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I. Velo.
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die vornehnisten Fabriken bestehen in Zucker, Tabak, Metallwaaren, Silber- geschirr, plattirten Waaren, Wachslei- newand,_ Kattun,. Strümpfen,'Lanen, Papier, Hüten, schen, Nägeln, Heche!n und Spinnma- schinen, seidenen Zeuchen und Strüm- Per, Fajanze und Töpfen u. s w.; chriftgielserei. Lebhafter und wichti«» ger Handel, befördert durch 4 Bınken, mit einem Kapitale von 6,350,00r Doll, durch ıı Assekuranzgeselischaften und durch die sichere und gute Rhede im Delaware, wo jährl. gegen 1,&0 Schiffe ein- u. eben so viele ausklari’ien; 181o kamen 1,198Schiffe an und 1,14 glengen ab; die Ausfuhr betrug 10,99;398 Doll. Die Tonnenzahl der eignen Schifte he- trägt 121,433. Die Hauptawfuhrartikel sind Mehl, Zimmerholz, Eien, Kupfer, Getraide und Viktualien. Die Schiffe gehen nach Westindien, nach den Ca- narias und, Acores, nach Grofsbritta- nien, Spanien, Frankreich, Portugal, den Niederlanden ınd Hansesiädten, selbst nach Italien, Trieste und. Ismir. Hauptmünze des gaızen Freistaats; das
neue Theater; Gra’s Garten. Glän- zende, aber theuere,ebensart, Schlech--
tes Trinkwasser, di nahen Sümpfe und das hier oft wüthenle gelbe Fieber ver- leiden den Aufenthlt in dieser Ersten der Nordamer. Stäte. $. Philipp, Spa. Villa in der Cara- eas Intendant. CGarzas, am Yarani, mit 6,800 E. und lebhaftr Industrie. $: Philipp de Bnguela, 8. Felibe de Benguela, Port. S. und Haveu auf der Westküste von Afıka, im Reiche Ben- guela, Sitz eines bınmandanten, $. Philippe,de Fierto Velo, s. Puerto
$. Philippe, Ned. ruinirtes Fort in der Prov. Westflanern, an der Schelde.
Philippeville, Br. 50° ıı‘ 19°“ L. 220 ı2° 19°‘) Nied. festeSt, und Hauptort ei- nes eigenen Distrits, wozu aber keine Kantone gehören, in der Prov. Namur. Sie liegt auf einm Berge an den Bä- chen Jamagne undBridou, bildet eine regelmälsige Figuı mit 5 grolsen Boll- werken und einm Graben umgeben, ist gut gebauet un: hat 330 H. und 1,115 E. Strumpfwebere.
. Philippine,: Nid. St. am_Swemmer Ho&äcle, einem Schädearme, in der Pr. Zeeland, mit 650 E,
Philippinen,#siat. Archipel von mehr als 1,200 gröfern und kleinern.In- seln, zwischen ı%& bis 14506. L.undz bis 19° n. Br., von dem Austraiozeane und dem Schines. Jeere umgeben. Der Flächeninhalt der rölsern Inseln, wo-
zu auch Magindasao gehört, beträgt mach Velardos Chate 6,502;70 QM., wo-
von ein Theil der Spaniern gehorcht,
“ der andere aber ınter einländischen
Fürsten steht. De Obertläche dieser sämmtlichen Inselr ist voller Gebirge, zwischen welchen ich reiche u. Irucht- bare Lhäler ausbreten; unter den Ber- en werfen ı0, worunter besonders der layon auf Lugon,Feuer aus. Der Bo- den ist fett, fruckbar und äulserst er- iebig; eine Menje kleiner Flüsse und Bäche gewähren ane hinreichende Be-
wässerung. Untir den Fl. haben der
". Tajo und Chiguitc anf Lugon und der ‚Butuan und Magindanao zuf Maginda-
nao' den längsten Lauf, Grolse Binnen«
see’n enthalten sowohl Lucon als Mia- &indanao; auf erserer lusel ist die La- ‚guna und Cayagan, auf leizterer die La-
Leder, Schroot,,. Rut-
nisse des Lebens ein.
