Teil eines Werkes 
2 (1817) L-Z : mit einigen Nachtr.
Entstehung
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tion. Gebirge: im N.,W..die Sudeten mit dem Glatzergebirge, dem Böhmer Walde, dem Mährischen Gebirge und dem Wohlischen Kamm; im'N.©. die

Karpathen mit dem Fatra, Matra, Ker- zergebirge, den östl. Ungarischen Ber-

en und dem Banatischen Gebirge; ın der Mitte und im S. O, das Cetische Ge- birge, die Julischen Alpen mit den Stey- rischen Alpen, dem Srıner Gebirge, dem Karst, Caldiera, Wellebid u. a., u. den Dinarischen Alpen; im S$. u. 85. O. die Karnischen Alpen, die Norischen Alpen,

die Rhätischen Alpen mit den höchsten.

Spitzen in der Monarchie und den Lesi- zıschän, Nugoneischen und Berinischen Bergen. Waldungen: reichlich in den gebirgigen Theilen der Monarchie ,. wo- von sıe fast-3,010 QM. bedecken, beson- ders der Bukowiner-, Bakonyer-, Böh- mer-, Wiener- u. Birnbaumerwaltl. Ge- wässer: nur ein Meer, das Adcriatjsche,

welches die Küsten von Venedig, Il. lyrien und Dalmatien umflielst; meh-

rere grofse Landseen, worunter.der 24 OM. grolse Plattensee, der Neusiedler- see, der Lago Maggiore, der Lago di Garda, der Zirknitzer-,- Traun, At- tersee u. a.; die Donau, der Haupfstrom mit Lech, Inn, Ens, March, Kaab,

Waag, Gran, Drave, Saye, Theils, Te- mesch, Aluta und Pruth; der. Dniestr,

die Weichsel mit dem Dunajetz, Wislo- ka und San, die Oder, die Elbe mit der Moldau, der Bhein, der Po mit Tessın, Adda und Oglio, die Eisch, die Küsten- flüsse Bachiglione, Piave, Livenza, Le- mone, Tagiiamento, Lisonzo, uleto, Zermanja, Kerka, Gettina und Narenizx; der Wıener- oder MNeustädter-, ‚der Wörth,, Bega-, Franz , Albrechis-, Jarszina-, Sarvitzkanal, die Kanäle der Polesini, der Kanal Monselice, Piavejo, Noncello, Busse, Naviglio, grande und de Martesana; viele Mıne- valwasser, wovon Ungarn allein 352 und Böhmen 150 hat, besonders die Sauer- wasser zu Bılin, Rohitsch und Bartfeld; die Stahlwasser zu Karlsbad, Franzens- brunnen, Töplitz; die Bitterwasser zu Seidschütz, Sedlitz und Füred; die Schwefelwasser zu Baden, Mehadia u. a.

lima: im Ganzen gemälsigt und ge- sund. Man kann es in 3 Regionen ah- theilen: zwischen 410 90° bis 46°, wo der Oelbaum, der Heils und ınehrere Süd- früchte fortkommen Lombardei, Süd- tyrol,-Südillyrien, Dalmatien, ein Theil von Kroatien, Slawonien und das Ba- nal 2,695 QM.; zwischen 46 bis 49°,\wo der Weinstock und der Mais gedeihen; der gröfsere Theil, von Ungarn, Siebeu- birgen, Bukowina, das südöstliche Galj- zien, Oesterreich mit seinen Nebeaualän- dern, der südliche Sauın von Böhmen und Mähren 6,339 QM.; zwischen gg bis:zı9, die Heimath des Korns, Flach- ses und Obsires; der grölsere Theil von "Böhmen, Mähren, Galizien und dem nördlichen Saum von Ungarn 3,018 QM Naturprodukte: ,.Pferde, Rindvieh, Schaafe, Ziegen, Schweine, Wild, Fe- dervieh, Fische, Bienen, Gallwespen, Koschenille, Seidenwürmer, Kanthari- den, Schnecken, Getraide, Hülsen- und -Garienfrüchte, Futterkräuter, Gewürz- pflunzen, als: Papricka, Senf, Fenchel, Anis, Ingwer und Trüffeln, Oelpflan- zen,als: Oliven, Kübsaamen.u,. Mohn, Hanrdelspflanzen, besonders Tabak, Ho- pfen, Flachs, Hanf, Ginster, Baumwolle (in Dalmatien), Wasserdoste,. Zucker- rohr(als Versuch), Zichorien, sülse Erd-

