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kömmt. Boden: schwerer Klei und üp-
ig fruchthar. Gewässer:‘die Schelde, DE ‚ Lievre, Dendre; mehrere Kanäle, hisonders van Brügge u. Sas van Gend. X]ima: feucht, aber doch gesund. Pro- @ukte: Getraide, Hülsenfrüchte, Gemü- fse, Flachs, Krapp, Tabak, Hanf, Ho- pfen, Rübsaamen, Obst, Futterkräuter, die sewöhnlichen Hanusthiere, Geflügel, Kleinwild, Fische. Volksmenge: 600,184 Indiv., Woallonen und Katkolıken, die unter der Diözese von Gend stehen. Nahrungszweige: ein herrlicher Anbau, der einsichtsvollste Ackerbau, der mit der Viehzucht und den übrigen Zwei- gen der Lan&wirihschaft auf das Voli- kommenste in einander greift. Alles jst auf den höchst möglichen Ertrag raf- finirt, und trotz der ungeheuern Bevöl- kerung ist die Provinz doch im Stande, ‚auch in Mitteljahren von ihren natürl, Erzengnissen etwas an das Ausland ab- zugeben.; Dabei herrscht durchaus ein lebhafter Kunsifleils, und das Land mülste äulserst reich seyn, wenn nicht andere Umstände, besonders seine Lage, sein politisches Verhältnifs, ein 2ojähri- &er Seekrieg und mit ihm Stockung des sämmtlichen Verkehrs sehr nachtheilig zurückgewirkt hätten.. Ausfuhr: Korn, Büböl, Butter, Garn, Leinewand, Wachs, Smalte, Berliner Blau, Band, Spielkar-
ten, Twifs, Tücher, woilene Zeuche, Zucker, Papier, Glas, Salz n. a. Staats-
verbindung; die Provinz, in der Reihe der Generalstaaten die 6te, wählt zu denselben 10 Deput., und gehört zu der 3ten Miılitätdivision und unter den ho- hen Gerichtshof von Brüssel; ihre Pro- vinzialstaaten bestehen aus 93 Mitglie- dern, wovon ı5 die Ritterschaft, 33,8 Städte und 45 das Land wählen. in- iheilung: in. Bezirke, 3ı Kantone und 406 Gemeinden.
Östflorida, s. Florida,
Ostfriesland, Han, Provinz zwischen 240.34’ bis, 240 3
ö. L. und 529 29° bis 550
sı’,n. Br., im an das Deutsche Meer, ım O. au Oldenburg, im$S. an Oldenburg
und Meppen, im W. an Gröningen und den Dollart gränzend, 32,50 QM. grols und die Eilande Juist, Norderney, Bal- traum, Lange Sog, Spikeroog und Wan-
geroog einschliefsend. Öberfl.: durch- aus eben und niedrig; die Küste durch kostbare Deiche. gegen den Einbruch des Meers geschützi. Boden: theils
Matsch, theils Geest. Flüsse: Ems, wel- che sich durch den 27/46 QM. grolsen Dollart in das Deutsche Meer mündet, und die Jahdez; die kleinen Fl. heilsen Elchen; viele Meerten; der Treckschni- tenkanal zwischen Aurich un. Witmund. Klima: feucht, dick und nicht ange- nehm, dochreinigen die Seewinde häufig die Luft Produkte: Getraide, Garten- and Hülsenfrüchte, Rappsaat, Kartof-
feln, die gewöhnlichen Hausthiere, Gänse, Fische, Austern, Torf, Ziegel- Xhon. Volksmenge: 120,836 Ind,, mei«
stens Luth., theils Ref., Rath., Mennc- niten und Juden, in 4 St., 7 Mfl., 396 D., 6 Inseln und 21,673 H. Nahrungszweige: Viehzuchs ist Hauptbeschäftigung; 1802 zählte man 26,937 Pferde, 91,253 Stück MHornvieh, 35.384 Schaafe und. 17,595 Schweine, Die Schönheit des Östfriesl. Hornviehes und der Pferde ist bekannt. Bienenzucht. wird in einigen Strichen getrieben; die Gänsezucht bedeu- tend, und viele gemästete Gänse wer- den ausgeführt, so wie für Federn und Spulen mehr als 30,000 Gulden einge-
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Öst
nommen. Die Gewässer sind fischreich, an den Küsten giebt es Austernbänke, und auf die Häringsfischerei gehen jähr- lich so Buisen und 3 Jagdschiffe aus, Der Ackerbau liefert an Roggen 9,000, an Gerste 6,500, an Hafer 7,200, an Wais zen&,0o, anBuchwaizen ı50, an Erbsen 450, an Bohnen 1,450 u. an Kappsaat 1,500 Last. Fabr. u.Mf. finden sich blols in den Städ- ten; darunter Segeltuch-, Leinewand. und Ledermnf,, Schiffbau und Strumpf. wirkerei; 1802 waren bei sämmitlichen
Fabr. 2,301 Arbeiter beschäftigt und der
Werth‘der Rthlr.
