Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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300 Orb H. und 3,600 E._Mf. in Sergen u, Rati- nen; Viehhandel,-

Örbelus, Osman. grolser Gebirgszug, welcher zu den:Dardanischen Alpen ın Kümeli gehört und seine höchsten Kno- ten im S. von Sophia schürzt. Er ist reich an Goid, Sılber, Kupfer.u.. Eisen, und die Osmanen besitzen an demsel- ben ihre voruchmsten Bergwerke; doch ist er und selbst sein neuerer Nanıe den Europäern ganz un bekannt.

@rbitello, Tosk.$t. und Festung am Meere, in der Rroy. Siena, mit eınem guten, ten, Haven,

.. Orchamps, Französ. Mil. nahe am Doubs, im Dep. Jura, Bz. Dole, mit 715 Einw.

Orchies, Franz. St. im Dep. Norden, Bez. Douay, mıt2 K./, ı Krankenh, 416 H. und 2,,86 E. 28 Mf.und Fabriken in Seife, Leder, Hüten; Brauereien; Bren- nerejeneu. s. w,

Orchimont,: Nied. Mill. in der Prov. Namur, mit 261 E.

Orchon, Schin. Fl. in der Mongolei, welcher dem Baıkal zufällt.

Orchowek,; Russ. St. am Bug, dicht unter Wiosawa, in der Poln. Woiw, Podlachien:

Orcianu, Päpstl. Mfl. in der Delegz. Urbinuo.

Orcival, Franz. Mfl. im Dep. Puy de Döme, Bez Clermont, mit ı Stiftsk., 165 H,. und'ı,12ı E.

Orca, Sard. Fl. in Piemont, welcher ämäöl'hale von Aosta entspringt und bei Chivasso dem Po zuiällt.

Orduna,: Span. Ciudade am Fülse ei- nes mächtigen Gebirgs, inm,der Provinz Vizcaya. Sie liegt mit ihrem Gebiete abg-:sondert zw- Alava und Burgos,hat 2 Pik,2 Kl. und 4,000 EE Wollenwebe- rei; Weinbau, jährlich 731 1/4 Ohm Cha- coli.||||

Orel, Russ, Gouvernement zwischen 5t bis 570 L. und 52 bis 549 Br ,ım N. an 'ula und Kaluga, im U. an- Tambow u. Woröonesh, ım.S. an Woronesh und Kursk, ım W. an Tschernigow u. Smo- lensk gränzend, 75521 UM. grols. Ober- fläche: welienförmig eben, strichweise

mit Kreide- oder RKalkflötzen. Boden: schwarz und zum Ackerbau sehr. ge-

schickt, den auch das Klima begünstigt. Gewässer: Oka, Desna, Susha, Drel, Sosna,

Ackerbau, der. 1802 an Winterkorne 4,899,882,, an Sommerkorne 4,300,811 Tschetwert lieferte, wovon, nach Abzur der Konsumtion und Aussaat, 5,093,651 Tschetw. verkauft werden konnten; die Pferdezucht ist ansehnlich und mah un- terhält gute Stutereien; die Schaafzucht liefert Wolle für die einheimische Tuchfabrikation;, die Bienenzucht ist ein ausgebreiteies Gewerbe. An Fabr.

die jedoch blofs einländische Materia- lien verärbeiten, werden 137-gezählt; das profitirte Kapital der Kaufleute be- trägt 13,600,000, die Steuer 4,897,000 Bub. Ausfuhr: Korn, Hanfsaat, Flachs, Taig, Borsten, Honig, Wachs,. Vieh, Leine-

