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Die Osmanische Landmacht wurde 1804 auf 297,000 M: angegeben; nämlich Jen- jitscheri 40,000,“opschiys 20,000, Provin- zialartiileristen 80,000, Serradkuly 50,000, Spahis 20,000, Prov. Kavaleristen 75,000 uU Gränzkavaleristen 12,000oM. Nach Eton beträgt die ganze Stärke des Osm. Heers 584,400 M., wovon jedoch nur 186,000 ım. Feide erscheinen können. Der Bestand der Seemacht war 1806: 20 Linienschiffe, 15 Fregatten, und 32 kleinere Fahrzeuge, mit 2,156 Kanonen u. gegen 4,000 Matro- sen. A:lein von dieser Seemacht ist theils ein Theil nicht im segelfertigen Stande, ein zweiter in dem letzien Russ. Osm. Kriege zu Grunde gegangen, und die ganze Marine,‘ wie überhaupt das Beich, in. tiefem Verfalle(Lindner's Ge- wmälde der Europ. Türkei. Weimar, 1813: 8.— Thornton's, Eton's, Hammer’s u. Hadchi© halfas Werke, Reichard s Char. te der Europ. Türkei, Nürnberg,- 1810. Riedi’s Generalcharte, von Rumell und
Bosna., Wien, 1812. Reichart’s Charte des Osman. Reichs in Asien. Weimar, ‚1800.
Osmolin, Russ. St. inder Poln. Woiw, Maäsovien, mit 94 H. u. 347 E. Osnabrück, Han, Provinz zw.'250 8° bis 250 50" 6 L. u. 52° 8° bis-520°%gy’' n. Br., im N. an Oldenburg, im N. O. an Diep- holz, im O. und$. O. an den Preufs, Rögbz. Minden‘, im-i$S. W. an den Preufs. Kbz. Münster, im W. an die Prv. Lingen, im N. W, an die Prov. Meppen M. grofs, Es ist mei- Stens eben, biols durch den 8. schwingt sich eine geringe Hügelkette; der Bo- den the1is schwe®, meistens aber leichte. Geest mit weıt/änftigem Torfmoore, Die beiden Hauptflüsse sind die'Hunte und Hase; sind in Menge
vorhanden. ‚Das Klima ist gemälsigt u, esund. Produkte machen aus: Getrai- de, Garten- und Hülsenfrüchte, Rüb-
saamen), Flachs, Hanf, eiwas Holz, die gewöhnl. Hausthiere, Kleinwild, Geflü-
el, besonders Gänse, Steinkohlen; Salz, sorf, Volksmenge: 126,037 Ind., wovon etwa 3/; Kathoi. und 47 Luth,, in 3 St., 6 Mil:, a5 Ptd., 229 Bauersch., 58 Vorw. u. einz. Höfen u. 22,080 H. Nahrungszwei- ge sind: ein deilsiger Ackerbau; man ärntet jährl. an Waizen 5,000, an Rog- gen 45,000, an Gerste, 15,000 an Hafer 20,000, an Erbsen 4,000, an Bohnen 3,009, Kartoffeln 25,000 Wispel, schlägt an Brennholz 20,000 Riaf- tern und gewinnt über z,000 Stein Lein, An Vieh wurden gezählt: 15,474 Pferde, 44,345 Stück Hornvieh, 21,574 Schaafe u. 13,0,4 Schweine, Der Bergbau geht blofs auf Steinkohlen und Salz: von ersterem
ewinnt man. in 3 Minen 249,340, von Tetzterem aus der Saline zu Rothenfelde 43,189 U, Zutr. Die Torfstiche sind ein- trägl, und’ ein grofses Holzsurrogat. Die Löwendleinewand ist über das ganze Land v-"reitet; man rechnet, dals Jähr- lich 0°“.e die feinen und Hausleinen, gegen 25,000 Stück verfertigt werden; sonst findet man zu Osnabrück, Quäken- brück und Ankum noch einige eınzeine Fabriken. Die Ausfuhr beruhet haupt- sächlich auf Korn, Wolle, Vieh, Garn und Leinewand. Ein eigener Erwerbs- yweis ist bier auch das Hollandsgehen. Staatsverbindung:- Osnabrück hat als Han. Prov., zwar mit dein ganzen Rei- che, gemeinschaftl. Reichsstände,, übri- gens aber seine besondere JusiizKanzlei, sein luth.-Konsistorium, sein kagh. Of- Teialdt, seine Regierung und seine Aeı-
-am Kaukasus, um die
Öss
ter. ı808 warf es jedoch, ohne die#eistl, Güter und ohne Rotenfelde, mit Rek- kenberg ab an Domänen 525,886, an Re- galien 29,098, an Steuern 757,541%/9, über
haupt 1,313,125%/3 Fr. oder 501,098 Gulden,
Eintheilung:’ıin®6 Aemter, Iburg, Für-
stenau, Vörden, Hunteburg, Witlagean..
