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die gewöhnl. Hausthiere, Bienen ,‚ Sei- denwürmer, Kupfer, Eisen, Vitriol, Salz, Steinöl(zur Gassenbeleuchtung) u. a. Mineralien. Volksmenge ıgıi: 376,558 Ind., ing St, 8 Mfl. und 30 D.
sämmtl. Italiener und Katholiken, ein nüchternes, arbeitsames Volk. Nah-
rungszweige: Parma ist blols produzi- rend; aulser der Landwirthschatt giebt es wenige andere Erwerbizweige, nur wendet'man einigen Fleils auf die Sei- denkultur und die Seidenweberei. Aus fuhr: Korn, Vieh, Käse(doch kommt der ächte Parmesan nicht aus diesem Herzogihume, sondern aus Lodi), Wol- le, rohe und Tramseide, seidene und Zwirnstrümpfe, Barchent.und Putzfe- dern. Die Bilanz ist für das Land. Staatsverfassung: das Herzogthum. ge- hört seit ıgız der Erzh. Maria Luise von Oesterreich, getrennten Gemahlim Na- poleons, welche es auf ihren. Sohn Na- poleon Franz vererben wird; im Erlö- schungsfalle ist der Rückfall des Landes an Oesterreich u. Sardinienstipulirt. Die monarch. Begierungsform wird durch keine Landstände beschränkt. Die.höch- ste Lentralbehörde: ist ein. Staatsrath, der, wie das Appellationsgericht und die übrigen Landesbehörden, zu Parma seinen Sıtz hat. Die Geistlichkeit steht unter 3 Bischöfen. Das stehende Mili- tär macht ı Regiment Infanterie und ı Komp. Landreiter ans; die Einkünfte dürften auf 1,500,000 Gulden steigen; 1807 waren die direkten Steuern ohne Guastalla auf 2,024,905 Fr. und 1816 mit Guastalla auf 2,641,338. Fr. festgesetzt. Es; giebt Staatsschulden, wovon jährlich I,500,000: Fr. abgetragen werden- sollen. Eintheilung: in.4 Distrikte, Parma, Pia- cenza, Borgo San Donino-u. Guastalla, Parmaä, Parm. Distrikt,“welcher aus dem gröfsern Theile:des vormal. Herz. Parma zusammengesetzt ist und ıı Kan- tone enthält, Parma ,:(Br. 449:48%.1°%.L. 280 0° 19°’) Parm. Hptst. des gleichn. Herzogihums und Distrikts, am Fi.’ Parma. Sie ist mit. Wällen und Graben umgeben, aber nicht halthar, hatz Thore,ı Gitadeile, I herzogl: Palast, ı Kathedrale, 35:Stifts- und Pfk., mehrere-milde Stiftungen, ı prächtiges Theater, 380 F. lang, 300 breit, welches:4,000 Zuschauer falst, die Pro- menade Stradone,.1'Wasserleitung und mehrere schöne: Springbruannen, über 4,000, H. und 28,449 E.: Sitz der Herzogin und der:höchsten Landeskoilegien; Bi- schof, Universität; Akademie der schö-
‚gen Künste; öffentl. Bibliothek, Bodo- ni’s berühmte Buchäruckerei mit den
schönsten Typen(von mehrals 200 Spra- chen). Seiden- und Barchentweberei; Hutfabr.; Zwirnerei u. seidene Strumpf- strickerei; Organsinmühlen._Geburts- ort des berühmten Malers Fr. Mazzuoli, gen. Parmegiano. Schlacht von 17a. ":»Parnassus, beinden Griechen Liaku- ra, bei den Osmanen: ohne Namen, Osm. Berg in dem Rumel. Sandsch. Egri- bos, weicher zu den Hellenischen Al- pen gehört, ziemlich hoch. und auf sei- nen beiden Gipfeln im Winter gewöhn- lich, mit Schnee bedeckt ist.
Parnella, Parnalaya, ıBr. 160 50° L. 91%r4’) Hind. St. in der Prov. Bejapur, zu den Besitzungen der Mahratten ge- hörie, stark’ befestigt und mit lebhaf- tem: Handel.
