Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
Seite
271
Einzelbild herunterladen

\ An den Es j))"1 N £ e i| l Des bewo 2 And a, ‚sawtelen| 2 Amin, 3 Kt

lin, Pre E burg, mit r Fat euilly, Fr Fr Be » Bez, Lochy= ı). h ®{ r) I at 1% eufsen, u©| ' s sc 1 239 10 bis h rei In. ey

e H 4ppe, Kup En Baiern ud en jederlanie 1 Bi. Au em Iren dA\nuhitı eberg inind Beetmt, au nicht Fan) Mn, win rlielst das|. Bıhalt, in

von Schwi Med nm iche Baklar. 2° ‚ne his ub seinen Gi Ben Inh Ganz geiren ie dem ii| rchie bet dME et I hatel Areal Mn; nacllan JM. Die ösll Sülfte bil; u I; Ih; aus eine wi Weit sata jurchsetzte| Mn een lt in Schlesied ron haiul in Sachsen] ME oem lit ‚und dem# Ss grimul:

wird, Die) su Bil jtg Rhein,| 3 aıhen Hip ih[a#71= a n ‚wchzogen,| a El

‚uch jenseitf is Ds au

le die&i Phil. I\ hat meistl f ‚d- ar aber na E: Auen eul gen, Ue euhtbare Ne lie, he tälfte nebe| ME a Strichen u kan

pe; r EtBusel, u art H 2" wit} hefl ar ger J del j, Disc I en ien! Be ga) Str BEE, Min, Preg hr if{ e gs FM)

rn Ds e r n e wi est® er) i 44; Eer u A Li v p 1 4 ned

£ ik 4 um fe uAU eue wiw

Dr | =:

u a 1 Bi h A> Dane

Pre

nal. 4) Binnensee: unter den grölsern der Spirding, Arendsee, Goplo, Gnese- rich, die beiden Mannsfelder u. der Neuf- chateller' See. 5) Mineralwasser: zahl- reich, die vornehmsten bei Warmbrunn, Driburg, Freienwalde, Flinsberg u. be- sonders Aachen.' Klima: gemäfsigt und

esund, nur veränderlich und feucht in dan Umgebungen. der Ostsee, wo. auch

Stürme und Orkane nicht selten sind,

u. rauber in den Gebirgsstrichen, Pro- dukte: Getraide, darunter auch Buch- waizen, Hüisenfrüchte, Gartenfrüchte (Teltower Rüben), Flachs, Hanf, Tabak, Hopfen, Zichorien, Waid, Safran, Obst, Wein(Rhein- und Moselerweine), Holz, die gewöhnlichen Hausthiere, Wild, Geflügel(Pommernsche Gänse, Haller Lerchen), 6ee- und Flufsfische, Bienen, Kermes, Silber, Kupfer, Blei, Eisen, Vitriol, Alaun, Salpeter, Salz, Stein- kohlen, Torf u. s. w.-Volksmenge 1817: mit Militär und Neufchatel ı0o Mill., nach Demjan ohne Militair 9,822,000 Ind. in 1,020 St., 292 Mfl. und 36,704 D. Das Gros der Nation besteht aus Deutschen, deren Sprache nicht allein Gerichts-, Bücher- und Kirchenspräche, sondern, mit Ausnahme von eufchatel, Saar Louis: und einiger andern Ortschaften an Frankreichs Gränze, auch die aller gebildeten Volksklassen ist. Von Sla- wischerı Stamme leben Wenden in Schlesien, Brandenburg und Pommern, aber nur zum Theile mit eigner Spra- che; Kassuben mit eigenem Dialekte in Pommern; Polen mit eigner Sprache in Posen und Wöästpreufsen; Lithauer mit eignem Dialekte in Ostpreulsen; Kuren und Letten ebendaselbst mit eigenem Dialekte. Griechen finden sich in Preu- {sen und Schlesien, Franzosen in Neuf- chatel und Saar Louis, und nebst Wal- lonen und- Böhmen als Kolonisten in verschiedenen Provinzen. Juden sind, mit Ausnahme einiger Städte, überall zerstreuet. Der Religion nach theilt sich die Preuls. Nation in Lutheraner (6,100,000), in Reform.(Hofreligion, höch- stens 350,000), in Rath.(3,500,000) u. in Ju- den(75,000): der Mennonisten mögen etwa 14,000, der Mähr. Brüder 7,000, der Pieti- sten u. Unitarier 3,000, u. der Griechen Soo seyn. Alle christlichen Glaubenspar- teien genielsen gleiche bürgerl. Rechte. in Hinsicht der Standesverschiedenheit unterscheiden sich Adel, Klerus, Bür- ger u. Bauern mit verschiedenen Rech- ten, doch hat vor dem Gesetze kein Stand Norzüge, und der Adel trägt ver-

hältnilsmälsig zu den Lasten des Staats.

