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Oestringen, Bad. Pfd.im Pfinz- und
B. A. Bruchsal, mit 238H. und 1,61 "Weinbau. n 3 ‚915
Oeteskem, Nied. Mil. in der Provinz Westflandern, mit 2,060 E.
Oetscher, Oester. Bergkuppe im Lan- de ob der Ens, welche sich 6,062 Fuls hoch erhebt und zu den Norischen Al- pen gehört,
E.
Oettingen, Deutsches fürstl. Haus in
Schwaben, deren Ahnherrn in den frü- hesten Zeiten im Rielsgau ansässig wa-
ren u. eine Zeitlang den Elsafs besalsen.
Der gemeinsame Stammvater der jetzi- gen Fürsten von Oettingen, ist Ludwig
V., ‚welcher zu den Zeiten der Refor- mation lebte, und dessen beide Söhne Ludwig.XVI. die evangelische u. Fried- ich die katholische Hauptlinie stifte- ten. Jene, die 1674 die fürstl. Würde erhielt, gin& 173r aus; diese theilte sich durch die 3 Söhne Wilhelm des Aeltern in 3 Aeste: ÖOettingen-Spielberg, wel» cher seit. 1734 die fürstl, Würde besitzt, Oettingen- Wallerstein, welcher zu. Fol- ge Testaments die Länder der ausgestor- benen evangelischen Länder erbte, und
seit 1774 den fürstl. Titel führt, und Oet-,
tingen-Baldern, welcher gegenwärtig er- loschen ist. Die beiden Linien Spiel- berg und Wallerstein besafsen eine Ge- samımtistimme auf der Fürstenbank des Schwäbischen Kreises, und seliten jede mit einer Virilstimme in den Reichsfür- stenrath treten. ‚1806 wurden selbige indels mediatisirt und' unter Bairische Landeshoheit gezogen, welche Krone in der Folge einen Theil der Oettingen- schen Mediatbesitzungen an WVürtem- berg abtrat.— Oettingen- Spielberg be- sitzt 4 QM., mit 14.933 E-, ist kath. Ke- lision: und residirt zu: Dettingen und steht unter Baier.-Landeshoheit.- Oet- tingen- Wallersiein hat eınen Flächen- inhalt von 11575 QM. mit; 41,954 Einw., ist ebenfalls kath. Religion, und residirt zu-Wallerstein, der westliche Theil sei- ner Besitzungen gehört:gegenwärtig un- ter. Würtembergsche, der östliche unter Bairische Hoheit,— Oettingen-Baldern, dessen Güter etwa 2 QM. mit 4,249 E. enthielten und von beiden übergeblie- benen Linien gemeinschaftlich besessen
wird, ist unter Würtembergsche Hoheit
gekommen. Oettingen,«Br. 489 a7’ 27° L..280 16° 20'') Baier. St. an der Wernitz u. Haupt- ort der Standesherrsch. Oettingen, im Rezatkr. Sie ist ziemlich gut: gebauet, hat 2 Schl., ı luth. K. zu S. Jakob, wel-
che sehenswerth ist, ı kath, K., ı Wai-
senh., 434 H. und 3,185 E., wovon die Hälfte’ Lutheraner, die Hälfte Katholi- ken, aufser einigen 100 Juden. ‚Residenz des Fürsten von Oettingen- Spielberg. x Baumwollenmnf., Wollenspinnerei und Leinewebereien.:
Oetzthal, Oester, Thal im Tyröler mit merkwürdi- gen‘ Fernern,. überhaupt eine höchst rauhe und wilde Gegend, welche von der Oetz durchflossen wird.;
Oexz, Chäteay d’Oexz, Helv. Mfl. im Kant. Bern, und Hptort einer Amtsvoig- tei des Sannenthals, mit beträcht. Vieh- und Kornmärkten,
Oeyras, Port. Villa an der M. des Tejo, in der Prov. Estremadura, mit Pombals Palaste und Gärten, u. ı Sei- denzeuchmf. Unweit von hier sind war- zmie Bäder. h;;;
“: Ofanto, Siz. Küstenfl, in dem Prince. ulteriore, welcher im Gebists von To-
'Adriafischen Meere zuströmt.
