Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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300 ühs Rheinfelden, ‚Helv. St. am Rhein, worüber eine Brücke führt, mit I Stifts- kirche und 1,213 Einw., im Kanton Aar- au. Rheinfels, hohen Feisen am

Preufs. Festung auf einem Rhein, über der Stadt S.:Goar gelegen, ın dem Niederrhein. Pebz. Koblenz. Sie ist zwar 1794 88 schieift,wird jedoch wieder hergestellt werden. Gegenüber liegt die feste Katz oder Neukatzenelnbogen.

Rheingau, Nass. T'hal zwischen dem Pheine und der Höhe von Biberich bis unter Rüdesheim; reizend; fruchtbar u. vortreflich angebauet, das Vaterland der edelsten Rheinweine, bes. des Johannis- berger und Rüdesheimer

Rheinheim, Hess.$t: in dem Starken- burg. A. Lichtenberg, mit 259 H. u. 1,579 Einw.

Rheinkreis, Baier. Kreis zw. 240 45° bis 260 ı0. ö L. und 480 59° bis 499 32° n. Br., im N. an Hessen, im. an Baden, im$S, an Frankreich,

im W.an Preu- fsen, Oldenbnrg u. Homburg gränzend, 85,30 QM. grols. Ein völlig geschlosse- nes und arrondirtes Land, welches.von Zweigen des Wasgau durchzogen 15t, den Rhein zur Gränze hat, sonst aber von wehrern kleinen Flüssen, worunter die Queich und Lauter, bewässert wird, aınd viele reiche Thäler einschlielst, die Wein, Obst, Kastanien und Welsche Nüsse, Getraide, Garten- und Hülsen- früchte, Fiachs, Hanf, Tabak, Färber- röthe und Ho!z im UVeberflusse hervor- bringen, auch eine gule Viehzucht un- terhalten. In den Bergen findet man Eisen 32,400 Zentner, Quecksilber 672 Zntr., Steinkohlen und andere Minera- Jien. Der gröfsere Theil der 308,000 BE. bekennt sich zur kath., der kleinere zur inth. und reform. Religion; auch giebt es viele Juden, Herrnhuther u. Ss. w. Der Kreis enthält 4 Bezirke: ı) Fran- kenthal, 2) Landau, 3) Kaiserslantern, 4) Zweybrücken. Der Sitz des Generaikom- nissariats ist zu Speyer, des Appella- tionsgerichts zu Zweybrücken. "Rheinmagen, Remagen, Preufs. St. am Rhein, in dem, Niederrkein. Rebz. Koblenz, mit ı kath., ı ref. K. und 790 Einw, Röm. Alterthümer, Rheinprovinz, Hess. Prv. am Rhein. Sie gränzt im N. mit Nassau, im O. mit der Prov. Starkenkurg, im 8, mit. dem Baier. Rheinkr., im W. mit Homburg und der N Ba Sei und ist 481/4, QM. grofs, mit 155,2. , mei- stens k: tn Den. doch mat auch viele Protestanten und Juden. Das Land ist gebirgig; hier laufen die Vor- berge des Wasgau mit dem Donners- berge aus. Der Rhein umkreiset es in einem grofsen Halbzirkel und nimmt alle kleinen kleinen Ebenen sind reich an Korn, Garten- und Hülsenfrüchten, Flachs, Tabak, Zichorien Wein, Obst u. Holz; die Viehzucht ist sehr ausgebreitet, man fängt eine Menge Fische, besonders Sal- me, unterhält Bienenzucht und fördert Salz und Eisen zu Tage. Der Kunstfleils beschäftigt sich mit wenigen Gegenstän- den, besonders Gärbereien, Baumwol- lenzeuchweberei und doch werfen die natürlichen Güter des Landes so viele Artikel in die Schaale der Ansfuhr, dafs es die Bilanz für sich fat Dazu kömmt nunnoch eine lebhafte Spedition und Rheinschifffahrt, die mit dem Handel jetzt zu neuem Leben er-

Flüsse auf. Die Thäler u.