betrug 741,628 Ausfuhr: 250 fette und 1,600 ge- ringere Ochsen, 2,000 Kühe, v. 30 bis 40,000 Bthir. Butter, für 130,000 Rthir. Käse, für 125,000 Rthir, Pferde, 700 Last Wai- zen und Roggen, 5,600 Last Gerste und Hafer, 800 Last Bohnen und Erhsen, Last Ruchwaizen, 900 Last Rappsaamen, 1,000 Ohm’ Rüböl, überdiels,, Torf, Stei- ne, Häringe, Austern, Wachs, Häute u, einige Fabrikwaaren. 1794 belief sich die Ausfuhr auf 1,100,749, die Einfuhr auf 749,885 Bthlr; Staatsverbindung: Ost- friesland ist jetzt in den Hanöverschen Staat verschmolzen, der ihm jedoch sei. ne alte Verfassung grölstentheils zuge- sichert hat, nur sind seine Landstände zu den Han, Beichsständen getreten. Es hat seine eigenen Dikasterien, die zu Aurich ihren Sitz haben. Eintheilung:
in 3 Stadtgerichte, g Aemter, Aurich, Leer, Norden ,, Stickhausen, Emden,
Friedeburg, Berum, Greetsyhl u. Pew- suan, u. 9 Herrlichkeiten.
Ostgalizien, s. Galizien.
Ostgothland, Schwed. Landschaft, welche BEE das Län Linköping bildet(s. Linköping). Von Süderman- land trennt die Provinz das Gebirge Kolmärden; der mitilere Theil ist Tach, der östliche wird wieder bergig, und nach Smäland hin thürmen sich hohe schrofife Gebirge auf, Der Boden ist un- gemein ergiebig und bringt alle Korn- and Fruchtarten hervor; jährlich wer- den über 50,000 Tonnen Korn ausgesäet, Ansehnliche Waldungen bekränzen die Anhöüöhen, und die Wiesen sind vortrel- lich, daher eine gute Viehzucht Stait findet. Der Bergbau geht auf Eisen; 1795 wurden 12,225 Schiffpf. Stangeneisen
roduzirt. Die Gewässer, besonders der
Motala- und Svartfl,, sind fischreich. Die Ostsee bildet an seimen Küsten 2 grolse Buchten: Bräwik u. Slätbak.
Ostheim vor der Rhön, Weim. St. Sitz eines gleichn. A. von 6,395 E., in der Prov. Henneberg. Sie ljegt in einem Thale au der Streu, hat I K., 520H. und 2,357 E35- de. Leineweberei mit 08,_Luchweberei mit 8 Meistern; starker Obstbau; Ost- heimer Zwergkirschen.
Osthofen, Hess. Mfl. in der Rhein- prov., Kant. Bechtheim, mit ı kath.,ı luth., 1 ref. K. u. 1,70 E.
Ostia,(Br. 419 45° 35°” L. 290 56 20°) Päpstl. St. am Einfl. der Tiber in das Meer, in der Dlgz. Rom, mit ı Kathedr, und a,ooo E:. Bischof. Salzwerke,; An- fang der Pontinischen Sümpfe; unge- sunde Luft. Ruinen der alten$t. und Haven.
Ostjäken,. Buss. Völkerschaft im N. Siberiens; Schamanen, die sich in3 Stämme, den Narymischen, Jeniseyschen und Pumpokolschen_unterscheiden, 33,750 Bogen zählen, und sich. von Jagd, Fischerei und ihren‘kleinen Heerden
nähren, auch Winter und Sommer ihre
worunter 440 Gewerbe treiben-,
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ne 21,50714 ‚zu ihren den. größs Diese Mac deisgesell: erst Mit€ den. ZusA! nach Osti der 1erns vom Glü erwarb Macras, legie, U frischung Wachsth der Miti Frankreic dien aufv sellschaf mit Gew unter Cl; die Fran triellen stände ihı olen in erricht schränkte Hindosta bis um| nördlich des Gan, Einschrä derländi: schen uı und der] vertragsi deren, al ge zulass 28 sieher ‚Aude ın Baia v alte vor Mahratt: und Tibe hältyisse "mkünft al aM baaren}


