Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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t Sternwarte und ı Kuhpockenimpfungs- anstalt. Die Gewerbe sind äulfserst mannichfaltig, und der Handel, beför- dert durch mehrere Kanäle, sehr leb- haft. Die Polizei zeichnet sich aus, u. das Verproviantirungssystem dieser gro- [sen Stadt ist musterhaft.

Peklenicz«e, Oester. D. in der Unspar. Gesp. Szalad am Muhrn, mit Steinölbe- reitung u. Steinkoblengsruben,

Pelagosa, Oester. Eiland in der Mitte des Adriatischen Meers, zum Dalmat.Kr., Rayusa gehörig, eine blolse Klippe oh-

ne Einwohner.

Pelandschi, Asiat. Fl. auf der Insel Magindanao, fast so grols als die Tha- mes, welcher sıch beı seiner M. in den Tljanobusen, im S. W. der Insel in 2 Arme theilt, davon der südl. Tamanta- aa heilst, vor der M. des nördl. aber die Insel Bunwut liegt,

Pelee, Australeiland auf derSüdktiste d:s Austrailandes, unter 1360 50° L., von Eirtrecasteaux entdeckt,

Pelegrin, Franz. Eiland an den- steı des Dp. Var, Bz. Toulon, im.O. der Salılagunen von Hyeres.

Pelelaw, Australeiland, zu der Grup- p® dır Pelewinseln gehörig.

Prlew, Palaos, Austraigruppe von 26 Inselt, zw. 147 bis 1530 ö& L. und bis 9°.n. Br., deren grölsere Bahel-thu-up etwa enen Umfang von ı2 M. hat. Sie sind sänmtlich lang und schmal, von mittelmilsiger Höhe und reich mit Waldäung; bedeckt. Auf der Westseite werden Sie von einem Korallenrıfl um- schlossen welches sich dem Lande nicht übern bis 3 Seemeilen nähert und sich nicht über oder 6 M. davon ent- fernt. Sie erzeugen Kokosnüsse, Areka- nüsse, Pisäng, Pommeranzen, Citronen, Zucker, Yans, Catappanüsse, Brod- frucht, Bambusrohr Bed Bauholz; von Quadrupeden fanden die Britten hier Kaizen, Rattenund Vampyre, von- geln, Hühner, lauben u. mehrere Sing- vögel, u. das Mcer ist reich an Fischen und Schaalthierer, Die Einw. sind dun- kelkupferfarbig und haben eine weiche glänzende Haut; die Statur ist mittel- wmälsig, der Körpeibau muskuiös, das Haar lang und schwärz, die Zähne vom Betelkauen völlig schwarz; ihr Charak- ter äufserst sanit und gutmüthig.. Die Männer gehen nackt, üe Weiber tragen eine Pagne. Ihre Nahrung ‚besteht in Vegetabilien und. Fischen; die Woh- nungen:in viereckigten kleinen.‚hölzer- nen Gebäuden, die auf Fundamenten von Stein ruhen. Ihre Staatsverfassnang ist die nämliche, wie in allen Malaien-

Staaten, es giebt einen König, einen Adel und eine arbeitende Klasse Der

Könige giebt es mehrere.. Der König hat einen Wessir, und einen General, der zugleich Admiral ist, zur Seite, Von: einem Gottesdienste zeigen sich wenig Spuren,

Pelim, Pelimsk,(Br. 599 9° L. 810 30°) Russ. St. in. dem Tobolsk. Kr. Turinsk an der Tawda, mit 200 H. und 1,900 E., die von der Jagd und dem Pelzhandel leben. Einer der härtern Verbannungs- Örter vornehmer Verbrecher.

Peling, Asiat. Insel unter 140 bis 141° ö. L., aufder Ostküste von Gelebes, Io M. lang, 3 breit und von Malaien be- wohnt. Sie ist von zahliosen Klippen und Untiefen umgeben und daher we- nig besucht.

Pelion,s. Pelras,

1,500 E

mit 1,456 E. Haven, Rheede.

