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Justizbehörden, die Appellations- und K riminalobergerichte und die Fiskaläm- ter in jeder Prv., die niedern die Land- rechte nnd die Justizämter, die obern Kameralbehörden dıe- nen und die Staatsbuchhaltungen.. Eine ähnliche Verfassung hat Dalmatien, In Ungarn ist die köniel. Statthalterei zu Ofen die oberste politische Behörde, un- ter welcher die Gespanschaften stehen; die obern Justizbehörden sind die Sep- temviraltafel, die königl. Tafel, beide zu\Pesth, die Banattafel in Kroatien u. die Gerichtstafel von Dalmatien, Kroa- tien und-Slawonien, ‚unter welcher die Komitats- und übrigen Gerichte stehen, die obere Finanzbehörde, die könig), Hofkammer zu Ofen. In Siebenbirgen ist die erste politische und gerichtl. Be- hörde das kön. Gnbernium; in Lom- bardei- Venedig macht das Gubernium mit dem Vizekönige an der Spiize die höchste politische Behörde. aus; die oberste gerichtliche ist der Justizhof zu Verona, unter welchem die Appellations- höfe und Tribunäle erster Instanz mit
den Friedensgerichten stehen. Die Mili-
tärgränze hat.ihre eigene Verfassung. Die Staatsreligien ist die Röm, kathol; doch mit grolser Einschränkung. des päpstl: Ansehens; alle übrige. christli- che Religionen werden geduldet, und nur in den Ungarischen Erbstaaten ha- ben Griechen, Lutheraner, Reformirte und Unitarier mit: den Katholiken glei- che Rechte; jedoch steht in.der Kegel jedem Christen der Zugang zu allen Militär- und den meisten Civilstellen offen. Die höchsten Geistlichen sind die kath.. Erzbischöfe und der Patriarch zu Venedig;-die unirten und nicht unir- ten Griechen haben: ebenfalls ihre Erz- bischöfe, die Protestanten ihre Superin- tendenten und Konsistorien. Die$Siaats- einkünfte mögen gegenwärtig zwischen ıto bis 1ızo Millionen Konvent. Guiden
schwanken; die Staatsschulden betragen
egen 1,200 Mill. Gulden W, W, Die
andmacht mag ın Friedenszeiten etwa 220-+240,000 Mann ausmachen; 1817 be- stand.:sie aus 57 Reg. Linieninfanterie, 17 Reg, Gränzinfant., 26 Batt. leichter Truppen, 37 Regim. Kavalerie und 28 Batt. Artillerie, Bombardirer, Minirer, Sappirer, Pontennirer, Tschaikisten. Auch besitzt der Staat eine kleine Mari- ne von 3 Linienschiffen, 2 Fregalten u. 24 Schaluppen.(C. A, Andre’s geperaph. statist. Beschr. von Oesterreic Wei- mar, 1813. 8. Weiland’s Charite der Oest. Mon. Weimar, 1817).
Oesterreich, Deutsches Erzherzog- thum und Stamınland der: Oesterr. Kai- ser, vormals kanzleimälsig Niederöster- reich genannt, zwischen 28% 37° bis 340 1’ 5° östl. L. und 460 55° bis'480 s6° n, Br.,im N. an Mähren und Böhmen, im OÖ. an Ungarn, im S. an Sieyermark und Kärnthen, im W. an Tyrol.und Baiern gränzend, 5474,4&8 QM. erofs. Oberfläche: meistens gebirgig, mit grofsen und wei- ten Thälern, selbst Ebenen, wie die Neustädter und Welser Haide. Boden: im Ganzen steinig, doch in den Thälern, besonders längs der Donau und im Marchfelde. fruchtbar, Gebirge: die Norischen Alpen, die sich aus Tyrol über Salzburg in das Land drängen und die Gränzen zwischen Oesterreich und Steyermark bedecken; das Cetische Ge- birge mitdemXKalenberge, Wienerwalde und Mannhartsberge. Gewässer: die Donau als Haupistrom, die Eus, Lraun,
Ves
March, Ips, der Inn, die Salza; mehrers See’n ,„ als: der Atter-, Traun-, Aber-,„ Mond-, Matt-, chen- und Zellersee; der Neustädter Kanal; die Mineralwasser. zu Baden, Mauer, Meidling, Altenburg, Gastein u.a. Klima: warm, eins der wärmstien Deutschen Länder, doch im Gebirge vauh, überall aber gesund. Produkte: Getraide, Garien- und Hülsenfrüchte,