Paroisse, Franz. Mfl. im Dep. Cor-
:reze, Bez. Tulle, und Kirchsp. von 2,011
Einw.| weog: Stat. Handwörterbuch, IL. Bd,
Jahrhunderte
Pas ‚225
Paros, s. Bara. m:
a BEER: ee age Küstenfl. in der Enge]; A. erset we 3ri e ar zufällt, ee BEER
Parsberg, Baier. Mil. und Sitz’eine bandeer, yon 492 QM. im 56m Einw., u re« i er S 7” Einw. 2 5 at ı Sch], umd 5006
arsen, Gebern,-Asiat, ij in- dostan und Kabulistan, ori Fe Rn . aus seinem. Vaterlande Iran: ausgewandert ist; ein schöner Schlag Menschen, der zu.der Kaukasi- schen Stämmrasse gehört u.- sich durch einen ruhigen friedlichen Charakter, durch Ehrlichkeit, Treue und Gewerb. fleils auszeichnet, Sie machen in Hin: dostan zum Theil die Klasse der.Kauf- leute aus, leben sehr eingezogen und mälsig, handeln mit Binsicht und sind daher durchaus wohlhabend.‘Wohlthä- tigkeit ist ein Hauptzug ihres Charak- ters. Ihre Religion ist die Sabäische, eine Näturreligion, die ein einziges höchstes Wesen, und in Sonne, Stern und Fener sein Symbol anerkennt, Ihr heiliges Gesetzbuch ist der Zendavesta, ihr Gesetzgeber Zoroaster. a1 Purtenheim, Hess. Mfl. in der Rhein. provinz, Kanton Wörstadt, mit ı Schl, u. 88ı E. Pärtenkirch, Baier. Mfl. an der Loi-
sach, in dem Isarlandger. Werdenfels, nur durch den Fl, von Garmisch ge-
trennt und mit diesem D., wo der Sitz des Landgerichts ist, 274 H. und 1,301 E. zählt.= . Parthenay,(Br. 460% 11° L. 170 27° 30°) Franz; Haupist. eines Bez. von 31,958 QM. und 52,979 E..im Dep. beider Sövres. Sie liegt am'Thoue, wird in die Ober- und Unterstadt abzetheilt, hat3 K., 800 H. und 3,213 E., und unterhält Sergewebe- rei, Töpfereien, Gärbereien und Hüt- machereien, treibt auch Korn- u. Vieh- handel.; , Bartossowice, Öester., BD. im Mähr. Kr. Prerau, mit ı Scht., 272 H. und’ 1,66% E.
Parum, Australeiland, zu der Grup- pe der neuen Hebriden gehörig.
Parupanada,‘Br’ 11092” L, 930 34°) Hind, St. in der Prov. Maläbar, auf der Küste an der See, mit 700 steinernen H., von Moplays bewohnt. Sie führt selir vieles Teakhoiz aus.
Parzenczow, Russ. St. in der Poln. Woiw. Kalisch, mit 793 ER.=
‚Pas, Franz. Mil. im Dp. Pas’de Ca- lais, BZ. Arras, mit 860 E.-
Pas de Calais, Franz. Dep. im nord- östlichen Frankreich, zwischen 1908’ bis 209 51’ 6: L.. und 5096 bis zı92’ n. Br, im N.’an den Kanal und Dep. Norden, im O. an das Dep. Norden, im$. ar Somme, im W. an'den Kanal gränzend, 11d;og QM. grofs..- Oberlläche: vöilig eben, die Küste mit Dünen umgeben, die sich hie und da wohl zum‘Hügel er- ıeben; strichweise findet man Moräste. Boden: theils Höhe, die aus fruchtba- rem Kalke und Kreide besteht, tlıeils Niederung, welche im Winter häufig inundirt wird, aber von allen Seiten mit Kanälen durchschnitten und in fette Marsch verwandeltist, Gewässer:
‚Aa, Lys, Scarpe, Ganche, Lianne, Au-,
thie, mehrere Kanäle, worunter der von
Calais nach$.. Omer, der von Ardres,,
der yon Calais nach Guines,"der Aaka-
nal und der von Mark die wichtigsten
sind. Binige Mineralwasser. zu S. Pol,
S. Josse u. a, Klima: Teucht und sehr p
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