werker:
230 e. Paa
ein Haven, welcher 1759 unbrauchbar ge-
machtist.
Peer,(Br. 510.8 5’ L. 230 7‘ 0‘) Nie,
derl. St. in der Prov. Limburg, mit 1,240 Einw.
Peerhynsinsel, Austral. Eiland, un-
ter 90 10° s.Br,, zu Roggeweens Archbipel ehörig und von diesem Seelahrer ent- deckt: Es ist klein u, niedrig.
Pegau, Sächs. St. und Sitz eines A. von ı2,212 E., in dem Leipziger Kr. Sie liegt an der Elster, ist ummauert, hat q Thore, 2 K.(in der Lorenzk. Jiegt Wie- precht von Groitsch begraben),_2 Ar- menh., 408 H. u. 2,292 E., wor. 400 Hand- $Schuhmacnerarbeiten mit 124 Meistern, Spinnerei, Weberen,
Pegnitz, Baier. St. und Sitz eines Landg. im Obermainkr. an der Pegnitz, die unweit der St. entspringt, mit 66 B. u.$860 Einw. Viehhandel; Viehmastung,.
Pegnitz, Baier. Fl. im OÜbermainkr. Er entspringtüber d. St.Pegnitz, amlfulse des Böhmenstein, verlierisich änter halb Pegnitz in dem Wasserberge, aus wel- chem er auf der ander» Seite wieder ausbricht, fliefst durch Nürnberg und vereinigt sich bei Fürth mit der Red-
mitz, worauf beide vereinigte Fl. den
Namen Regnitz annehmen.
Lego,(Br. 380 59° L. 16046) Span. Villa in der Prov. Valencia, mit 5,000 Einw.
Pegu, Birm. Prov., welche den südl. Theil dieses Reichs ausmacht u. sich an den Fl. Irawaddy und Thaulayn herun- ter erstreckt. Sie bildete voxmals ein für sich bestehendes Königreich, wel- ches mit Birma oder Ava lange um die Herrschaft dieses Theiis von Indien kämpfte, aber zuletzt unterlag, u. eine Provinz des Reichs Birma wurde. Die FHptst. ist Pegu.
Pegu, Birman. Hauptst. der Provinz Pegu, der Wohnsitz der alten Könige von Peri, zwar von Alompra ganz zer- stört, aber auf dessen Befehi von neuem aufgebauet, obwohl das neue Pegu nur die Hälfte von dem Raume des alten einnimmt und nur von Priestern und armen Leuten bewohnt wird. Das merk- würdipste in dieser Stadt ist der Tem. pel des Schomadu oder golduen Gottes. Die Müf. bestehen in Seiden- u. Baum- wollenzenchweberei.
Peguaner, Asiat. Volk, welches die Prov. Pegu, im Reiche Birına bewohnt, u. mit den Birmanen einerlei Ursprung ist, sich aber durch eine blässere Ge- sichtsfarbe u. durch seinen Haarschnitt unterscheidet. Nach Sheldon sollen sie die unreinlichsten‘Menschen. in ganz Asien seyn.
,, Südamer. Völkerschaft, welche frei ünd unabhängig in dem Vi- zekön. la Plata und in Patagonien auf der Ostseite der Anden umherschwärmt, und eınen Stamm der hlolucken aus- macht.
' ‚Peilau, Preuls. D. im Schles. Rbz. Reichenbach, mit 1,704 B. und Kattun- weberei; im Umfange desselben‘die Herrnhuter-Kolonie Gnadenfrei,
Peilenstein,&ester. Mil. im Steyr. Kr. Cilly, mit ı Schi. u. 70 H,
Peina,(Br. 520 19 34 L, 27051’ 36°) Han. St. und Sitz eines A. in der Prov. Hildesheim. Sie liegt an der Fuse ‚ist ummauert, hat 4 Thore, 2Vorst., Damm und Greper, ı festes Schl., ı luth. K., ı Kaptizinerkl. und K., ı Hosp., ı Synag., 412 H. u. 3,064, meistens luth. B., die von der Garnspinnerei, Ackerbau u. Gewerbe
Pek
leben. Mehrere Tabaksspinner u. Weber, Stark besuchte Vieh- und Pferdemärkte, Die Zahl der Juden beläuft‘ sich auf
179:
” Peinghi,(Br. 18931’ L. 112° 29°) Birm. St. am Westufer des Irawaddi, in der Prov. Pegu. Sie treibt einen starken Handel mit Teakholz, welches in der Umgegend in grolser Menge und von hoher Güte wächst.