BKübsaamen, Flachs, Safran, Waid>bei
Theresienfeld, Färberröthe, Ingwer und Kalmus, Zichorien, Wein, Obst, Futter. kräuter, Holz, die gewöhnlichen Haus- thiere, Wild, Geflügel, Fische, Bienen, Gold, Silber, Kupfer, Blei, Eisen, Ocher, Alaun,. Vitriol, Arsenik, Salz, Gyps, Schwefel. Voiksmenge nach Blumen- bach für ıg16: Deutsche und Ratholiken; doch finden sich auch viele Lutheraner und einige
Reformirte. 1813 wurden in beiden Län-'
dern‘unter und ob: der Ens(ohne Salz- burg und die von Baiern zurückerhalte- nen Landestheile, 1,465,949 Indiv., in 44 St., 89 Vorst., 307 Mfl., 7,247 D. u. 215,543 Fi, gezähit. Nührungszweige: der Ak- kerbau, so einsichtsvoll und fleilsig sol- cher auch in einigen Strichen getrieben wird, liefert denKornbedarf nicht, wohl aber Flachs, Safran und einige andere Artikel im Ueberfiusse und zur Ausfuhr, Der Weinbau macht den vorzüglichsten Wahrungszweig für das Land unter der Ens aus; die Weinerzeugung schätzt Biumenbach auf 2,094,355 Eimer. Die weitläuftigen Forsten können doch für die vieien Fabr., Hütten und Salinen den nöthigen Bedarf nicht schaffen m. der. Steinkohlenbau, jährlich 180,000 Zentner, ist erst im Werden. Der Berg- hau geht(im Salzburgschen) auf Gold (168 Mark), Silber(720 Mark), Kupfer (886 Zentner), Blei(499 Zntr,), auf Eisen in Oesterreich u. Saizburg(ro,000 Zntr.), auf. Arsenik(zs0 Zntr.), auf Alaun(2,010 Antr.), auf Vitriol(53 Zntr.), vorzüglich aber aut Salz im Salzkammergute und bei.Hallein(1,288,1d5, Zentner). Das Land unter der Eus gehört. unter diejenigen Länder, wo die gröfsten und wichtig- sten Manuf. derMonarchie sich konzen- trırt ‚haben; besonders ist die Gegend um Wien fast eine einzige Fabrik, und auch andere Gegenden wetteifern mit der. Metropole. Man Zfindet’alle Arten von Manuf., doch sind darunter die in Baumwolle, Seide, Tuch, Leinewand u. Eisen die verbreitetsten.: Ausfuhr: Wein, Salz, Safran, Fabrikate.- verbindung: das Erzherzogthum Oester- reich zerfällt in 2 Haupttheile, das Land unter der Ens und das Land oh der Ens. Beide haben ihre eigenen Regierungen, ihre eigenen Dikasterien und Landstän-
de und ihre beiderseitigen Hauptstädte:
sind‘Wien-und Linz. Die Einkünite werden auf 26 Millionen Gulden ge- schätzt, wovon die ordentliche Koutri« bution allein 5,328,591: Gulden beträgt. Uebrigens macht das Erzherzogthum ein eigenes Generalkommando aus, ünd re- krutirt 4, Linienreg. Eintheil.: in das Land unter u. ob.der Ens(s.:diese Art.):
Oesthammar,(Br:600 15% 16°%-Schwed. Seest. in Stockholmslän, mit 800 E. u.
einem nur für kleine Fahrzeuge brauch-- ‚baren
Haven. Fischerei; Schifffahrt,
Verfertigung von Näfverskor, Schuhen
aus Schmierleder und Birkenrinde. Oestrich, Nass. Mil: am Rheine, in
dem Amte Rüdesheim;'ansehnlich, gut
gebauet, mit 1,600 E. Weinban.
Hallstädter-,' Ta-.
1.686.700 Indiv., meisteng:
ehört. j N kttinge
seit 1774 del tingen-Bald loschen®! und M sarımistim Schwäbisch init einer\ stenralh hi Hl med Landeshohi det. Folge schen Med betg.abtrat, sitzt, ON, lision: und steht unter tingen- Wa inhalt von ist ebentall zw Wallerst ner Besitzu tet Würtem Bairische Hi deisen Güte, enlmelten behen Lin wir, ist uı gekommen, Oetting, 20) Baier, or; der st; Rezalkı,| hat sch], ‚che sehensn
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