‚Spindeln beschäftigen,

Leineweberei,

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wachen. Die Provinz wird in folgende Kantone eingetheilt: ı) Mainz mit 26,400 2) Niederulm mit 12,113, 3) Oberingel. heim mit 15,523, 4) Bingen mit 3,291,) Wilstein mit 10,806, 6) Wörstadt mit 14,403, 7) Oppenheim mit 14,606, 8) Becht- heim mit 15,834, ‚9) Alzey mit 15,916, 10) Pfeddersheim mit 14,575 und ısı Worms mit 5,718 E. Hauptst und überhaupt die gröfste und vornehmste Stadt aller Hes. sischen Staaten ist Mainz, welche zu- gleich eine Deutsche Bundesfestung aus. macht.

Rheinsberg, Preufs. St. in dem Bran- denburg. Regbz. Poiısdam am Rhin und Gninericksee; angelegt, mit ı schönen Schl., 192 DH. und 1,898 E. ı Fajanzefabr., r Glashütte.

Bheinzabern, Franz. Mfl. am Erle. bäch, in dem Dp. Niederrhein, Bz. Wei- {senburg., mit 1,004 BE. rn.

Rhens, Rees, Preufs. St. im Nie- derrhein. Rbz. Koblenz am Aheine, mit %6 BR.

e Bhienek, Baier. Standesherrschaft im Untermainkreise 1,75 QM. mit 2,050E,, welche dem Fürsten von Colloredo ge- hört. Sie ist nur ein kleiner Theil der vorm. gleichn. Deutschen Reichsgraf- schaft ın Franken,

wovon die grölsere Hälfte mit dem Untermainkr. unmittel- bar vereinigt ist.| Rhin, Preufs. Fl. in der Prov. Bran- denburg, welcher an den Gränzen von Mecklenburg- Strelitz entsteht, Rheins- berg, Ruppin und Fehrbellin vorbei- geht und bei Rhinow in die Havel fällt. Er ist durch den Bultgraben mit der Dosse vereinigt. und dient zur Holz- flöfse. Rhinow, Preufs. St. denb. Rbz. Potsdam am Rhin, mit 52 H, und 460 E.

Bhode Island, Nordamer. Staat zw. 410 17 bis 420 n. Br., im N. und. an Massachusetts, im S. an den Atlant, Ozean, im. W. an Connecticut. gränzend, 73,90 QM. grofs. Das Land ist wellen- 'örmig eben, wird vom Pawtucket, Paw- catuk und Charles bewässert, hat ein zwar gesundes, aber doch noch sehr kaltes Klima, und eignet sich grölsten- theils mehr zur Viehzucht; als zum Ak- kerbau. Doch bauet man auf der Süd- seite vieles Getraide, Flachs und Gar- tenfrüchte. Holz ist noch im Ueber- {lusse vorhanden. Die.hier fallenden Pferde sind vortreflich. Aus dem Mi- nieralreiche hat man Eisen nnd eine Mi- neralquelle unweit Providence. Die Volksmenge belief sich ı8ı0 auf 76,981 Ind., nämlich; 73,214 Weilse, 108 Skla- ven und 3,609 freie Farbige; noch findet man gegen soo Indier im Umfange des Staats.. Die Baptisten machen die zahl- reichste Volksklasse aus;. auf diese fol- ‚gen die Kongregationalen und Episko- palen; Mährische Brüder und Juden sind,wenige vorhanden. Die Nahrungs» zweige beruhen auf Viehzucht, Acker- bau, Fischerei und einigen Gewerben; man findet ı7 Twifsmaschinen, die 14,2 einige Wollen- mnf., viele Papiermühlen und Eisen- werke, wovon die meisten in der Nähe von Providence errichtet sind. Die Hauptausfuhr beruhet auf Garn, Häu- ten, Holz, Pferden, Rindvieh, Schwel- nen, Fischen, Käse, Butter, Eiern, Mehl, Branntwein, baumwollenen beü- chen und Twils. In den Häven des Staats befinden sichgegen 600 eigen®

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