Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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221
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Mittelpunkt der Brasilischen Eisenberg- werke.;

.Pao-ting-fu, Schines. Stadt in der Prov, Petcheli, in einer fruchtbaren u. angenehmen Gegend, der Sitz des Vize- königs der Prov.

Papa,(Br. 470 19° 32°. L, 350 6 10°°) Oester. Mil. in der Ung. Gesp. Veszprim, mit ı-fürstl. Esterhazyschen Schl., ı prächtigen Kathedrale, ı luth., ı ref. K.,

1Synag., ı Kl. ı Krankenh,, 700 H. und:

4,000 BE Beförm. Gymıasium,: Pavas Adassi, Papadonisia, Prinki- P05, Usman. insel im, Marmormeere, zu der. Gruppe der Demonnesi gehörig; 31/o M. grols und sehr fruchtbar an Korn, Hülsenfrüchten, Wein, Früchten und Vieh. Sie hat 2 griech. Kl. und gegen 5,000 griech. Einw., wovon 2 bis. 3,000 in dem gleichnam auf der Osiseite am Meere liegenden Städtchen leben. Im Sommer ist diese Insel mit zahlreichen Fremdlingen aus Istarmbol angefüllt, die hier die schöne. Jahreszeit zubrin- gen. n 5 Pupasquiaro, Span. St. in der Neu- span. Intend Durango, auf der Südseite des Rio de Nasas, mit 5,600 E. Papay Strorsay, Britt. Eiland. in Orkneys Stewartry, zu der Gruppe der

Orkneys gehörig; klein, aber ange- nehm. r ee Puapay Westray, Britt. Eiland in

Orkneys Stewartry, zu der Gruppe der Orkneys gehörig. Es hat: 200 Einw, und führt jährlich 6,160 Zntr. Kelp aus. Man sieht hier die Trümmer von 2 heidni- schen Tempein.-

Papenburg,(Br. 530 4° 35°° L, 250 4° 55°) Ban. St. in der Prov. Meppen, an einem ıl/a M. langen Känale, der sie mit der Ems verbindet. Ein lebhafter, betriebsamer Ort, der 2K., über 600 H. und 3,251 E. zählt, die stärke Torfgrä- bereien unterhalten, jährlich gegen 60 Schiffe bauen und ı812 2r eigne Schiffe von ı00 bis 200 Tonnen in der See hat-

ten.

$. Papoul,\Br. 43020 L. ı99 46°) Frnz._ in dem Dep. Aude,

St. an der Lande,: Bez. Casteinaudary, mit ı Kathedr. und 1,016 E. a r

Pappal, Asiat. Landstrich auf ‚der N.©. Küste.von Borneo, welcher reich an Sago, Reils, Betel, Kokosnüssen, Oel, Rampher, Wachs, Pfeffer u. Zim- met, und stark bewohnt ist. Der Fl. Tawarran wird von Eidahanern, der Fi. Mancabuny von Malaien bewohnt, wel- che letztere sıch auch um den Kinarat und Pangalat verbreitet haben.

Papvenheim, Deutsches reichsgräfl. Geschlecht, welches die Grafschaft Pa»- penheim in Franken und die Reichs- erbmarschallwürde besals und sich zu der luth. Religion bekennt, Die Graf- schaft Pappenheim ist gegenwärtig un- ter Baierische Hoheit gekommen, und der Wiener Kongrels billigte dem Gra- Ten eine Entschädigung von 10,000 Men- schen jenseits dem. Rheine zu, deren Ausmitielung Preufsen übernahm, und den Grafen dafür mit standesherrlichen Gütern entschädigte.

Pappvpenheim, Baier. St. und Sitz ei- nes Landeger. von 2 QM. mit 7,217 E., in dem Rezatkr, Sie liegt an der Altmühl, hat ein Schl., ı luth. K., ı lat. Schule,

ı Waisenh., 179 H. und 1,84 E., worun--

ter 186 Juden.