Peipus, Tschadsko& Ösero, Russ. Bin- nensee zw. den Gouv.Livland, Esthland, Pskow u. S. Petersburg, 80 Werste lang und 60 breit, durch eine Seeeuge mit dem verbunden. Er hat durch die Narowa seinen Abiluls in den Finischen Meerbusen._
Peisern, Pyzdry, Preuls. St. an der Warthe und hart an der Russ. Poln. Gränze, in dem Posen. Rbz. Posen. Sie hat 330 H. und 2,ı0ı E., die von ihrem Ackerbau, Gewerbeu und Kleinhandel leben u. zieml. wohlhabend sind.
Feiskreischam, Preuls.$t. im Schles, Pbz. Oppeln, mit 282 H. u: 1,906 Einw,, wor. viele Schuster, ‚Leinen: u. Tuch- weber u. viele Kürschner sind.
Peitelstein, s. Beitelstein.
Peitz, Prenfs. St. an einem Spreeka-. nale, indem Brandenburg. Rbz. Frank- furt, auf eınem Sumpfboden, mit 215 H. u, 1,411 E.E Tuchweberei mit 48 Stühlen und 03 Arb.(1,478 Stück:, Leineweberei mit ı8Stühlen(628 Schock), ı Eisenhütte mit 26Arb.; Garnspinnerei.
Pekau, Oester. Mil. im Steyr. Kr. Grätz an der Mühr, mit ı Bergschl. und soH. Inder Gegend viele Eısenhammer u. Bleiminen,
Pekin, Schines. Hptst. des Reichs u, der Prov. Pe-tscheli, in einer fruchtba- ren Ebene, ı2 M. von der grolsen Mauer entfernt. Sie bildet ein längl. Viereck und besteht aus g Theilen, der Schinesi- schen und Tatarischen Stadt. In letzte rer befindet sich der kriserl. Residenz- palast und die Wohnungen der Man- Die Stadt wird von einer Mauer ımgeben, durch welche g'Thore mit Naechtthürmen führen; die ‚Strafsen sind über 100 Fuls breit, zum Theil I, M. lang, aber nicht durchaus zepia- stert: die H. sind.iedrig u. von Schi. nesischer Architektur, an ihrer Vorder- seite‘. laufen sie Kaufladen weg. Die ıetidenz des Kaisers ist so weitläuftig, dals sie eine eigne Stadt bildet, die cbenfails mit einer Ringmanuer umge- ben und von allem, was zum Flofe ge- hört, bewohnt wird; die Gärten, die den Palast umgeben, gewähren einen zaube- rischen Anblick. Die Tempel. haben wenig Atszeichnendes und sind ru ei- stens äufserst einfach. Die Bevölkerung der ungeheuern Stadt, die London um I, übersteigt, aber nur einstöckige H. und in ihrem Umiange viele Gärten u. unbebatiete Plätze enthält, dürfte höch- stens 112 Mill. betragen, obgleich Staun- ton sie auf 3 Millionen schätzt. Man zählt im”ihr 10,009 Paläste(Miao0),% Tempel, mehrere öffentl. Altäre, als den Altar des Himmels‘und der Erde, ‚den Altar des höchsten Königs, des ewigen Lebens, der Sonne, des Mondes, des Ackerbaues; 2 Russ. griech., 4 kath, K., mehrere Rl., 4 Moskeen, ı Findlingsh,, 6 Begräbnifsplätze und:6 Tribunäle L. Gerichtshöfe. Pekin ist der Sitz der höchsten Zentralbehörden des Reichs, einer astrencm. und mediz: Gesellsch., einer Akademie der Wissenschaften, der Expedition der Hofzeitung und besitzt
gs anstall- mauich « jureh ker die ;Verdrt [sen Stadt Pekle esp. 93° reituns\ P«.ag des Acrıi Rayus ne Birwt Paun Magindat mes) Mt |[ljauobti
= md
=
=
== =S
Aus! = > > 37 ER
>& u 5 nd
end.“


