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Neqguisat, Franz, St. im Dep. Avey-
ron, Bez, Rhodez, mit 2,080 E. h
. Resina, Siz. Mil. in der Prov. Napo- li, dıcht n«ben Portici, von welchem ihn der kön, Palast scheidet, mit 7,735 Einw. Er steht zum Theil über dem alten Her- culanum.|
Resalution, Australeiland unter 170 24’ s. Br., zu dem gefährlichen Archipel gehörig.
Resulabad,(Br.260 38° L. 070 26°) Hind. St. in.der Prov. Agra, Bz. Etaweh.
Retford, Britt. Mfl. in der Engl. Sh, Nottingham, mit Malz- und Hopfen- handel,
Rethel,(Br. 490. 35° L. 220 5°) Franz. Hauptst. eines Bez. von 31,96 QM. und 58,108 E., im Dep. Ardennen. Sie liegt am Aisne, hat 8ıo H. und 4,862 E., und unterhält Mnf. in Wollenzeuchen, Flor, Leinewand, Sergen und Kattun, treibt auch Kornhandel. Sie war vormals eine Besitzung des Hauses Mazarini; der be- rühmte Kardinal brachte sie 1659 an sein Haus, von welchem sie 1747 an die Fami- lie von Ammont kam.
Rethem, Han. A. in der Prov. Lüne- hure ie 787 H. u. 4,792 E.
ethem, Man. St. und Amtssitz an der Aller, in der Prov. Lüneburg, mit 134 H. und 038 E,
Rethwisch, Dän. Schl. und Amt von Y, QM., in dem Grofsherzogthum Hol- stein, worauf vorm. einige Herzöge von Holstein Plön residirt haben,
Retiers, Franz. Kirchsp. im Dp. Lile- Vilaine, Bz, Vitre, mit 3,0497 E.
Retigharum, Reddygoodum,(Br. ı60 53’ 1. 989% 20°) Britt. ‚St. in den nördl. Kirkars, der Präs. Madras, Distrikt Con- 'dapiliy.
Retlimo, Osman. St. und Sitz eines Sandsch. auf derInselKirid, mit verfal- lenen Festungswerken und 6,000 Einw., die von Feld-, Garten- und Weinbau sioh nähren. Man unterhält 7 Seifensie- dereien. Der Haven ist versandet, und nur uoch für Barken zugänglich.
Retipura,{Br. 210 z L. 960, Hind. St. in der Pr. Berar, zu den Besitzungen des Nizam gehörig.
Retteg,\Br. 4799’ 50° L. 4x0 40° 40°’) Oester. Mfl. am Szamos, in der Siebenb, Gesp.Innerszolnok, mit ı reform. und ı griech. K.
„ Rety, Fr. St. im Dp, Pas.de Calais, Bz. Boulogne, mit 1,002 E. ı Glashütte; ı Steinkohlengrube; ı Steingrube, wo man harten Stinkal findet.
hetz, Reetz, Preuls. St. in dem Bran- denb. Rbz. Frankfurt an der Ihna, mit 220 H. und 1,3694 E: Tuchweberei mit gr Stühlen(1,679 Sück), ı Hutmacherei(425 Stück). g-’ P\
m Retzstadt, Baier. Mfl. im Untermain- land. Karlstadt, mit 860 E.
Reuilly, Franz. St. im Dp. Indre, Bz. Issoudun, mit 1,712 E. Weinbau,
Reuland, Preufs. Mil. in dem Nie- derrhein. Rgbz. Trier am Linsterbache und Kirchsp. von 2,217 E.