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Pellegrue, Franz. Mfl. im Dep. Gi- ronde, Bez. la Reole, mit 160 H. und

.. Pellerin, Franz. Mfl an der Loire, im Dep. Niederloire, Bez Paimboeuf, Pellissane,

Franz. Mfl. an der Tou-

‚loribre und dem Kanale von Craponne,

mit 2,557 EB. Starker Olivenban.

Peliworm,!Yän.Eiland anderSchles wigschen Küste und. in der Landsch. Pellworm, 3/4 M. grofs, mit 3,000 Einw., diesich vom Ackerbau und"der Fische- rei nähren. Es enthält 2 Kirchsv.

Pellworm, Dän. Landsch. im Schles- wig. A/Husum, die das Biland Pellworm u. ır umherbelegene Holme, 7 Kirchsp. mit 4,990 E. enthält,

Pelsöcz, Pleifsnitz,(Br. 480 32° 90" L. 389 4% 90°) Oester. Mil, und Kongrega tionsort der Ung.Gesp Gömör aın SaJo, ait ı Schl., ı ref. K. ıınd 2,102 BE. Eisen: gruben u. 2 Eisenhammer

Pelussin, Franz. 2. im Dp. Loire, Bez. S. Etienne, mit 2,290 E. ı2 Seiden- mühlen; Kastanienbau. i

Pemba,&Afrik. St. und Hptort einer Prov. im Reiche Kongo.

Pemba, Afrik. Biland auf der Ost- küste, zu den Cobrasinseln gehörig: Es ist reich an Reifs, Hirse, Limonien, Z1- tronen, Vieh u. andern Lebensmitteln, hat auch Zuckerrohr und wird von Wio- hamedanischen E., Nachkommen von Arabern, bewohnt, die unter emem Schach stehen, und einen Handel mit dem festen Lande auf kleinen Fahrzeu- gen unterhalten.

‚Pembridge, Britt, Mfl: in der Engl. Skire Hereford am Arrow, mit-Tuch- handel.

Pembroke, Britt. in. Wales, zw. 120 15 bis 130 2° 6. L. und Aı9 39° bis 620 8 n. Br., im N. an das Irische Meer, im. an Cärmarthen und Gardigan, im S. an den Bristolerkanal, im: W. an das Irische Meer&ränzend, 24559 QM. erols, mit 60.615 E-, in g St. u. Mil., 45 Kirchsp. u. 12,267 H. Sie wird in 7 Hundreds ge- theilt.

Pembroke,(Br. 419 45° L.ı20 45°) Britt. Hoptst. der gleichn. Wal, Sh., an einem Arme de: Milfordhaven, mit? Schl., 2 K., 133 H. u. 1,950 E, Handel u. Schiäl-. fahrt; ı Dep. zum Parl. wert

Pemby, s. Sombreiro. i

Penufiel, Span. Villa, in der Provinz

Valladolid, am Duraton, mit ıSchl, K., 2 Kl: u. 35600. E.... Penafiel, Port. Villa aın Sousa, ın

der Prov. Minho, mit ı K., ı Kl., r rei- chen Hosp., ı Armeuh:,, 802 H. und 4,010 E., worunter vieler Adel. Sie war eine zeitlang eine Gidade und halte einen Bischof. f:: Penaflor, Span. Villa in der Provinz Sevilla.| Penamacor,:Port. feste Villa auf ‚einem erhabenen Felsen, in der Provinz Beira, an der Span. Gräuze. Sie hat ı Kastell, 3 K., ı KL, ı Hosp., ı Armenh., 686 H. u. 2,509 BE. Penantipode, von Neuseeland, von London:; Peraranda, Span. Villa in der Prov. Salamanca, mit 3,200 E. Penautier Pegre, Franz. Dorf am Fresquel, im Dp. Aude, Bz, Carcasson- ne, mit 11o H. und 1,214 BKinw. Mif. von tdrins. Hl. Britt. Spitze des Peek- gebirgs, 3,411 Fuis über dem Meere.

Australeiland im N. beinahe antipodisch