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‚gunen von Liano und Magindanao, 'euchte Wärme und grolse ‚Veränder- lichkeit der Temperatur zeichnen das Klima aus: die Winde durchlaufen in einem Jahre regelmälsıg den ganzen Kompas. Da die Sonne zweimal durch den Zenith dieser Gezend geht, so zieht sie viele Dünste an sich, die dann in heftigen Regen herabfallen, See’n und Flüsse: bilden und dem Boden eine au- fserordentliche Fruchtbarkeit mitthei- len. Die Kegenzeit dauert vom Mai bis September, ja wohl bis zum Januar, die trockne füllt mit beständiger Früh. lingsiuft den Rest des Jahres. Die un- mäfsige Hitze wird durch die vielen Gewässer uud durch Seevrinde abge. kühlt, doch erreicht sie zuweilen einen hohen Grad. Erdbeben und Orkane sind dabei hänfig, und die immerwäh- rende Feuchtigkeit wirkt äufserst nach theilig auf die Gesundheit der Euro- päer, deren Aufenthalt auf diesen In- seln sonst ungemein angenehm seyn würde, Immer grünende Bäume, die zugleich Blüten und Früchte tragen, u. eine Fruchtbarkeit ohne Gleichen, ge- ben denselben eine unbeschreibliche Anmuth._ Reifs ist das Hauptprodukt, aber auch Waizen und andere Huropäi- sche Cerealien kommen recht gut fortj Kartoffel gedeihen nicht, dafür hat man Sago, Bananas und Brodfrucht, au- fserdem die köstlichsten Südfrüchte al- ler Art, Zuckerrohr, Kaffee, Tabak, weilsen Hanf,' woraus Segeltuch und Stricke gemacht werden, Baumwoile, Pfeffer, Ingwer, Kampher, Betel, Areka- nüsse, Farbe- und Ebenholz, Cassia u. Indigo, Rindvieh, Büffel, wilde u, zah- ıne Schweine, Salangauen, welche die Tunkinsnesier. bauen, vielerlei Arten von See- und Flulsfischen, Schildkrö- ten, Muscheln, Bienen, Seidenwürmer, Gold, Kupfer, Blei, Eisen, Quecksilber, Schwefel, Salpeter und Anibra. Die Volksmenge"schätzt Peyrouse wohl richt zu hoch auf 3 Mill., wovon nach $. Croix 1,733,000 Spanıens Gesatze aner- kennen. Spanier, Kreolen und Mestizen machen darunter die geringste Zahl aus: das Gros besteht aus Ureinwol- nern, auch leben sehr viele Schinesen auf den Inseln._Die Ureinwohner be- stehen aus 2 Rassen, theils von Maiaii-
‚scher Abstammung, wie die Tagalen
etc., hkräunlich schwarz, mit glatten Haaren, theils Aetas, von Negerabstam- mung, schwarz, mit wolligem ‚Haar, Jene bewohnen die Küsten und Ebenen und haben sich zum Theil den Spaniern unterworfen und die christliche Reli- gion angenommen, oder sind Moslemi- men geblieben und stehen unter eignen Sultanen; diese behaupten ihre Unab- hängigkeit, sind aber auf Lugon dem Auss:erben nahe. Die kathol. Religion zeigt sich hier im höchsten Pompe: die Gejstlichkeit ist zahlreich und sehr he- gütert, besonders die Ordensgeistlich- keit der 4-Mönchsorden, wovon die Aü- gustiner und Dominikaner über 400,609 Gulden Einküufte beziehen, Ein Erz- bischof hat zu Mafiila seinen Sitz? un« ter ihm stehen 3 Bischöfe, Bie Nah-= rungszweige beruhen auf Acker- und» Plantagenbau, auf Viehzucht u. Berg- bau: die Fischerei bedeutet wenig, Kunstfleils wird meistens von Schine- sen und Malaien betrieben u, schränkt sich auf die nothwendigsten Bedürf- Spanian betreibt den Handel mit den Philippizen haupr
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