Grönenberg. wa
Os vabrück,(Br. 520 16 45 L.. 270 40*
Os Es...‘ 66‘) Han. Hptst. der gleichn. Prov, an der Hase. Sie ist mit Wall und Graben umgeben, abgetheilt, hat 5 Thore, ı stattl. Rathh, worauf 1648 der Osnabrücker Frieden geschlossen wurde, ı Kathedrale, ıkath,, 2 luth, Pfk., 2 kath, ı suth. Waisenh,, A Armeuh., ı Arbeitsh., 1,390 H. u. 9,276 EB. Sitz eines kath. Bischofs und der Dikasterien; ı kath., ı luth,. Gymna- sium. 2 M£f. von groben Tüchern, meh- rere Gärbereien von Roth- und Weils- leder, ı Wachsbleiche(60 Znär. Wachs- lichter), ı Papiermühle(28,000 Püiefs), einige Hoiländ. Leinenbleichen. Lei- nenlesge, worauf jährl. 8,000 Stück ge- zeichnet werden.:
rere Seifensiedereien. Kram- u. Laüd-
handel. Die Ebersburg,!/a M. von der Stadt. Geburtsort des'[heologen.-J. Fr,
W.v. Jerusalem+ ı789 und des Philos, Just. Möser 4 1794.
Osnabrück, Australeiland unter 220 ‚50° s. Br., zu dem südlıchst; Archipel ge- hörig, u. von Carteret 1767 entdeckt und benamt. er
.,(Br. 500 59° L. 710 49’ 30°) Russ. Kreisst. des Gouev. Perm, an der N..der Ossonka in die Kama, mit ı0o H. und 1,000 BE, z
Ossad, Osman. Mfl. in dem Bosna Sandsch.. Iswörnick, mit ı Moskee, ı Bade u. 50H.
Ossau, Franz. Thal im Dp. Nieder- pyrenäen, Bz. Oleron längs der Gaäve dOssau, die vom Fic du Midi heräb- strömt.
Osseck, Oester. Dorf im Böhm. Kr. Leutmeritz,. mit ı ‚Zisterzienserabtei, Kirche und Bibliothek; im D. eine gro- fse Wolienzeuchmni.
Osseten, Ironen, Asiat. Völkerschafs )u. des lerek, in dem Lande Össetien. Sie nennen sich selbst Ir, und scheinen der Sprache und dem Namen nach Stamwwverwandte der alten Meder und die Alanen oder Assen des Mittelalters zu seyn. Sıe sich in 2 Stämme, sind frohe Schamaner undihre Sprache mit vielen Persischen und. Georgischen Wörtern vermischt. Nur ein kleiner'Theil lebt unter Kussi- scher Hoheit, ein Anderer ist den Tscher- kessen zinsbar, und andere leben unab- hängig unter Aeltesten, die einen ge- meinschaftlichen Khan haben. Das gan- ze Voik zählt kaum 5,000 Krieger, wovol ‚etwa die Hälfte mit Flinten-und Säbeln bewaffnet ist.
Ossetien, Ironistan, Asiat. Landschaft am Raukasus, um die Qu. welche von den freien Osseten bewohnt wird. Zu derselben gehören die(sebiete Badill, Tagata,_ Dugodrien und Donifar- sien, die zum Theil bis in das Schnee-
‚gebirge reichen,
Ossiach, Oester. D. an dem gleichn. See, in dem Illyr Kr. Villach. i , Russ. St.an der Weichsel, in der Poln Woiw. Sandomır. " Ossiek, Russ. St. und Schl. Poln. Woiw. Podlachien.| a "Ossiek, Oester. Mil. u. Schl. in dem Gäliz. Kr, Jaslo.
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