bei. Blols der vormalige reichsunmit- telbare Adel, oder die Standesherrn, ge- nielsen gewisser Vorzüge und Begün- stigungen. Kultur desBodens: der nicht immer dankbare Preufs. Boden ist in den meisten Prov. auf das Befste ange- bauet und der möglichste Ertrag ihm abgezwungen, in andern Prov., beson- ders jenseits ıler Oder, steht die Kultur nicht auf ‚derselben Stufe, und diese sind noch vieler Verbesserungen fähig. Der Feldbau liefert nicht allein so vie- les Korn, als der Staat bedart, sondern man hat auch in Mitteljahren davon übrig., Die Handelskräuter werden nicht hinreichend gebauet, und Preu- [sen bedarf noch Zufuhr an Flachs, Hanf, Tabak und an Farbekräutern. Eben 30 liefert der Weinbau am Rhein, en der Mosel, an der Aar undan der Nahe den nöthigen Bedarf nicht; aber hat man übrig. Holz macht eine

‚Leder- und Tabaksfabr.,

Obst

Pre 271

Stapelwaare der Monarchie aus._ Die Viehzucht ist im Ganzen zureichend; blols zur Remonte der Kavalerie bedarf man Zufuhr, so wie auch keine eigent- lichen Luxuspferde gezogen werden. Besonders ausgebreitet ist die Schaaf- zucht(gegen ı6 Mill. Stück) und die Schweinezucht, letztere in den West- phälischen Provinzen. Auch die Ge-

flügel- und Bienenzucht dürften hin- reichen. Die Fischerei an den Küster

der Ostsee und in einigen Seen und Strömen ist von grolser Wichtigkeit. Der Bergbau liefert jährlich an:Gold 2, an Silber 22,322 Mark, an Kupfer 34235, an Blei 32,353, an Eisen 465,723, an Kobalt 2,698, an Zink 60,106 und an Salz 1,684,934 Zntr. Kunstfleils: von der Ker gierung aulserord. begünstigt und daher im Ganzen blühbend,:ı Einige Fabrikate werden'selbst in solchem Ueberflusse geliefert, dafs sie einen beträchtlichen Artikel der Ausfuhr ausmachen. Die industriereichsten Prov. des Staats sind Kieve-Berg, Schlesien, Brandenburg u. Sachsen, ‚aber auch in einigen Strichen Westphalens, wie in den Kbz. Minden und Niederrhein, wie im Rbz, Aachen,

‚findet sich ein sehr lebhafter GeWwerbs-

fleifs, und das kleine Nenufchatel macht beinahe eine.einzige Manufaktur aus. Die Hauptmanufakturen bestehen in Leinewand, wovon Schlesien ailein für ır Mill. und Bielefeld für 3 Mill, Rthlr. liefert, in Wolle, wovon Schlesien für 5 Mill., der Rbz. Aachen für 3 Mill. Rthlr. liefert, und in Eisen, wofür Kle- ve-Berg den Stapel macht. Aufser die- sen 3 Hauptzweigen ‚des Kunstfleilses hat man ansehnliche Baumwollenmnf,, Zuckersiede- reien, Kupfer- und Messingarbeiten, Stärke-, Puder-, Fajanze- und Porzel- lanfabr., viele Glashütten, Papiermüh- len, Wachsbleichen, Potaschen- u. Vi- triolsiedereien, Brauereien und Brenne- reien. Handel: im Innern sehr lebhaft und befördert durch die Lage an der Ostsee, durch die vielen schiffbaren Fiüsse u. Kanäle und durch gute Heer- stralsen; der äufsere Handel aber doch noch nicht, was er unter diesen Um- ständen seyn mülste, wenn gleich Preu- fsen Land- und Seehandel treibt! An dem Seehandel nehmen besonders Dan- zig, Stettin, Königsberg, Elbing, Stral. sund,. Memeli und Kolberg Antheil, Haupthandelsplätze im Innern sind Ber. lin, Breslau, Magdeburg, Bielefeld, El- berfeld, Aachen, Koblenz, Kölln, Mün- ster, Naumburg und Frankfurt an der Oder; Messen existiren za Naumburg, Frankfurt an der Oder und Magdeburz. Wissenschaftliche Kultur: dıe Preufsen behaupten unter den Deutschen Völ- kerschaften in der, Literatur wo nicht den ersten, doch einen sehr vorzügli- chen Rang, und für die Ausbreitung der Wissenschaften wird überall mit grölster Freigebigkeit gesorgt. Berlin hat eine sehr achtungswerthe Akademie der Wissenschaften; zu Halle, Erfurt, Königsberg, Breslau und in andern St. finden sich ebenfalls gelehrte Vereine; die vornehmsten Universitäten sind zu Berlin, Halle, Königsberg, Breslau; grolse Gymnasien zu Berlin, Magde- burg, Schulpforte, Danzig, Königsberg, Breslau u. s. w:;. manuichfach«-)fs- anstalten u. s. w. Staatsverfassung; die Regierungsform war bisher uneinge- schränkt und der Monarch an kein(je: setz gebunden, aber er selbst hat ver-