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Oppa Anrchflossen, mit ı St., 15D., 2 a enten, 739 MH. und 4,762 E. Sie gehört der Kanimer. Olbersdorf,(Br. 5009’) Oester. St. u. Hptort der gleichn. Minderherrschaft, in dem Mähr. Kr. Troppau an der kl, Oppa, mit ı Schl., ı K., 92 H. und 037 RB, Bei der St. liegt das D. Ölbersdorf, mit 351 H., u. 99 E. Olbrück, Preuls. Mil. und Schl. ın dem Niederrhein. Rbz. Koblenz, 'Oldaberdon, s. Aberdon.
Oldbury, Britt. D. in der Engl, Sh. Shrop, mit grolsen Nagelfabr, z
Olde, Preufs. Mil. in dem Westphäl, Bbz. Münster ‚mit 1,013. BE.
Oldenburg, Deutsches uraltes Haus, aus welchem die Kaiser von Rulsland, die Könige von Dänemark und Schwe- den, die Herzoße von Holstein, Schles- wig und Oldenburg entsprossen sınd. Der eigentliche Stammsitz ist die Graf- schaft Oidenburgß. BL Giückliche hatte nicht allein alle Güter seines Hauses vereinigt, sondern auch mit 2 Gemahlinnen die Grafschaft Del- menhorst, das Herzogthum Schleswig L». die(Grafschaft Holstein erheirathet. Er
1440. Sein ältester Sohn Christian wurde 1448 König von Dänemark u. 1458 von Schweden und Norwegen, und ist der Stammvater der noch in Dänemark herrschenden Königsdynastie., Fried- yich 1., jüngerer Sohn K. Christian]., erhielt dre beiden Herzogth. Schleswig und Holstein zur Appanage, wurde 1513 König von Dänemark und hinterliels 2 Söhne: Christian, welcher ihm auf dem Dänischen Throne folgte, und Adolph, Herzog von Holstein-Göttorp, dem Stammvater aller Herzoge von Holstein, dessen Descendenz jetzt auf den Thro- nen von Rufsland und Schweden u. ım "Grofsherzogthume Oldenburg herrscht. Die Grafschaft Oldenburg und Deimen- herst hatte die Nachkommenschaft der jüngern Söhne'GrafDietrichs des Glück- Aichen besessen, und waren nach deren Aussterben 16697 an die Dänische Krone ‚gefalien. Diese vertauschte sie 1773 an die Holsteinische Linie auf Aussischem Throne gegen deren Antheil an kol- stein, worauf sie der daiınalige Grols- fürst Peter seinem Vetter Friedrich Au- gust Hergog von Holstein und Bischof von Lübeck überlie/s. Der Kaiser be- stätigte diesen Tausch und erhob 1777 Oldenburg und Delmenhorst zu einem Herzogthum, dessen Besitzer auf dem Reichstage unter dem Namen Holstein- Oldenburg eine Stimine erhielt., 1803 erhieit Oldenburg durch den Deputa- 4ionsrezefs einen ansehnlichen Gebieis- zuwachs durch die Münsterischen Aem- ter Vechta und Kloppenburg und durch das Hinöv. A. Wildeshausen, 1815 aber die. grofsherzogliche Würde, wovon das Haus für sich aber noch keinen Ge- brauch macht, und die Herrschaft Bir- *kenfeld zwischen Rhein und Mosel. Die
gegenwärtigen Besitzungen‘des Grofs-
herzegs bestehen also Tr) in dem Grofsherzogthum Oldenburg— 105,99 QM. mit 173,845 E.; 2) in dem Fürstenthum Butin oder Lübeck— 9; OM, mit 19,800 E., 3 in der Herrschäfi Birkenfeld— 8 QM» mit 20,000 E., zusammen aus 125,99 lan mit 213,545 E- U... 1,900,060.F1.' Eiak. Das Militär besteht aus ı Reg. von Bat. und 8 Komp. und ı Dragonerbriga- de, zusammen aus 1,650 Mann. Der Re- gent hat als Deutscher Nürst mit Anhalt
Graf Dietrich der,
Old
und Schwarzburg gemeinschaftl. die 1|
