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Pusterthal, Oester. Thal in der Prv. Tyrol, welches den östlichen Theil des Landes ausmacht und von den Flüssen Rienz, Drave u.-Isel durchflossen wird. Es hat guten Korn- und Flachsbau, Hornvieh- und Schaafzucht; auch Berg- bau. ‚Der Hauptort ist Lienz,|
Pustomirz, Oester. Mil im Mähr, Kr. Brünn, mit 102 H. u. 700 E.
Pustosersk,(Br. 670 30° L. 69°) Russ. M£fl. an der M. der Petschora in den Pustoscro, im Gouv. Archaugelsk, mit 50.H. und 600 E., die Rindvieh- u. Pier- dezucht, aber keinen Ackerbau mehr haben. i
Pu-ta-la, Thibet. Kloster anf einem Berge, der Prov. U, wo der Dalai Lama seinen gewöhnl. Sitz hat.
Putbus, Preufs. Mil. und Schl. auf der Insel Rügen, des Pommern. Rgbz. Stralsund, das Stammhaus der gräfl. Fa- milie von Putbus. i
Putellam,(Br. 80 51.070 30°) Britt. St. auf der Westküste der Insel Seilan, mit ı Fort; merkwürdig wegen seiner Salzwerke, die ganz Seilan versorgen.
Putiwti,(Br. 520 21° Li 519 40%) Russ. Kreisst, des Gouv. Kursk, am Sem, mit 19 K., ı Kl., 55 Krongebäuden, 1,123 H., 314 Krambuden und 8,832 E. ı Vitrioisie- derei, 5 Ziegeleien. Landhandel.
Putney, Britt. Mfl. in der Engl. Sh. Middlesex, mit vielen Landhäusern.
Putnok,(Br. 480 17%. 28° L. 380 6 40°) Oester. Mil. in der Ung.::Gesp.. Gömör am Sajo, mit ı kath. u. ı lJuth. K.
+ PuttanSomnaut,(Br. 200 57‘ L. 880 2°) Hind. St. auf der Südwestküste der Prv. und Halbinsel Guzurate, einem Hadsbu- tenfürsten zuständig.
Putten, Nied. Eiland in der Maas, zu der Prov. Holland südl. Theils BedriE
Puiten, Niederl, D, in der Provinz Geldern, mit 2,258 E.
Puttlitz, Preufs.st. an derStepenitz, in dem Brandenb. RAgbz. Potsdam, mit 143 H. und 927 E., wörunter viele Schuh- wmacher. Stammhaus der Gänse von Puttlitz.
Pütuamayo, groiser Südamer. Strom, welcher das Span. Vizekön. Neugranada bewässert und dem Maraüon zufällt.
Putzig, s. Pantzke,
Putzleinsdorf,: Oester. Mfl. in dem Lande ob der Ens, Mühlviertel.
Puy, tBr.:450 2° gi" L. 21032’ 45%) Fr. Hptst. des Dp. Oberloire und eines Bez, von 3456 QM. und 116,186 E, Eine gut
gebauete St. auf einer Anhöbe, unter weicher der Borne durchllieflst,; mit ı
Kathedrale, ı2 K., worunter.$. Laurent mit dem Grabe du Guesclins, 2,926. H. und 12,069 E. Handelsgericht,. Spitzen- klöppelei(in und uım‘der St. mit 20,000 Arb,, die für 760,000 Gulden, doch mei- stens gemeine Waaren liefern), Wollen- zeuch- und Leineweberei, Musselin- mnf,,ı Fajanze-,,ı Nudel-, ı Gulswaa- renfabr.; etwas Handel. Die Promenade Breuil.
Puy Beliard, Franz. Mfl. im: Depart. Vendee, Bz. Fontenay le Comte, ınit 300 Einw. a.