FPapuas, Australnation, welche zu der Negerrasse gehört, und Neugninea, Neubriiannieu und andere beuachbarts

Par 221 Inseln bewohnt; Menschen mit aufge-

worfenen Lippen, plätter breiter Nase, grolsem Munde, grolsen Augen u. glän-

zend schwarzenı Wollhaar. Sie sind stark gebauet, lang, und:haben eine sehr schwarze rauhe Haut. Ihr Cha-

rakter wird von den Reisenden verschie- den geschildert; im Ganzen stehen sie noch auf einer nieirigen Stufe der Kultur und, haben alle Tugenden und Fehler, die ungebildeten Völkern eigen sind. Die Männer scheinen sich. blofls mit der Jagd und dem Kriege zu be- schäftigen, die Weiber führen den Haus- halt, bauen-die Häuser u. s, w. Ob sie unter sich eine Art von politischer Ver- fassung haben, ist noch Sehr ungewils, Para, Gran Para, Port. Gouverne- ment und die grölste und nördlichste aller Brasil. Capitanien, welches im N. W,.an das Franz. Gujana gränzt, im W. Neugranada und la Plata, im©. den Atlant. Ozean und die Insel Juanes, so wie die Prov Maranhao n. a:,. IM 8, aber den Parana und Minas Geraes zu Gränzen hat. Es wird von den beiden grolsen Strömen Marafon und Tocan- tin durchströmt, hat meistens Tropen- klima, und einen herrlichen fruchtha- ren Boden, aber nur blofs einzelne Punkte an den Küsten sind für die Kul- tur gewonnen, das Innere aber ein un- durchdringlicher Wald, der sich blofs für die Ströme öffnet, und worin ein-

zelne Indianer umherschwärmen. Das Ganze falst höchstens 200,000 E.(nach

Raynal nur 47,960). Die vornehmsten Produkte bestehen in Mais, Maniok, Reils, Zucker, Kakao, Indigo, Kaffee, Vanille, Kravo, Baumwolle, Tabak, Schiffpauholz, Färbehölzer, besonders die Arariba, worans Porpur gezogen wird, Jalappe, Kopaivbalsam, Sassana- rille, Ocher, Bolus, Hornvieh, Schild- patt, Papagaien und Seidenwürmer, Das Portug. Guyana macht einen Theil dieses Gouvern. aus, und erstreckt sich vom Marafion bis zum Oyapok. Para, s, Belem.

tin, #>arad, Oester. D. in der Une. Gesp. Hevesch, am Fufse des Matra, mit Glashütten, 2 Alaun- und Vitriolsiede- reien, I Sauerbrunnen und warınen ei- senhaltigen Bädern, Bergbau.

Parade, Tranz. Mfl. im Dep, L.ot-

Garonne, Bz. Marmande, nahe am Lot,

mit 1,415 E

Paragong, Paragrama,(Br.-270 43° L. 1070) Thibet. St. und Hauptort eines Distr, in der Prov. Butan, welcher an den Gränzen von Bengalen belegen ı5t,;

Paragua, Palawan, Asiat. Insel, zu den Philippinen gehörig und 287 1/, OM. grols, mithin nach Lücon die grölste des ganzen Archipels, undreich anal- len Produkten desselben, besonders aber an Eben- und Kampecheholz, Ka- kao, Wachs, Pferden und Wiidpret, Auch findet man Gold und andere Mi- neralien.: Die Westküste wird von ei- nem wilden Urvolke bewohnt, das noch wenig bekannt ist; auf der Osiküste ha- ben die Spanier Besitzungen, und der

südliche Theil der Insel steht unter

dem Sultan. von Suluh,

Parafuay, Südamer. grolser Strom, welcher im Innern von Brasilien unter 132 30° 8. Br. entspringt, von N: nach$S. strömt und unter 370 9° deın Paraua zu-

Para, Rio de Gran Para, s. Tocan-