Oes

mandeln,: Safran,: Saflor, Waid, Wan, Färberrötlhe, Sumarh, ‚Gelbholz, Schatte,

Kreuzdorn und Spreik; Arzneipflanzen, 1 2 P sy> er auch Khabarber; Wein, Obst und edle

Früchte; Holz; alle ganzen und halben ‚Metalle, mit Ausnahme der; viele Thon- und Erdarten, brennbare Stoffe und Salze, diemeisten in hoher Güte. Volksmenge 1816: 27,850,000, nach Blumienbach 28,300,009 Indiv. in 782 St, 530. Vorst,, 2,096.Mfl., 68,709 D., 34,800 Weilern-und Einzelnen und 4,300,000 H. Man rechnet die Zahl der Deutschen, die den Kaiserstaat bewohnen und wozu die Gotschewerer, Vandalen und Sette commnui gehören, auf 6,090,000, der Ma- gyaren mit den Szekiern, Kumanen und Japygen auf 3,070,%00, der Siawen, als Slawaken, Tschechen, Polen, KRulsnia- ken, Serben, Winden, Sziihen, Kroaten, Morlaken und, auf 12,220,000, der Italiener auf 4,050,000, der Wlachen mit den Scalibossen und Usko- chen auf 1,800,000, der Juden auf 455,000, der Zigeuuer auf 129,000, der Armenier auf 12,000, der Griechen auf 10,000 Köpfe. Nach der Religion ınag der Kaiserstaat 21,970,000 Katholiken, 3,150,000 Griechen, 1,310,009 Reformirte, 9gIO,000 Lutheraner, 455,00. Juden, 45,000 Unitarier und 1,500 Moslemimen enthalten. Wach den erb» lichen Ständen unterscheidet man Adel gegen 740,00, Bürger gegen 7,170,000, Bauern gegen rg und Juden 455,000 Köpfe. Der Klerus mag 128,000, die Staatsbeamten 280,0o0o unddas Militär ohne Gräuzer 200,000 Ind. zählen.:Kul- tur des-Bodens: Oesterreich ist zum Ak- kerbau treibenden Staate bestimmt, doch hat die, produzirende Industrie bei wei- tem die Höhe nicht erreicht, wozu die Natur sie berufen zu haben, u. viele Ar tikel, für deren Hervorbringung Oester- reichs boden geschaften zu seyn scheint, bezieht Oesterreich noch immer vom Ausiande. Oesterreichs nutzbare Ober- fläche nimmt ein an Ackerlande: 27,280,000, an Gartenlande 1,600,000, au Weinlande T,432,000, an Wiesen 9,090,000, an Huth u. Weide 14,210,000, an Draisch und Teichen 2.175,000 und an Waldung 29,060,000Joche. Die vorzüglichsten Korn- länder der Monarchie sind Ungarn und Galizien, obgleich gerade im diesenLän- dern der Ackerbau am kunstlosesten be- trieben wird; man kann die Gesammt- ärnte au 16,,680,000, ‚die Konsumtion zu 125,200,000 Metzen Brodkorn anschlagen, und würde mithin, wenn men die Bin. saat mit 27,2%0,000 Metzen abzieht, doch noch ein Ueberschufs von mehr äisn Millionen bleiben. Wirklich führt auch Öesterreich in Mitteljahresn Korn aus. Blumenbach rechnet die jährliche Ge-

traideerzeugung an allen. Kornfrüch- ten, wober jedoch die Aussaat nicht in

nur auf Viehzucht

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210 Million«n. Metz Die

reicht für das Bedürfnils nicht zu, obgleich der gesammite Vieh- stapel auf etwa 36,703,000 Stück grölse- res Vieh, worunter gegen 1,590,000 Pier- de, 2,470.020 Ochsen,-4,780,000. Kühe und 18.950,000 Schaafe seyn mögen, steigt. Wein ist die Stapeiwaare des Reichs, und man kann die jährliche Weinerzeu- gung auf 34,760,000, nach Blumenbach auf 32,873:975 BKimer rechnen. Unter den Handelskräutern sind besonders der Ta- baks-,..Flachs- Hanf-, Hopfen- und Safranbau von weiterem Umfange. Der Olivenbau findet, wie der Seidenbau, blols.in den südl. Provinzen Statt;

Anschlag gebrachi'zu seyn scheint,

Glas, Schu vorzüglich iserstaals Land mah gegen! größere U Handel: u

2 Mil- Millionen, dem Trans Wechselve tun: Öestei eine Natioı bei den)ı Magyaren, Juden im liehern abe seildem in gebracht, schichte de mh Ri

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