Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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Perth Amboy, Nordamer. Seest. in dey Neujersey County: Middlesex, zw. dem Raritan v. Arthur Rull Sund, mit 350 H, und 815 E. Schöner Haven; Han-

el,

Perthes, Franz. Mfl. im Dp: Öber- marne, Bez.- Vassy, mit ııo H. und 520 Einw.;

Perthes, Franz. Mfl. im Dep. Seine- Marne, Bez. Melun an der Marne, mit 215, B. und 666 E. 2

Pertuis,(Br. 430 44° L. 230 15°) Franz. St. im Dep: Vaucluse, Bz, Apt an der

Durance, mitzoo H. und 4,000 E. Han- delsger. Branntweinbrennereien. Han-

del mit Wein, Seide u. Oel. 2 Peru, Span. Vizekönigreich in Süd- amerika, zw. 20 32° bis 230 s. Br., im N. an Neugranada, im O. an Brasilien, im S. an Rio della Plata und Chile, im W. an den Australozean gränzend, nach ei- ner Chartenberechnung, ohne Maınas, 21,662,30, nach Gräberg 51,370 und nach Fischer 44,650 QM. groß. Peru bildet die Basis der Anden; ein weites zwischen diesem Gebirge u. dem Ozeane beiegenes That, weiches aus 2 über einander sich erhebenden -Absätzen zu bestehen scheint, den Val-

des und den Sierras. Boden:: in den Val-

les längs der Küste oder auf dem ersten Absatze sandig, leicht, zum Theil sum- pfig, und doch, wo es nicht an Wasser fehlt, äufserst fruchtbar, auf den Sier- ras oder dem zweiten Absatze steinig u. minder fruchtbar,. Gebirge: die Andes als Seitenwand des grolsen Thals, wel- ches Peru ausmacht; sie erreichen hier doch schon die Höhe von 10,000 Fufs. Gewässer: der Maranon, welcher hier seine: Ursprung nimmt, der Ucayali, ein Nebenfluls des Marahon, der Bogota, welcher den berühmten Ratarakt von Tequendema macht, und mehrere- stenil:, die dem Australozeane zufallen; der Titicaca und Lauricocha; viele hei- fse Quellen und Bäder. Klima: in den Vailes milde und äufserst angenehm, aut den Sierras rauher, aber Auch gesün- der. Die grofse Sonnenhitze kühlen See- und Bergwinde ab, Der gänzl, Mangel an Regen in den Valles wird durch die aus dem Meere aufsteigenden Dünste und den Thau nur schwach er- seizt, und diese sind daher biolis an- chen u. Flüssen fruchtbar. Erderschüt- terungen sınd häufig und meistens.eine furchtbare Erscheinung.. Produkte:..Eu- rop. Getraidearten, Wein und Dliven, Kartoffeln, Hanf, Flachs, Tabak, Zuk- ker, Kaffee, Kakao, Vanille, Baumwol- le, mehrere, Baumfrüchte,' Frutillas, China, Peruv. Balsam, Coca, Zimmet, Ingwer, Piment, Peruv, Rohr, aber we- nig Bau- und Brennholz, die Europ. Hausthiere, Llamas, Vıcufas, Wild, Fische, Perlenmuscheln, Purpurschnek- ken, Schildkröten, Bienen, Koschenille, Seidenwürmer, Gold, Silber, Platina, Kupfer, Eisen, Magnet, Zinn, Blei, Quecksilber, Zinnober, die schönsten Smaragden u. andere Edelsteine, Thon- und Farbenerden, Marienglas, Alaun, Salpeter, Schwefel, Stein- und Baisalz. Volksmenge: mit dem Chiloearchinel ıl/, Mill. Skinner rechnet, ohne die Chiloeinseln, 1,400,000, und 1705 sollen 1,066,122 ohne die unabhängigen Indier gezählt seyn. Diese Menschenmasse be- steht theils aus Spaniern und Kreulen, theils aus Mestizen u. Mulatten, theils aus kupferfarbigen Indiern, welche sich entweder unterworfen und die Taufe

Oberfläche:

Per

genommen haben fideles oder noch den Lehren des Inka folgen und mei. stens unabhängiglebenbarbaros, theils aus einigen Negern. Das Loos der un. terworfenen Indier istssehr traurig, sie schmachten unter der drückenden Kopf. steuer und noch mehr unter der Mita oder Bergwerkspresse. Die Religion ist die kath.; sie zählt ein Erz- undBi. schöfe. Nahrungszweige: Peru bat sehr viele schätzbare Produkte des Thier- u, Pflanzenreichs; doch würde es längst verarmt seyn, wenn es kein Gold und Silber hätte, ı79ı wurden 69 Gruben auf Gold, 784 auf Silber, 4 auf Quecksilber, 4 auf Kupfer und ı2 auf Blei gebauet, u, die jährl. Ausbeule wird an Golde auf 3.400, an Silber auf 513,000 Mark und an Quecksilber auf 10,000 Zntr. geschätzt, Der Ertrag an Kupfer und Blei ist nicht bekannt, doch geschehen von ersterem Metalle beträchtl. Exporte... Der Feld- bau, die Viehzucht und Fischerei wer. den von dem sorglosen und trägen In- dier äufserst nachlässig behandelt, und der Herrdes Landes, der Spanier, wür- de sich erniedrigt glauben, wenn seine Hand den Pflug oder ein Werkzeug er- griffe. Doch hat die Noth und das Aus- bleiben Europ. Zuflüsse einige Zweige des Kunstfleilses in mehrern Städten geschafien, und man arbeitet, wiewohl

sehr unvolikommen, in Tuch, Baum-

wolle, Band, Strümpfen, Leder, Gold, Silber und Kupfer._ Die Indier zeigen mancheriei Kunstfertigkeiten. Der Han- del ist ziemlich lebhaft, sowohl zur See mit Neuspanien, Neugranada, Guatima- la und Chile, als zu Lande mit Buenos- Ayres; anfletzterem Wege erhält Peru jetzt-die meisten Enrop. Zuflüsse,, die es sonst über Panama und Mexico be- zog. Callao ist sein wichtigster Haven. Peru verliert indels im Handel zur See und mit Chile, da es von daher seine Fabrikate und Korn nimmt,; Vortlkeil- hafter ist der Handel mit Buenos-Ayres, Ueberall aber muls es mit Golde und Silber ausgleichen. Ausfuhr: Vicnüa- wolle, Zucker, Baumwolle, Wachs, et- was Wein und Branntwein, Peruan. Rohr und Balsam, Kakao, Pimeni, wol- lene Zeuche, Konfituren, Gold, Silber, Kupfer, Smaragden,, Purpur und mehre- re kleine Artikel, 1789 Alles nach Morse 9,845;822 Doll werth, wogegen die Ein- fuhr 10.374612 Doli. beträgt. Was auf Schleichwegen aus- und eingeht, ist da- bei natürlich nicht in Anschlag ge- bracht. Staatsverbindung: der Vizekö- nig, welcher regelmälsig alle 3 Jahr ab- gelöset wird, residirt zu Lima, wo auch die Audienz und die übrigen Autoritä- ten ihren Sitz haben. Das Militär be- steht aus 36,050 Mann, worunter 5 regu- läre Infanterie-, u. Kavaleriereg. Estel- la schätzt die jährl. Einkünfte der Krone aus Peru auf 41/o Mill. Doll. Eıntheil.: in 8 Intendanturen, Truxillo,'Larma, Lima, Guancavelica, Gusamanga, Guan- tajaya, Cusco u. Areguipa,

Perugia,. Päpstl.,Digz. im: Kirchen- stäate, welche das vormalige Perngino umfafst u. 181,592 E zählt.

Perugiay.(Br. 450 6° 46° L. 300.17, 58%)

Päpstliche Hauptst. der gleichn. Digz. unweit der Tiber. Sie ist gut gebauet, hat ı Citadelle, mehrere Vorst.,: I Ra- thedrale, 45 Pfk., 48 Klosterk. mehrert Hosp. und fromme Stiftungen und, 10,000 E. Sitz eines Bischofs, einer Universl- tät, 2 gelehrten Gesellsch., wor. die academia augusta bonarum artium. Ver-

Pänstliel Urbind,, it Mi aber zul Mark;! vill,! p) Hosp, H. und yei ud len, Fa) del nat Feigeh,

-Äuw,, Wicht;