ıRegen- und Sonnenschirme,
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rella entspringt und
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bei Barletta dem
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LEST N ‚falu, tdorf, Br, 490. 22’ 45° L. 280 1° 45°) Oester. Mil. in der re ZaBe, an der Poprad, mit 1,012 E.(s. 4lt- Ofen, Buda,(Br. 470 29° 44° Le 360 g1° 45’) Oester. Hoptst. er Gear Pllisch und von ganz Ungarn, ander Donau, worüber eine Schiffbrücke führt, Sie ist. stark befestigt, hat ı Prächtiges kön. Schl., 4 kath., I griech. K., 2,903 H: und 22,527 Einw. Sitz des Palatins, der kön, Statthalterei und Hofkammer; griech, Bischof; Oberpostamt; Dreifsigstamt; Zeughaus; Sternwarte; ı kath. Gymna- sıum;,2 Hauptschulen; Theater; Pesther Universitätsdruckerei, andere Drucke- reien, ı Buchhandlung, ı Stückgielserei. Fabr. in Messern, Kupfergeschirr, Fa- janze, Yabak; Gärbereien; Seidenzeuch-
weberei., Starker Weinbau, jährlich 260,000 Eimer. Heilse Quellen; das Kai- serbad. Ofenbanya, Offenburg, Schwend- burg, ÖOester. Bergfl. ın der Siebenbirg, Unteralbenser Gespan. mit-Bergbaw
auf Gold, Silber und Antimonium. Offenbach, Hess, St. in der Standes- herrschaft Isenburg-Birstein, zur Prov. Starkenburg gehörig. Sie liegt am Main, ist offen, aber gut gebauet, mit ı luth., ı Franz. u. ı Deutsch-ref, K,, ı Synag., ı Waisenh., 8&o H. u. 8,000 E. Sitz. der fürstl. Isenburg. Wediatregie- rung und Kammer. ı Schnupftabaks- fabr. mit 120 Arb.,: die täglich 60 bis 86 Zntr. Maroko. und jährlich 3,000 Zntr. Karotten liefert, ı Rauchtabaksfabrik, welche. 6 bis 8,000 Zntr. debitirt, ı be- rühmte Wagenfabr., die über ı20 Arb. beschäftigt, I’ Papiermache- u. ı lackirte Blechfabr. mit 60 bis 70 Arb., wovon er- stere ‚5,000 Dutzend Dosen debitirt, L Woachsbleiche(50 bis 69 Zntnr.), ı Bijou- teriefabr., 1 Gold-‘und Sılberspinnerei, 2 Salfiangärbereien, ı Seidenfärberei u. Seidenstrumpfweberei, ı Schönfärberei mit 7 Kesseln u. 3 Blauküpen, ı Wachs- tuchfabr., ı Kunstbleiche, ı Fajanze- u. ı Toretivkafabr., ı Goldscheiderei, 1 Gewicht- und Waagenfahr,; auch ver- fertigt man Plüsche, Kaffta’s, Strümpfe und Kappen, Posamentirwaaren, Forte- piano’s und Klaviere, musikal. Darın- saiten, Luxuskörbe, Perlengeflechte, Blattgold und Silber, Oblaten, Siegellack, Uhren, Talglichter, Pfeifendeckel, Lettern, 5 Buchdruckereien, IBuchhandlung, ı No- tendruckerei. Meyersche Vogelsammi. Offenbacher Pfeffernüsse. Handel, auch mit Wein(Nemnich IL, S.233—158.). Offenburg,(Br. 480 28’ 5° L. 250 37° 15°) Bad. Hptst. des Kinzigkr. u. eines B. A. von 18,192 E. Sie liegt auf einer Anhöhe am Kinzig; ist ummauert, hat ı K.,ı Theater, 436 H. und 2,888 E., wor- 268 Gewerbe treibende. Sitz des Kreis.
directoriums,. Wein- und Korubau; Speditionshandel. 3 Offenhausen, Oester. Mil. im Lande
ob der Ens, Hausruckkr.
Offingen, Bair. Mfl. in dem Rezatkr., zu der fürstl, Oettingen- Wallersteinsch. Standesherrschaft gehörig, mit 1,219 Ein- wohnern.
Offranville, Franz. Pfd, im Dp. Nie- derseine, Bz. Dieppe, mit 1,520 E.;
Oggersheim, Bair. Mil. in dem Rhein- kr., nurıM, von Mannheim, mit ı ref.,
ı luth,&, u. 897 E.