Puy de Döme, Frana. Bergspit2e im Dep. Puy de Döme, 4,902 Puls über dem Spiegel des’ Meers. Sie ist von einer
Menge niedriger Berge umringt, die alkei
den
verener Gebirgskamim. gehören. ssPuy de: Döme,,
im südöstl. Frankreich zw. 200 2* bis 210
4196. L: und 450 86° bis:469 nm. Br, im
N. an Allier ‚ 1m O.>an. Loire ‚im San
amen Puy führen und zum Au-
Franzi: Departemens
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Öberlöoire und Cantal, im W. an Cor- reze und Creuse gränzend, 154506 UM. großs. Oberfläche: ein hoch gelegenes, mit Bergen und Thälern angefülltes Land. Boden: auf den Bergen und An- höhen steinig, trocken und.hitzig, mei- stens vulkanischer Natur; in dem schö- nen Thale:von Limagne steht dıe vege- tabilische Erde mehrere Fufs über der
Oberfläche und ist äulserst produktiv. :. der Auvergner Gebirgskamm,
der hier seine höchsten Spitzen, Puy de Döme und Montdor, aufthürmt. Gewäs- ser.: Allier, Dore, Sioule, Couze, Dolo- re, Veyre; mehrere Teiche und kleine Bergseen; zahlreiche Mineralwasser zu
Clermsar, S.Mion, Chateldon u. a. Kli-
ma: auf und an den Gebirgen rauh und unfreundlich, in den Thälern milde und angenehm, doch herrscht im Sommer eine brennende Hitze und im Winier wird es zuweilen selir kalt! Stürme u. heitige Windstölse sind auf den Gebir- gen, Gewitter und Hagelschauer in den
Thälern häufig. Produkte: Getraide, Hülsenfrüchte, Hanf, Flachs, Obst,
Wein, Holz, die gewöhnl. Hausthiere und Geflügel, Fische, Bienen, Blei, Bi» sen, Spiesglanz, Marmor, Basalt, Opkit, Steinkoblen Volksmenge 1810: 542 534 meistehsKatholikeu, doch giebt es auch viele Keformirte Nahrungszweige: Ak- kerbau, besonders im Thale vo Li- miagne, wo man die ergiebigsten Aern- ten erhält; Weinbau,:-doch ist das Ge=- wächs nur mittelmälsig; starker Obst- bau, auch Kastanien als Erodsurrogat, Kirschen zu Kirschbranntwein u. Nüsse zum Nufsöl;ansehnliche Viehzucht, die vortrefl. Kuh- und Ziegenkäse liefert; Bergbau auf Eisen(5,000 Zntr.) und auf Steinkohlen(240,009 ZAntr.); lebhafter Kunstfieils,. doch müssen noch vieie Menschen ihr Brod aufserhalb der Prov, suchen. Ausfuhr: etwas Korn,. vieler Hanf, Vieh, Wolie, Butter, Käse, Talg, Leder, Bauholz und Bretter, wollene u. bzumwollene Zeuche, Papier, Quirkail« leriewaaren, Messer, Scheeren und an- Gderes schneidendes Zeug, Antimoniun, Mühlsteine. Staatsverbindung: die Prv. sendet 4 Deput. zur Kamıner und gehö:s zur 19. Militärdivision, zur ı0. Forstkon- servation, zur Diözese von Clermont n. unter den königl. Gerichtshof zu Biom. Eintheilung: in% Bezirke, 50 Kantone und 453 Gemeinden. TR
Puy Laurens,(Br. 439 34°. 14.190 42% Frana2.:St. im Dp. Varn, Bez. Lavaurs am: Ursprunge des Girou, mit 55H. u: 5,209 E: Wollenzeuchweberei. si Puy:2 Eneque, Franz. Stadt am Lot, im.Dp- Lot, Bez. Cahors, mit 130 H. und 1,530:#. R>_=
"Puy 8. Martin, Franz. Mfl. im Dep. Dröme, Bez. Die, mit 660 BE.=.
Puy: Miclan, Franz: Mil. im Denart. Lot-Garonne,-Bz, Marmande, mit 55 U: u. Kirchsp. von 1,030: R. ei
Puy Mirol, Franz. Mil. im Dp. Lot- Garonne, Bz.-Agen, mit 1,263. B,
Puyia Roque, Franz St. im Dep. Farn:Garonne, Bz. Montauban, mit 180 H.öund 2,080 BE. Töpferrien. Se
" Puycerda, SPan, Villa am Segre, in der Prov. Cataluna; bemauert, mit.ı.Ci- tadelle u. 1,500.B.
x Pyistaurtinsel, Australeiiand, zu der Gruppe«dier‘ Rreundschaftsinseln gehö- rig, die süglichsie derselben.«2° Sir Horte, Brireo» ME. Hin der Ener. Sh. Gloukssster; umisideagröfsten und'voll