Stelle auf dem Bundestage, im Plenum aber ı Stimme. Oldenburg, Deutsches Grolsherzog. thum, zwischen 240 24“ bis 200 23° 6, L. und 520 33° bis 530 45° n. Br., ım N. an das Deutsche Meer, im_O.'an Hanover und Bremen, im$. und W. an Hanover gränzend, und 105,90 QM, grols. Ober- fläche: eben, ohne irgend eine merkli- che Erhöhung; die Rüste so niedrig, dals. sie gegen Üeberschwemmungen durch Deiche verwahrt werden muls, Boden: an den Flüssen schwere Marsch, fstt und fruchtbar, im Innern Geest, meistens sandig, dürr und zum Theil morastig. Gewässer: Weser, Hunte, Delme;.der Dümmersee; viele Moräste, Klima: gemälsigt und gesund, an der Küste nebelix und mit ÖOrkanen be- schwert. Produkte: Getraide, auch Buchwaizen, Hülsenfrüchte,_Flachs, Hanf, Gemülse, Ho!z(doclı blols im ei. rentlichen Oldenburg), Hopfen, Küb- saamen, die gewöhnl, Hausthiere,. Ge- jlügel, besonders Gänse, Fische, Bienen, vielen und guten Torf, Töpfer- und Ziegelthon. Volksmenge: 173,485"inw. in 7 St., 8 Mfl., 107 Kirchsp., 611 Bauer- schaften und 29,95 BE. Die Einwoäüner sind Niederdeutsche mit plattdeutschem Dialekte; sie bekennen sich der Mehr. heit nach zum luth. Kult, die beiden Aemter Vechta und Kioppenburg aber sind ganz kath.; auch leben unter ihnen einige Keiorm. zu Varel und Jever, und Juden.. Nahrungszweige:. Ackerbau, Viehzucht und etwas Fischerei. Neben- beschäftigungen sind Leineweberei, Garnspinnerei und Wollenstrumpistrik- kerei. Grolse Fabriken giebt es weni- ge. Ausfuhr: Butter, Käse,. Schlacht- vieh, gesalzenes u. geräuchertes Schwei- neileisch, Hopfen, Gartengewächse, Rüb- öl, wollene Strümpfe, Leinewand; Yals- u. Bauholz, Wachs, Honig, Torf, Räuie und Felie, Zu Elsfleth ist ein wichti- zer Zoll, der 1769 41,021 Rthir, 6 Pf. ein- yrachte. Staatsverbindung: das Großs- herzogthum hat keine Landstände, und der hKegent ist völlig. souverän, wenn jetzt nicht eine repräsentative Verfas sung eingeführt werden sollte... Das höchste Landeskollegium ist das grofs herz. Kabinet. Sonstige Zentralbehör- den sind die Regierung, das Oberappel- lationsgericht, die Justizkanzlei, das Konsistorium, die Kommission für die HKöm. kath. Angelegenheiten, die Kam- mer, dasGeneraldirektorium des Armen- wesens, die Direktion der Witwenkasse und die Militärkommission. Das Land ist in Kreise, Aemter und Kirchspiele eingetheilt; jedem Kirchsp. steht ein Kirchspielvoigt, jedem A. ein Amimann vor. In jeden Kreise besteht ein Land- ericht, in der Stadt Oldenburg.ein Stadtgericht. Die Lutheraner haben ei- nen Generalsuperintendent, 1 Süperin- tendent und 80 Kirchsp,, die Katholiken i Generäldechant und 32 Kiärchsp. ‚Zu Jever ist ein besonderes Konsistorium. Eintheilung: in 7 Kreise: ı) Oldenburg mit 452) Neuenburg mit 45 3) Ovelgön- ne mit 5; 4) Delmenhorst mit 4; 5) Vech- ta mit3; 6) Kloppenburg mit 3 und?) die Herrschaft Jever, wozu noch die Standesherrsch. Kniphausen: mit 633 A. u. 2,856 E. kömmt.
Oldenburg, Oldenburg. Kreis, wel- ‘cher aus dem Stadtgerichte' Oldenbur and den 3 Asmitera; Oldenburg, Elsflet
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Oldendor) Schanenburg Steinkohlen:
Oldendor,
Oldendor]
Oldensaul 1) ‚Nied, h mit 2087 E-
Oldenstad au. und 3% A. Bodentei
Cıldensw: Theile der stedi, mit I anstält.
Qldersha 185 E, und in der Prov.
Oldersun ja‘) Han. M Ostfriesland Hauptort, e hörigen Heı
Cldeslohe St. ander T)
ebeig, mit h und 1,660. Waatentrans Gradirh., di nen Salz liel
Cd Harl Inse, Jamaıl
Oldisleb: Mfl., auf e mit 76.4, Ernestinisch zugelörigen h esmalige
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Oldsarun St, in der I kleiner Pac}