durch mehrere Forts geschütz-

..Ore

wand, Schiffsseile, Eisen, Matten, Le. der, Holz, Theer, Kalk und Alabaster, Eintheilung: in 12 Kreise, Orel, Mzensk, Bolesow, Karatschew, schewsk, Sewsk, Dmitrowsk, Kromy, Malo-Archangelesk, Liwny, Jelez, .. Orel,{Br. 520 56° 40° L. 730 37°): Russ, Hauptst. des gleichnam. Gouv. und Kr an der M. der Orlik ın die Oka.Sie it schlecht gebauet, doch gepflastert und zählt, aulser den Kron- u. öfientlichn Gebäuden, ı8 K., 2 Kl., 2,872 H., 150 Haı- delsbuden, 27 Schenken und 16,000 Einv, (1782 7,762 mannl.Geschl.) ı Leinewanl. mnf., ı Seilerbahn, einige Gärbereien und Seifesiedereien. Handel undschif- fahrt auf der Oka, die hier. anfäng,, Schiffe zu tragen. , Name, den der Maranoa

auf einer Strecke führt.

Or:ltana la vieja, Span. Villa in der Provinz Estremadura.

Orenburg, Russ. Gouvernement zw.

Brjänsk, Trub-*

68 bis 820 6. L. und 47 bis 56° n. Br., m.

N, an Wjätka u. Perm, im O an Fonsk ınd die Steppe der Kirgiskaisaken, ım S. an dieselbe und an Astrachan, u.im W. an Saratow, Sımbirsk und Kısan gränzend, 3.026.715, QM. grols. Obertlä-

che: im N. bergig, doch in den Thhilern

mit Waldungen und urbarem lande hinreichend versehen, im 8. ungeheue- re Ebenen oder Steppen, die bicls zur Viehweide taugen. Boden: um Ufa w in dessen Gebiete äulserst fruchtbar, um Örenburg giebt es viele dürfe was- serlose Gegenden. Gebirge: der Ural mit dem Öbtscheisyrt. Gewässe:: Ural, Jemba, Ufa, Tobol, Samara, Belaja, Sakmara, Uj, Ik, Tok, ITlek; die Seen Ingerskoje, Inderskoje, Taıisugen, Sary- kyl, Kamenoje u.a... Klima: im Som- mer sehr heifs, doch leidet der Acker-. und vorzüglich der Gartenb:u durch den schnellen Wechsel der Witterung, Produkte: Getraide, Hanf, Fiachs, Obst, Holz, die gewöhnlichen Hausthiere und

Kameele, Wild, Fische, Bienen, Kupfer,

Eisen, Magnete, Stein- und Seesalz, Asphalt, Schwefel. Volksmerge: nach der Revision von 1793/65 688 563,, dazu.an

ungezählten Völkern 110,00 und an Ue- berschusse gegen 76,000, mithın etwa #75,000 Köpfe, wogegen Wichmann nur 639,430 annimmt. Aulfser Russen findet man hier Uralische Kosaken, Tiataren, Mordwinen, Tscheremissen, Tschuwa- schen, Wotjäken, Baschkiren, Teptjä- ren, Meschtscherjäken, Kalmüken und Kirgiskaisaken, wovon die Russen und Kosaken. sıch zur griechischen Reli- gioh, die meisten übrige aber zum Is lam bekennen oder Schamanen sind; doch giebt es auch viele Proselyten. Nahrungszweige: Viehzucht, der Haupt- nahrungszweig sowohl der nomadischen Völker, als der ansässigen Einw., beson- ders halten die Tatzreun und Baschkiren unglaublich viele Schaafe, Pferde und Kameele, So findet man Baschkiren, die 2 bis 3,000 Stück Schaafe, ı bis 2,000 Pferde und 10 bis 20 Kameele besitzen. Noch stärkere Heerden unterhalten die Kirgisen, wo ein reicher Mann wohl ı bis 4,000 Pferde, eben so viele Schaafe, soo bis 1,000 Stück Hornvieh, 200 Ziegen, 50 bis vo Kameele, aber keine Schwei- ne, kein Federvieh und: keıne Bienen umhertreibt,:, Dagegen-ist:Bienenzucht bei den Baschkiren ‚ein ausgebreitetes Gewerhe, und manche haben 500 Stöcke, Der Ackerbau wird von den ansässigen Binw. der Ufischen Kr. getrieben; die

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Ufa mit dl Menselins jehei und Orenbu go) Russ und fr.,@ ten Grabe außer den dest g grie schels, 1 worunter