Rio grande, s. Nordflufs.

Rio grande de Magaalena, s. Magda- lenenflufs.'

Rio grande dei Norte, Portug. Fl. in der Brasil. Capit. Para, welcher ans ei- nem gro[fsen perlenreichen See ent- springt und dem Ozeane zufällt.

Rio della Hacha, ‚Span. Fl. in der Neugranada Intend. Carthagena, wel- eher bei der St. und Haven Nuestra Senora des los Remedios(sonst Rio del- la Hacha genannt) dem Caraibischen Meere zufäilt.' i|

kio Janeiro, Port. Capitania in dem Königr. Brasilien, ein Küstenland, wel- ches im N. an die Gapit. Espiritu Santo u.:Mihnaes Geraes, im. an den Ozean, im S. an die Gap.deS. Paulo nm. im W. an S. Paulo u. Minas Geraes stölst u. von dem EI. Rio Janeiro bewässert wird. Ein herrliches Land unter dem schönsten Himmelsstriche, das nicht nur viele Tro- pengewächse, als Zucker, Kaffee, Indi- go und Baumwolle, sondern auch die

meisten Europäischen Cerealien und starke

Früchte hervorbringt und eine Viehzucht unterhält, auch Diamanten- gruben, aber keine Bergwerke hat. In ihrem Umfange liegt die jetzige Haupt- stadt der ganzen Port. Monarchie, Rio Janeiro, und sie ist daher die wichtig- ste Provinz von ganz Brasilien, ob sie gleich. für den Augenblick noch nicht viel mehr als 200,000 Einw. fassen mag, Vor der Errichtung des Gouv. 8. Cata- rina, wozu ihr südlicher Theil geschla- en ist, und vor der Ahsonderung der Cap. Espiritu Santo und Paraiba hatte sie einen weit. beträchtlichern Um- fang. Rio Janeiro,(8. Br. 220 54 2° L. 3340

22° ı') Port. Hauptstadt der Monarchie und der gleichn. Capit. in Brasilien, an der M, des Fl. Janeiro, die durch die KortsS. Cruz und Lozia beschützt wird. Sie liegt in einer; ungesunden Gegend,

eug. Stat. Handwörterbuch, 1I. Bd.

in dem Kinzig

‚königr, Rio della Plata

hat eine, auf einer hervorspringenden Erdzunge angelegte, Citadelle, S. Seba- stian, wornach sonst wohl die Stadt be- nanht wurde, ist schön und re elmälsig gebauet, mit geraden und enfieiterteh Stralsen, 1 prächtigen Kathedrale, vie- len K., Mönchs- und Nonnenkl., einer

Menge Kapellen und Hosp. und gegen

150,000. EB,(nach»Miorse; Grant rechnet erst 93,000 Einw., worunter 40,000 Neger seyn solien). ‚Residenz des Monarchen une ae höchsten Centralbehörden des

eichs, So wie eines Vizekönies; Bischofs. Mehrere Koläkier: Kaas Garten; Sternwarte; Münze. Vielerleä (sewerbe, besonders Zuckersiedereien Rumbrennereien, Thransiedereien, Fischbeinreifsereien, Segeltuchwebe- reien, Töpfereien, Twilsspinnerei; vie- le Künstler, worunter sich die Diaman- tenschleifer und Schneider, die Gold- und Silberarbeiter und Juwelirer aus- zeichnen. Vortreflicher Haven, welcher jetzt die ganze Portug, Flotte falst; aus- gebreiteter Handel mit128 Gro[shänd-«- lern; Mittelpunkt des ganzen Brasili- schen Handels, die Niederlage unge- heuerer Schätze und Reichthümer, wel- che durch den glänzenden Hof noch vermehrt und in Umtrieb gesetzt wer- den. Nirgends sieht man die kath. Kir- che in höherem Glanze und«-Pompe;z fast jeder Tag wechselt mit den pran- gendsten Prozessionen und selten ver- stummt der Klang der Glocken von den vielen Kirchen und Kiöstern. Üeber- haupt gehört Rio Janeiro gegenwärtig zu den glänzendsten Städten unseres

Eräballs und hebt sich von Tage zu

Tage mehr. In dem Havenbecken liegt die beiestigte Insel dos Cobras mit Schifitswerften, Ankerschmieden u. Ma- gazinen, und ıo Meilen von der Stadt der königl. Landsitz S, Carlos.

Rio Longo, Rio Monero, Afrik. Fluls auf der Küste Kongo.

Rio Negro, Port. Fi. in der Brasil. Capit. Para, welcher bei der$t. Negro dem Marafon zufällt.|

Rio del Norte, s. Nordflu/s.

Rio della Plata, s. Plaia.

Rio Salado, Span. Fl. in dem Vize-

welcher dem Paraane, zufällt. ea

Rio Ferde,.Portug. Fl. in Brasilien, welcher Gold und Diamanten mit sich führt.

Rioja, Span. Landschaft und frucht- bare Ebene in der Prov. Burgos, 61/, M. lang und q41/ breit. Sie wird in Ober- u. Niederrioja eingetheilt, wovon jene zu Burgos, diese zu Soria gehört.

Riom,(Br. 450 51 30° UL. 200 46° 50°) Franz. Hauptstadt eines Bez. von 42%,9r OM. und 135,250 E ,in dem Dep. Puy de Dö6me. Sie liegt auf einer Anhöhe, un- ter welcher sich der Eubenne durch- schlängelt, ist ziemiich gut gebauet, hat 3 K., 1,950 H. und 13,328 E._ Sitz ei- nes königl. Gerichtskots und Handels- gerichts. Mnf. in baumwollenen Zeu- chen, Siamoisen und Draps a Poil; ıg Gärbereien; ı Antimoniumfabr,; Lich- terziehereien. Gute Baumzucht und be- liebte Aprikosenpasteten. Fabrikaten- und Produktenhandel..

Riom les Montagnes, Franz, Stadt an der Veronne, im Dep. Gantal, Bz. Mau- riac, mit 714 RB.

ee der Phasis der Alten, Russ. Fluls, welcher am Kaukasus ent- springt, Grusien und Mingreul bewäs-

'sert und dem schwärzen Meere zufälit.

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