Reus,(Br, 410-9 8° L. 180 48° 30°%) Span. Ciudade in einer fruchtbaren Ebe- ne der Prov. Cataluna, ıYa M. vom Meere. Eine Schöpfung des letzteren
Viertels des ı8ten Jahrhunderts, welche
aus eihem blofsen Dorfe zu einer blü- henden St. angewachsen, und jetzt ı Pfk.,4 Kl, ı Hosp., 2 grofse Armenh., ı schönes Rathh. ,.ı Theater, 3,00 H. und 20,000 E:(1797 19,886) zählt. Mnf. in Sei- denband und Gurten, mit Aso Stühlen,
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in Halbzeuchen, mit 200 Stühlen;'wel- che 500 Zutr, Seide und Baumwolle ver- brauchen, in Flachs- und Härfgarn 4% welche 3,000 Spinnerinnen beschäftigen, in Schnüren 2, in seidenen Tüchern 2% in seidenen Strümpfen 4, in gedruckten Kattunen ı mit 40 Stühlen, in baumwol- lenen Bändern 12; dann 333 Baumwol-
‚lenspinnereien, ı2 Seidenfärbereien, 112
Branntwein- und Liqueurbrennereien, 30 Gärbereien, 7 Seifensiedereien, 13 Hut- fabr. Erhebl. Handel über den Haven Salou, den man mit der St. durch einen Kanal zu verbinden beabsichtigt; jährl. werden 68 bis 80,000 Ohmen Branntwein, 7. bis 20,000 Ohmen Wein, ı0 bis 15,000 Säcke"mit Haselnüssen, Mandeln und Anis, viele Kisten mit Seiden- und Baumwollenwaaren, Papier u. s. w. ans- geführt: einige Häuser handeln auck mit Stockfischen,’Thunfischen und Sar- dinhas.
Reuse, Helv’ Fl., welcher oberhalb S. Suipice im Fürstenthume Neufchatel einen Katarakt macht, und in den Neuf-
:-chateller See geht.
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Reufs, Helv. Fl:, O. auf dem Furca und$S, Gotthard, M. bei Bruck in die Aar, nachdem er den Vierwaldstädtersee durchströmt, denselben schiffbar bei Lucern verlassen und die Kantone Lu- cern und Aargau bewässert.
Reufs, Deutsches reichsfürstl. Haus, welches das unmittelbare Fürstenthum Reufs Besitzt und auf dem Deutschen Bundestage mit beiden Hohenzollern, Liechtenstein, Waldeck u. beiden Lip- pe die sechszehnte Stelle einnimmt, im Plenum aber 2 Stimmen führt.— Die Herren Reuls von Plauen gehören zu Deutschlands ältesten edlen Geschlech- tern, und besalsen schon im ııten Jahr- hunderte die Würde eines Voigts des Reichs. Schon Heinrich I., Graf von Gleisberg, theilte das Haus in 5 Linien, zu Weyda, Gera und Plauen, wovon Jje- doch die beiden ersteren im sechszehn- ten Jahrhunderte ausstarben und.blols die Plauensche übrig blieb, die den Stamm erhielt nu. jetzt in 2 Hauptlinien zerfällt: a) die ältere Linie, welche nur aus einem Aste besteht und b) die jün- gere Linie, welche sich in die Aeste Schleitz mit dem appanagirten Neben- aste zu Köstritz, Lobenstein und Ebers- dorf abiheilt, Ein vierter Ast dieser jün- gern Linie, der zu Gera, ist seit 1802 er- loschen, und seine Besitzungen werden von der jüngeren Linie ungetheilt be- sessen und verwaltet. Das-ganze Haug
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ist Jutherischer Religion: alle männl.
Glieder desselben führen den Namen Heinrich, und unterscheiden sich blofs durch die beigesetzte Ziffer, die in jeder der beiden Hauptlinien besonders fort- läuft. Musterhafte Familienverträg, verbinden beide Linien. Seit alter Zei;
. führt der älteste regierende Reuls de„
Titel: des ganzen Stammes Aeltester hat bei allen gemeinschaftl, und Ge? schlechtsangelegenheiten das Direkto, rium und ist primus inter pares,„ Reufs,‘ Deutsches Fürstenthum im Voigtiande in 2 abgesonderten Stücken, wovon das nordöstl. Prov. Sachsen, Gotha und Weimar, das südwesti. zwischen. Weimar, Schwarz- burg, Kohburg, Baiern und Sachsen liegt. Beide Stücke enthalten zusammen 28%, OM. mit 74,58: E., ing St.,’3 MA. und 285 D. Das Land ist, meistens berzig, hät aber viele, mit Sächsischem’ Fleifse
angebauete Thäler, wirdim N,©. von
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zw. der Preufs..


